Dornhan 

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Status: Stadt
Homepage: http://www.dornhan.de/dornhan/index.htm
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Einwohner: 6010
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 134.0
Max. Höhe ü. NN (m): 688.74
Min. Höhe ü. NN (m): 442.39
PLZ: 72175

Dornhan liegt mit seinen sieben Teilorten im Norden des Landkreises Rottweil. Das 44,93 qkm große Stadtgebiet dehnt sich nahezu ausschließlich auf die Muschelkalk-Hochfläche des Oberen Gäus aus – nur im äußersten Westen streift das Areal die Ausläufer des Schwarzwaldes. Der aus Süden kommende Heimbach, der im Osten entspringende Dobelbach und die aus dem Norden zufließende Glatt, deren Täler größtenteils unter Landschaftsschutz gestellt sind, haben sich tief in das Gelände eingeschnitten. Die Glatt markiert an der Grenze zu Sulz auf etwa 442,9 m NN den tiefsten Punkt des Geländes, das südlich von Marschalkenzimmern auf rd. 669,3 m NN ansteigt. Der Landesentwicklungsplan weist die Stadt dem Ländlichen Raum zu. Die ritterschaftlichen Dörfer Bettenhausen und Leinstetten fielen 1805/06 an Württemberg und damit – abgesehen von einer zeitweiligen Zugehörigkeit Bettenhausens zum Oberamt Alpirsbach (1808/10) – an das Oberamt Sulz. Auch die württembergischen Orte Busenweiler, Dornhan, Fürnsal, Marschalkenzimmern und Weiden wurden 1807 dem Sulzer Sprengel zugewiesen – mit Ausnahme eines kurzfristigen Anschlusses Busenweilers, Dornhans, Fürnsals an das Alpirsbacher Amt (1808/10). Zum 1. Oktober 1938 gelangten alle Gemeinden an den Landkreis Horb und zum 1. Januar 1973 an den Landkreis Rottweil. Am 1. März 1972 vereinigten sich Bettenhausen, Fürnsal, Leinstetten und Marschalkenzimmern mit der Stadt Dornhan; am 1. April 1974 wurden Busenweiler und am 1. Januar 1975 Weiden eingemeindet.

Das Stadtgebiet erstreckt sich ganz überwiegend auf der verkarsteten Hochfläche des Hauptmuschelkalks im Bereich der Gäuplatten w des Neckars. Im Оsten besitzt der Hauptmuschelkalk zum Teil eine Lettenkeuperauflage. Ein etwas anderes landschaftliches Bild bietet sich lediglich im Norden, wo sich die Glatt und der untere Heimbach in steilwandigen Tälern bis in den Mittleren Buntsandstein eingeschnitten haben, während die oberen Talflanken vom Muschelkalk gebildet werden. Im Gegensatz zu den überwiegend bewaldeten Talhängen ist die Hochfläche als Ackerland genutzt.

Wappen von Dornhan

In Gold (Gelb) auf einem schwarzen Dornzweig ein roter Hahn.

Beschreibung Wappen

Kloster Alpirsbach hatte Besitz und die niedere Gerichtsbarkeit im Ort, der in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts zur Stadt erhoben wurde. 1380 ging die Stadtherrschaft an Württemberg über. Die älteste Wappendarstellung im Siegel des 15. Jahrhunderts (im gespaltenem Schild vorn auf einem Dreiberg ein Abtsstab, hinten die drei württembergischen Hirschstangen) weist auf die zwischen Kloster und Stadtherrn geteilten Rechte hin. Nachdem Dornhan im 16. Jahrhundert unmittelbar württembergisch geworden war, begegnet das „redende" Bild des Hahns auf dem Dornzweig als eigentliches Stadtwappen (seit 1535). In den Siegeln tritt es an die Stelle des Abtsstabes (seit 1534). Wappen und Flagge wurden am 28. Februar 1977 vom Landratsamt Rottweil neu verliehen, da die Stadt durch Vereinigung und Eingemeindung von sechs Orten neu gebildet worden war.

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