Fischingen - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 0772 [772 (Корialüberlieferung 12. Jahrhundert)]

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Kleines Straßendorf auf der rechten Talsohle des Neckars zwischen Fluß und Prallhang. Westlicher Ortsteil am gegenüberliegenden Gleithang, verbunden durch zwei Brücken. Neubaugebiet auf der südöstlichen Talhochfläche.
Historische Namensformen:
  • Fiscina 0772 [772 (Корialüberlieferung 12. Jahrhundert)]
  • Fischinun 1286
Geschichte: 772 Fiscina (Корialüberlieferung 12. Jahrhundert), 1286 Fischinun. Frühmittelalterlicher Ausbauort von Empfingen, zu dessen Mark es gehörte, mit sekundärer -ingen-Bildung (von Fisch?). Schenkungen 772 an Kloster Lorsch, Ende 8. Jahrhundert durch Graf Gerold an Kloster Reichenau. Besitz in Fischingen von König Heinrich II. als Erben der Herzogin Hadwig 1005 an Kloster Stein am Rhein geschenkt. Grundherrschaft der Grafen von Sulz, später der Geroldsecker von Sulz und der Neuneck in Fischingen. Herrschaft vgl. Wehrstein. Fischingen ab 1552 endgültig bei den Grafen von Zollern. 1575 zur Grafschaft, später Oberamt Haigerloch, 1838 Oberamt Glatt, 1854 Oberamt Haigerloch, 1925 Landkreis Hechingen.

Ersterwähnung: 1468
Kirche und Schule: Kaplanei St. Margarethen genannt 1468. Fischingen war Filiale von Empfingen und hatte eine Schloßkaplanei auf Wehrstein; eine eigene Pfarrei (St. Margarethe) wurde 1790 unter dem Patronat der Fürsten von Hohenzollern errichtet. Kapelle von 1440 abgebrochen, heutiger Kirchenbau neugot. von 1900. Der Sprengel umfaßt heute auch den Stadtteil Glatt. Die Evangelischen nach Dettingen (vgl. Bd. V, S. 637) eingepfarrt.
Patrozinium: St. Margarethen
Ersterwähnung: 1468

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