Deißlingen 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.deisslingen.de
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Einwohner: 5917
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 184.0
Max. Höhe ü. NN (m): 753.96
Min. Höhe ü. NN (m): 571.07
PLZ: 78628, 78652

Im äußersten Süden des Landkreises Rottweil gelegen, gliedert sich die Gemeinde in die Ortsteile Deißlingen und Lauffen ob Rottweil. Das 32,15 qkm große Gebiet erstreckt sich von Norden über die Muschelkalk-Keuper-Hochfläche des Oberen (Neckar-)Gäus; im Süden greifen die Baar und im Osten das Südwestliche Albvorland in das Areal aus. An der Kreisgrenze zu Tuttlingen erreicht das Gelände auf etwa 753 m NN den höchsten Punkt; den tiefsten Punkt markiert der Neckar auf rd. 574 m NN an der Grenze zu Rottweil. Der Fluss prägt das Relief der Gemeinde; er schneidet sich auf Höhe des Hauptortes ca. 80-90 m in die Muschelkalk-Keuper-Platte ein. Im Neckartal und Mückenbachtal wurden 1953 die Hänge mit Wald und Hecken sowie 1990 das Eschachtal unter Landschaftsschutz gestellt. Der Landesentwicklungsplan weist die Gemeinde dem Verdichtungsraum Villingen-Schwenningen/Tuttlingen/Rottweil zu. Das zur Reichsstadt Rottweil gehörige Deißlingen und das zur Zisterzienserinnenabtei Rottenmünster zählende Lauffen fielen im Zuge der Säkularisation 1802/03 an Württemberg. Deißlingen wurde dem neuwürttembergischen Landoberamt Rottweil zugeteilt, aus dem am 18. März 1806 das Oberamt Rottweil hervorging. Zu diesem stieß Lauffen am 27. Oktober 1810, nachdem es 1806 dem Oberamt Spaichingen zugewiesen worden war. Zum 1. Oktober 1938 wurden beide Orte in den Landkreis Rottweil eingegliedert. Am 1. Januar 1974 schlossen sich Deißlingen und Lauffen zur neuen Gemeinde Deißlingen zusammen.

Das Gemeindegebiet liegt im Grenzbereich zwischen Gäulandschaft und Keuper-Lias-Bergland, das sich im Оsten in einer durch Stirnflüsse aufgelösten, in zahlreiche Hangterrassen untergliederten Stufe erhebt. Westlich des Neckars, der in seinem flachen, im Gips- und Lettenkeuper angelegten Muldental der Landstufe subsequent folgt, dehnt sich die durch Karstformen charakterisierte Gäufläche aus, die vom Hauptmuschelkalk und Lettenkeuper aufgebaut wird. Zwischen Neckar und Eschach lagern dem Lettenkeuper noch größere Reste fluviatiler Schotter auf.

Wappen von Deißlingen

Unter schwarzem Schildhaupt, worin eine goldene (gelbe) Hirschstange, in Gold (Gelb) ein pfahlweis gestellter blauer Doppelhaken.

Beschreibung Wappen

Das Wappen vereinigt Symbole aus den um 1930 geschaffenen und mit der Vereinigung von Deißlingen und Lauffen ob Rottweil am 1. Januar 1974 als amtliche Zeichen erloschenen Wappen der beiden Ortsteile. Deißlingen führte in Gold einen blauen Doppelhaken, der auf das seit 1780 nachweisbare Ortszeichen zurückgeht. Das Lauffener Wappen zeigte unter einem mit einer vierendigen schwarzen Hirschstange belegten goldenen Schildhaupt in Grün den goldenen lateinischen Großbuchstaben L. Das Schildhaupt mit Hirschstange wurde zur Vermeidung eines heraldischen Farbverstoßes in vertauschten Farben in das neue Wappen übernommen. Die Hirschstange erinnert daran, dass beide Ortsteile seit 1803 zu Württemberg gehörten. Am 10. Dezember 1981 verlieh das Landratsamt Rottweil das Recht zur Führung des Wappens und der Flagge.

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