Altheim - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 0774 [Kopialüberlieferung 12. Jahrhundert]

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Dicht bebautes Haufendorf in geschützter Tallage an der Einmündung des von Nordosten entwässernden Brügelgrabens in die obere Kirnau. Stark ausgeprägte Wachstumsspitze nach Norden. Jüngerer Siedlungsteil auf der westlichen Talseite am Rahmberg. Großes Neubaugebiet im Nordosten und Osten des Dorfes.
Geschichte: 774 (Kopialüberlieferung 12. Jahrhundert) Altheim, vielleicht im Gegensatz zu Rinschheim oder Sindolsheim das »ältere Heim«. Am Ost-Rand des Dorfes wahrscheinlich ein Reihengräberfriedhof. Lorscher (8. Jahrhundert) und Fuldaer (11. Jahrhundert) Besitz, seit 1100 starke Amorbacher Grundherrschaft nachweisbar. Die Ortsherrschaft 1303/13 als Würzburger Lehen zunächst für die Ritter von Amorbach-Dürn, ab etwa 1320 für von Adelsheim belegt. 1492 Anteile der Rüdt von Bödigheim an Kurmainz, 1496 die Anteile der von Adelsheim ebenso. Der Abt von Amorbach behielt einzelne obrigkeitliche Rechte. Seither die Mainzer Amtsvogtei Buchen zuständig. Sicher schon vorher zur Zent Buchen gehörig. 1803 an Leiningen, 1806 an Baden. 1840 vom Bezirksamt Buchen zu Walldürn, 1872 wieder zu Buchen.

Ersterwähnung: 1348
Kirche und Schule: Pfarrkirche St. Valentin erstmals 1348 in Urkunden erwähnt. Patronatsrecht wohl bei der Ortsherrschaft. 1826 Kirchenneubau in spätbarocker Formen, z.T. mit Ausstattung aus Vorgängerkirche. Zur katholichen Pfarrei gehört Sindolsheim, dorthin die Evangelischen eingepfarrt.
Patrozinium: St. Valentin
Ersterwähnung: 1348

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