Kornwestheim 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Große Kreisstadt
Homepage: http://www.kornwestheim.de
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Einwohner: 31732
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 2.167
Max. Höhe ü. NN (m): 329.56
Min. Höhe ü. NN (m): 254.01
PLZ: 70806

Die Stadt Kornwestheim liegt an der südöstlichen Kreisgrenze des Landkreises Ludwigsburg zum Stadtkreis Stuttgart. Das Stadtgebiet erstreckt sich im südwestlichen Neckarbecken am Ostrand des Strohgäus im südlichen Teil des langen Feldes. Talmulden einiger zum Neckar entwässernder Flüsse gliedern die mit Löß bedeckte Hochfläche. Naturräumlich gehört das Gebiet zur übergreifenden Einheit des Neckarbeckens. Der höchste Punkt liegt auf 329,56 m, der tiefste Punkt auf 254,01 m. Neben mehreren eingetragenen Biotopen befinden sich auf dem Stadtgebiet drei einzelne Naturdenkmale, darunter zwei Blutbuchen und eine sogenannte Luthereiche sowie ein flächenhaftes Naturdenkmal in Form der Lindenallee an der L1143. Kornwestheim ist die drittgrößte Stadt des Landkreises Ludwigsburg und bildet mit Ludwigsburg ein Mittelzentrum. 1931 erhielt Kornwestheim das Stadtrecht und seit 1956 ist es Große Kreisstadt. Die Gemeinde gehört seit 1938 zum Landkreis Ludwigsburg. Das Stadtgebiet besteht aus der Kernstadt und dem Stadtteil Pattonville. Pattonville ist aus einer 1954 erbauten Siedlung der US-Streitkräfte entstanden, die 1993 aufgegeben und zivil besiedelt wurde. Der kleinere, westliche Teil gehört zu Kornwestheim, der größere zur Gemeinde Remseck. Kornwestheim hat sich seit 1945 sichtbar entwickelt. In den Nachkriegsjahren entstanden westlich und östlich, aber auch im Süden der Stadt ausgedehnte Neubauflächen, die die Siedlungsfläche mehr als verdoppelten. Auch in den folgenden Dekaden wurden neue, kleinere Baugebiete vor allem auf der Ostseite, seit den 1990er Jahren auch am Nordrand und im Westen der Stadt ausgewiesen. Ab 1993 kam ein Teil der von den US-Streitkräften übernommenen Siedlung Pattonville hinzu, die mittlerweile einen Stadtteil bildet. Gewerbeflächen bestehen heute vorwiegend im Westteil der Stadt um den großen Rangierbahnhof, während frühere Industrieareale wie z. B. das ehemalige Salamanderwerk zu Wohn- bzw. Mischquartieren entwickelt wurden. Kornwestheim ist durch die B27 und die nahe A81 sowie Landes- und Kreisstraßen an das Fernstraßennetz angeschlossen. Über den seit 1846 bestehenden Anschluss der früheren württembergischen Zentralbahn ist die Stadt heute auch an die Stuttgarter S-Bahn-Linien S4 und S5 angeschlossen. Auf der seit 1896 bestehenden Schusterbahn nach Untertürkheim verkehren Züge nur an Werktagen. Der seit 1918 am Westrand der Stadt liegende Rangierbahnhof ist der zweitgrößte Rangierbahnhof in Baden-Württemberg. Der weitere ÖPNV erfolgt durch Buslinien im Rahmen des VVS.

Kornwestheim bildet einen Teil der Siedlungsgasse Stuttgart-Ludwigsburg. Seine Bebauung und die umfangreichen Gleisanlagen des Verschiebebahnhofs füllen das Zentrum der Gemarkung im Süden des Langen Feldes (Südwestliches Neckarbecken). Talmulden im Lettenkeuper einiger zum Neckar ziehender Bäche gliedern die mit einer Lössdecke überzogene Hochfläche.

Wappen von Kornwestheim

In Blau eine goldene (gelbe) Korngarbe.

Beschreibung Wappen

Schon das Fleckensiegel des Jahres 1695 zeigt die Korngarbe als die „redende" Wappenfigur der wegen der Fruchtbarkeit ihrer Markung und zur Unterscheidung von anderen Orten mit dem Namen „Westheim" seit dem 15. Jahrhundert als „Kornwestheim" bezeichneten ehemaligen Dorfgemeinde. Seit dem Jahre 1925 stehen die jetzigen Wappen- und Flaggenfarben der Gemeinde fest, die am 1. April 1931 zur Stadt erhoben worden ist.

GND-ID:
  • 4032499-0
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