Korb 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.korb.de
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Einwohner: 10087
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 1.193
Max. Höhe ü. NN (m): 456.68
Min. Höhe ü. NN (m): 248.39
PLZ: 71404

Die Gemeinde Korb liegt im südwestlichen Teil des Rems-Murr-Kreises. Das Gemeindegebiet erstreckt sich am Nordostrand der Waiblinger Stufenrandbucht zwischen dem Remstal im Westen und den Berglen im Osten. Ein Ausläufer der zu den Berglen gehörenden Buocher Höhen mit dem Korber Kopf (456 m) und dem Kleinheppacher Kopf (440 m) greift im Nordosten auf die Gemarkung aus. Das Erscheinungsbild der Landschaft wird von Streuobstwiesen sowie Obst- und Weinbau geprägt. Naturräumlich gehört das Gebiet zur übergreifenden Einheit des Neckarbeckens; nordwestlich schließen sich Schurwald und Welzheimer Wald an. Der höchste Punkt liegt auf 456,68 m, der tiefste Punkt auf 248,39 m. Zur Gemeinde Korb gehören die Ortsteile Kleinheppach und Korb. Die ehemalige Gemeinde Kleinheppach wurde 1972 nach Korb eingemeindet. Korb gehörte mit den zugehörigen Rechten 1350 nur zu einem Teil zu Württemberg und noch 1389 gehörte der halbe Ort dem Esslinger Bürger Konrad Raiser, der darüber mit Eberhard von Württemberg im Streit lag. Ab 1494 befand sich dann der ganze Ort im Besitz Württembergs und gehörte zum Amt, später Oberamt und seit 1938 Landkreis Waiblingen. Kleinheppach kam wohl mit Schorndorf schon Mitte des 13. Jahrhunderts an Württemberg und wurde vom Amt, später Oberamt Schorndorf verwaltet. 1718 kam die Gemeinde zum Oberamt, seit 1938 Landkreis Waiblingen. Seit der Kreisreform 1973 gehört die neue Gemeinde Korb zum Rems-Murr-Kreis. Der Hauptort hat sich seit 1945 sichtbar entwickelt. In den Nachkriegsjahren entstand am westlichen Ortsrand ein großes Siedlungsgebiet, das durch ein weiteres Areal im Süden ergänzt wurde. Schon in den 1970er Jahren mussten neue große Flächen im Westen, Osten und Süden der Gemeinde erschlossen werden. Die Nachfrage nach Bauland hielt auch danach unvermindert an, sodaß in den 1980er und 1990er Jahren neue Siedlungsflächen im Norden und Süden hinzukamen. Seit dem Ende der 1990er Jahre wurden kleinere Gebiete am West- und Nordostrand des Ortes erschlossen. Gewerbeflächen sind vorwiegend im Westen entstanden. Auch in Kleinheppach konnten nach 1945 großflächig neue Baugebiete im Norden, Westen und Süden ausgewiesen werden. In den 1970er Jahren wurde ein Areal am Südostrand bebaut. Ende der 1990er Jahre wurde eine kleinere Fläche im Süden für eine gewerbliche Nutzung erschlossen. Korb ist durch die B14 sowie Landes- und Kreisstraßen an das Fernstraßennetz angeschlossen. Der weitere ÖPNV erfolgt durch Buslinien im Rahmen des Verkehrs- und Tarifverbundes Stuttgart (VVS).

Mit Korber Kopf (456m) und Kleinheppacher Kopf (440m) erreicht ein Ausläufer der Buocher Höhe (Berglen) die Gemarkung am Nordostrand der Waiblinger Stufenrandbucht. Vom lössbedeckten Gipskeuperstreifen im Westen reicht der Bezirk nach Osten hin über das weinbewachsene Fußland hinauf zur bewaldeten Stubensandsteinhochfläche der Keuperstufe. Der Hepbach entwässert das Gemarkungsgebiet nach Südosten zur Rems.

Wappen von Korb

In gespaltenem Schild vorne in Gold (Gelb) eine blaue Traube, hinten in Blau ein goldener (gelber) Bienenkorb.

Beschreibung Wappen

Als Flecken- beziehungsweise Marksteinzeichen von Korb galt im Jahre 1686 die Initiale K. Im Schultheißenamtssiegel des Weinorts ist gegen das Ende des 19. Jahrhunderts eine von zwei Laubzweigen bekränzte Traube zu sehen. In späteren Farbdruckstempeln erscheint die Traube auch in einem Wappenschild. Als Unterscheidungszeichen gegenüber anderen Gemeindewappen schlug die Archivdirektion Stuttgart schließlich die Aufnahme des im volksetymologischen Sinne „redenden" Bienenkorbs vor. Die vorläufige Regierung von Baden-Württemberg hat das Wappen und die Flagge am 15. Juni 1953 verliehen.

GND-ID:
  • 4032449-7
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