Leibertingen 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.leibertingen.de
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Einwohner: 2127
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 45.0
Max. Höhe ü. NN (m): 872.06
Min. Höhe ü. NN (m): 594.94
PLZ: 88637

Die Gemeinde Leibertingen liegt am südwestlichen Rand des Landkreises Sigmaringen und grenzt hier an den Landkreis Tuttlingen. Das Gemeindegebiet liegt über dem Donautal auf dem Heuberg am Südrand der Schwäbischen Alb. Im Norden wird es durch den Steilabfall des Donau-Durchbruchtals begrenzt, reicht aber an einer Stelle bis in das Tal hinab. Die wellige bis flachhügelige Landschaft der Albhochfläche fällt hier von Nordwest nach Südost ab. Stärker reliefiert ist sie erst zum Donautal hin. Naturräumlich gehört das Gebiet überwiegend zur übergreifenden Einheit der Hegaualb. Im Norden und Westen hat es in einem schmalen Streifen Anteil an der Einheit von Baaralb und Oberem Donautal, im Süden reicht es mit einem kleinen Teil noch auf die Donau-Ablach-Platten. Der höchste Punkt liegt auf 872,06 m, der tiefste auf 594,94 m. Leibertingen kam 1806 zusammen mit der Herrschaft Meßkirch an Baden und wurde 1807 dem Amt Meßkirch zugewiesen. 1936 wechselte die Gemeinde zum Bezirksamt Stockach, aus dem 1939 der Landkreis Stockach entstand. Dieser ging bei der Kreisreform 1973 zum Teil im Landkreis Sigmaringen auf. Die heutige Gemeinde wurde im Zuge der Verwaltungsreform druch Vereinigung der Gemeinden Leibertingen, Altheim, Kreenheinstetten und Thalheim neu gebildet. Der möglicherweise aus mehreren Siedlungskernen hervorgegangene Hauptort Leibertingen liegt in einer Mulde der Flächenalb. Seit 1945 hat sich der Ort nur langsam entwickelt. Neubauten in größerer Zahl entstanden vorwiegend bis zur Mitte der 1960er Jahre am nördlichen und südwestlichen Ortsrand. In den letzten Jahren sind vereinzelte Gebäude überwiegend am südlichen Ortsrand sowie im Norden im Bereich der Rathausstraße entstanden. Der ÖPNV wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau gewährleistet. Die Gemeinde verfügt über einen Segelflugplatz.

Das Gemeindegebiet ist im Norden durch den Steilabfall des Donau-Durchbruchstals begrenzt. An einer Stelle greift es bis in den Talgrund hinab. Weitaus der größte Teil ist aber wellige bis flachhügelige Albhochfläche mit Höhen zwischen etwa 700 und 800 Metern in deutlicher Abdachung von Nordwesten nach Südosten. Nur gegen das Donautal wird das Relief durch die Taleinschnitte intensiviert. Hier wie zumeist sonst ist der Grenzsaum bewaldet; auch innerhalb des Gebiets trennt Wald die Gemarkungen Leibertin­gen und Thalheim. Den Untergrund bildet in großer Mächtigkeit Oberer Weißjura, besonders bei Thalheim und Altheim noch überlagert von Inseln tertiärer Juranagel­fluh. Im äußersten Süden eine dünne rißeiszeitliche Moränenauflage. Ständig fließende Gewässer fehlen der Hochfläche fast ganz.

Wappen von Leibertingen

In Gold (Gelb) mit von Silber (Weiß) und Blau in doppeltem Wolkenschnitt geteiltem Bord ein schreitender roter Hirsch.

Beschreibung Wappen

Das Wappen der am 1. Januar 1975 gebildeten neuen Gemeinde brachte den figürlichen Inhalt der erloschenen Wappen ihrer vier Vorgängerinnen auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Der im doppelten Wolkenschnitt von Silber und Blau geteilte Bord ist vom Wappen der Herrschaft Fürstenberg abgeleitet, der Kreenheinstetten und Leibertingen bis 1806 angehörten. Der Hirsch erschien sowohl im früheren Wappen von Thalheim, wo er auf die Grafschaft Sigmaringen hinwies, als auch im ehemaligen Leibertinger Wappen. In seiner vom letzteren übernommenen roten Farbe erinnert er auch an das entsprechend tingierte Hirschgeweih im früheren Wappen von Altheim. Das Landratsamt Sigmaringen hat das Wappen und die Flagge am 6. August 1976 verliehen.

GND-ID:
  • 4327307-5
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