Erolzheim 

Regionalauswahl:
Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.erolzheim.de
service-bw: Informationen zu wichtigen Adressen, Nummern und Öffnungszeiten in Erolzheim
Einwohner: 3131
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 119.0
Max. Höhe ü. NN (m): 636.05
Min. Höhe ü. NN (m): 543.48
PLZ: 88453

Im Osten des Landkreises Biberach liegt kurz vor der Grenze zu Bayern die Gemeinde Erolzheim. Das Gemeindegebiet reicht aus dem Illertal über das tertiäre Hügelland bis über das Rottal hinaus. Morphologisch gliedert sich das Gebiet in zwei von Nord nach Süd verlaufende Streifen, dem Illertal im Osten und dem tertiären Hügel- und Terrassenland im Westen. In der naturräumlichen Gliederung handelt es sich dabei um die Naturräumlichen Einheiten des unteren Illertals und der Holzstöcke. Der tiefste Punkt des Gemeindegebiets liegt mit 544 m im Illertal, der höchste Punkt mit 632 m an der Südgrenze. Nachdem zuvor 1806 Bayern die Staatshoheit über Erolzheim an sich gezogen hatte, kam sie 1810 an Württemberg. Hier wurde der Ort vom Oberamt Biberach verwaltet und gelangte mit dessen Umbenennung zum Landkreis Biberach. Der aus einem ungeregelten Haufendorf hervorgegangene Ort, der auch im 19. und 20. Jahrhundert bis zum Zweiten Weltkrieg kleinere Erweiterungen erfuhr, hat sich seit 1945 deutlich entwickelt. Bereits um 1950 begann die Neubautätigkeit im Nordwesten am Sandweg, die sich bis 1960 bis zur Mühlenstraße und ab 1970 auf das höher gelegene Gewann Ziegelholz ausdehnte. Im Norden wurden ab 1955 die Gartenstraße, 1960 die Lindenstraße und 1972 das Baugebiete Vogelhäule ausgewiesen. 1982 folgte nochmals eine Erweiterung. Im Süden entstanden seit 1950 in mehreren Bauabschnitten am Roten Berg neue Wohnhäuser, während im Osten ab 1952 ein Gewerbegebiet erschlossen wurde. Ein zweites Gewerbgebiet entstand an der Kirchberger Strasse. Der ÖPNV wird durch Buslinien hergestellt. Mit dem Bau der A7 und der Autobahnzubringer hat sich die Verkehrsanbindung deutlich verbessert.

Das Ostdrittel der Gemarkung gehört der völlig waldfreien Niederterrassenebene der Illerniederung an. An einer scharf gezeichneten Linie, zum Teil markiert durch den unteren Waldrand, erheben sich darüber steil die Tertiärhöhen (Obere Süßwassermo­lasse), im Norden noch von alteiszeitlichen Deckenschottern überlagert und fast ganz bewaldet, im Westen von der breitsohligen, streckenweise auch steil eingetieften Rotnie­derung durchschnitten.

Wappen von Erolzheim

In Schwarz ein achtspeichiges silbernes (weißes) Rad.

Beschreibung Wappen

In dem um 1930 verwendeten Schultheißenamtssiegel war ein zwölfspeichiges Rad ohne Wappenschild abgebildet. Mit Beratung durch die Archivdirektion Stuttgart nahm die Gemeinde im Jahre 1931 das Wappen des ausgestorbenen Ortsadelsgeschlechts der Herren von Erolzheim an. Das Landratsamt Biberach hat am 19. Mai 1982 die daraus abgeleiteten Flaggenfarben verliehen.

Suche
Durchschnitt (0 Stimmen)