Eltershofen - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1278

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Auf der Hochfläche rechts des Kochers, der sogenannten »Schlicht«, liegt der Ort häufendorfähnlich in einer Talmulde.
Historische Namensformen:
  • Altershovin 1278
  • Eltershoven 1284
Geschichte: 1278 (Кор. 17. Jahrhundert) Altershovin, 1284 Eltershoven, Personenname, entstand in der Ausbauzeit. Die Obrigkeitsrechte besaß seit unbekannter Zeit Hall fast ganz, nur ein Bruchteil (1/21) gehörte Hohenlohe. Auf einer 1278 erstmals genannten Wasserburg saßen die von Eltershofen, eine weitverzweigte Ministerialenfamilie, die Lehensträger verschiedener Herren waren, unter anderem von Comburg, Hohenlohe, Limpurg. Ihr erstes mit Namen bekanntes Mitglied war 1240 Abt von Comburg. Eine Linie der Familie verbürgerte in Hall, nach deren Aussterben ging die Burg mit Zubehör durch viele Hände, meist Haller Bürger, sie zählte zum schwäbischen Ritterkanton Kocher. Anfang des 16. Jahrhundert ließ der damalige Besitzer innerhalb des Grabenrings der ehemaligen Burg ein Lustschlößchen in barocken Formen errichten. Eltershofen unterstand dem Haller Amt Schlicht und wurde 1802/03 württembergisch. Stets Oberamt, seit 1938 Landkreis (Schwäbisch) Hall. — 1536 brannten 14 Gebäude ab, 23 im Jahre 1645.

Name: Wasserburg Eltershofen
Datum der Ersterwähnung: 1278

Ersterwähnung: 1422
Kirchengeschichte: Kirchlich war Eltershofen 1468 Filial von Geislingen, dann bis 1807 von Untermünkheim, seither von Gelbingen. Eine Kapelle St. Maria Magdalena (so 1520) wird 1422 erwähnt, 1769 Neubau der evangelischen Filialkirche. Katholiken zu Schwäbisch Hall, Pfarrei St. Josef.
Patrozinium: St. Maria Magdalena
Ersterwähnung: 1520

GND-ID:
  • 7817913-0
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