Steinheim am Albuch 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.steinheim-am-albuch.de
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Einwohner: 8512
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 103.0
Max. Höhe ü. NN (m): 718.98
Min. Höhe ü. NN (m): 503.92
PLZ: 73566, 89555

Das Gemeindegebiet von Steinheim erstreckt sich mit seinen beiden Ortsteilen im Nordwesten des Landkreises Heidenheim auf eine Fläche von 82,41 qkm. Es gehört vollständig zum Naturraum Albuch und Härtsfeld mit seinen charakteristischen ruhigen Oberflächenformen, in dem stark verkarstete, ungegliederte Massenkalke des oberen Weißjura vorherrschen. Das Steinheimer Becken entstand vor etwa 15 Mio. Jahren durch den Einschlag eines Meteorits, der Trümmermassen aus Weißem und Braunem Jura an die Oberfläche brachte. Seinen höchsten Punkt weist das Gemeindegebiet westlich Bibersohl im Waldgebiet Bernswang mit ungefähr 719 m NN auf, das Höhenminimum ist mit rd. 505 m NN am Übergang des Stubentals über die östliche Gemeindegrenze. 2008 wurde das 288,7 ha große, bis in den Ostalbkreis hinein reichende Naturschutzgebiet Wental mit Seitentälern und Feldinsel Klösterle ausgewiesen. Auf dem Steinhirt südöstlich vom Zentrum des Hauptortes entfernt, befand sich von 1190 bis 1302 ein Augustiner-Chorherrenstift, dessen Besitz an das Kloster Königsbronn gelangte. Seit der Reformation war mit der Aufhebung dieses Klosters das ganze heutige Gemeindegebiet württembergisch. Bis 1806 gehörte der heutige Hauptort ganz und Söhnstetten zu sieben Achteln zum Klosteramt Königsbronn, der Rest von Söhnstetten zum Heidenheimer Amt. Seitdem gehört das ganze heutige Gemeindegebiet, das durch die kommunale Eingliederung Söhnstettens in den heutigen Hauptort am 1. Januar 1971 entstand, zum Oberamt bzw. Landkreis Heidenheim.

Inmitten des waldreichen Albuchs bestimmt das waldfreie, kreisrunde Steinheimer Becken mit Steinheim den Оsten der großen Gemarkung. Die Hochflächen nördlich davon sind von Feuersteinlehmen bedeckt, südlich bestehen sie aus teils von Brenztaloolith überlagerten Plattenkalken (Weißjura Zeta). Söhnstetten im Südwesten der Gemarkung liegt am Rande einer Zetaschüssel, die von mehreren Trockentälchen durchzogen wird. Sie vereinigen sich zum ostwärts streichenden Stubental, dessen bedeutendstes Nebental das Wental ist. Zwischen den Tälern bilden Schichtkalke (Weißjura Zeta) und weiter östlich Massenkalke (Weißjura Epsilon) die Hochflächenrücken (Riedel).

Wappen von Steinheim am Albuch

In Silber (Weiß) auf sechs (1:2:3) aus dem Unterrand emporkommenden, silbern (weiß) gefugten schwarzen Steinen eine grüne Buche, rechts oben eine schräglinke schwarze Hirschstange, links oben ein schräg aus dem Schildrand hervorkommender schwarzer Krummstab.

Beschreibung Wappen

Seit dem späten 16. Jahrhundert ist das „redende" Wappenbild belegt. Am 12. September 1955 verlieh die Landesregierung ein Wappen, das über den „redenden" Figuren ein grünes Schildhaupt mit einer zweiendigen silbernen Hirschstange (Hinweis auf einen Fossilienfund) aufwies. Nach der 1971 erfolgten Eingliederung von Söhnstetten verzichtete die Gemeinde auf das Schildhaupt, an dessen Stelle nun die württembergische Hirschstange und der auf Klosterbesitz hinweisende Krummstab aus dem Wappen des eingegliederten Orts traten. Das Innenministerium hat das Wappen am 16. Juni 1971 mit der Flagge verliehen.

GND-ID:
  • 4202138-8
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