Dimbach - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1289

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
In einer Mulde an der Vereinigung der beiden Quellbäche des Dimbachs gelegen, meidet die Bebauung weitgehend die Talaue und bevorzugt die Hanglage. So entstanden zwei durch den südlichen Quellbach getrennte haufendorfähnliche Siedlungskerne. Die neueren Wohngebiete »Hälden« (1963) und »Geigersbühl« (1974) wurden im Südwesten beziehungsweise Südosten angelegt.
Historische Namensformen:
  • Tindebach 1289
  • Tynnbach 1384
Geschichte: 1289 Tindebach, 1384 Tynnbach, Name ungeklärt. Ausbauort des 9./10. Jahrhunderts. 1311 schenkt Konrad der Ältere von Weinsberg seinen gesamten Besitz in Dimbach dem Kloster Lichtenstern. Die Ortsherrschaft wurde von den Klostervögten wahrgenommen, nach den von Weinsberg 1450 — 1504 von Kurpfalz, dann von Württemberg. Nach der Aufhebung des Klosters 1554 gehörte Dimbach zum württembergischen Klosteramt Lichtenstern, 1807 zum Oberamt Weinsberg, seit 1926 zum Oberamt, 1938 Landkreis Öhringen.

Ersterwähnung: 1562
Kirchengeschichte: Die 1562 genannte evangelische Kapelle St. Sebastian war Filial von Waldbach. Sie wurde 1839 bis auf den Turm abgebrochen und profaniert. Evangelische zu Waldbach, Katholiken zu Weinsberg-Wimmental (Landkreis Heilbronn).
Patrozinium: St. Sebastian
Ersterwähnung: 1562

GND-ID:
  • 7666683-9
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