Rothenlachen - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1224

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Weiler südlich von Wald, sonst in ähnlicher Lage wie Hippetswei­ler.
Historische Namensformen:
  • Rotinlachvn
Geschichte: 1224 Rotinlachvn (Stellenbezeichnung). 1266 und 1272 wird ein vorderes und ein hinteres Rothenlachen genannt. Besitz hatten im 13. Jahrhundert die Grafen von Tübingen und die Markgrafen von Baden, die ihn an die Herren von Ertingen zu Lehen ausgegeben hatten, ferner die Familien Scorpe, von Steinenfurt und die Pfullendorfer Bürger von Winterlin­gen, von denen Kloster Wald zwischen 1224 und 1275 Liegenschaften erwarb. Das Kloster betrieb hier um 1332 wahrscheinlich eine Grangie und war später alleiniger Grundherr. 1474 befanden sich Niedergericht und Dorfherrschaft in seinem Besitz. Der Ort bildete seit der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts zusammen mit Riedetsweiler und Ruhestetten einen als Gemeinde bezeichneten Gerichts- und Verwaltungsbezirk, der nach der Zerstörung Ruhestettens im 30jährigen Krieg als halbe Gemeinde galt. Hohe Obrigkeit bei der Grafschaft Sigmaringen. Vor 1600 erlangte Wald die Lokalleibherrschaft. Mit der Klosterherrschaft 1806 an Hohenzollern-Sigmaringen. Oberamt Wald (seit 1850 preußisch), 1862 Oberamt (1925 Landkreis) Sigmaringen.

Ersterwähnung: 1744
Kirche und Schule: Kirchlich früher zu Pfullendorf, seit 1818 Pfarrei Wald. Eine 1744 erwähnte Kapelle, vielleicht der Heiligen Ottilie geweiht, wurde um 1850 abgerissen. Evangelische nach Ostrach.
Patrozinium: Heilige Ottilie
Ersterwähnung: 1744

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