Gießen - Wohnplatz 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Wohnplatz
Liegt auf Gemarkung: Kressbronn am Bodensee
Ersterwähnung: 1357

Historische Namensformen:
  • ze dem Güssen
Geschichte: 1357 ze dem Güssen (von Gieze = Wasserfall, Strudel). Die Wasserburg Gießen, sicher seit 1331 im Besitz der Ritter von Wolfurt, wurde 1405 an das Spital in Lindau verkauft. Zur Burg gehörte eine kleine Herrschaft, die Apflau, Unterwolfertsweiler, Gitzensteig, Tutnau und Wiesach umfasste. Das Spital konnte diese gegen die Grafen von Montfort behaupten. Gießen gehörte zum lindauischen Amt Laimnau. Die Burg wurde 1482 von Lindau befestigt, im 30jährigen Krieg 1647 von den Schweden, 1648 von den Kaiserlichen belagert. Noch hochmittelalterlicher Bergfried und ein spätgotisches Palasgebäude vorhan­den, sonst zum Teil verbaut, die Befestigung verfallen; seit 1810 in Privathand. Der Weiler entstand erst im 19. Jahrhundert, bis 1937 Gemeinde Laimnau.

Name: Wasserburg Gießen
Datum der Ersterwähnung: 1331

GND-ID:
  • 4320197-0
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