Wöllstein - Wohnplatz 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Wohnplatz
Liegt auf Gemarkung: Abtsgmünd
Ersterwähnung: 1240 [um 1240]

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Zu beiden Seiten des Kochers; am steilen Prallhang der ältere, in der Talaue gegenüber der neuere Ortsteil.
Historische Namensformen:
  • Welrestein 1240 [um 1240]
  • Welzsteine 1269
Geschichte: Um 1240 Welrestein, 1269 Welzsteine. Reste der gleichnamigen Burg, die 1269 den Hack gehörte. Diese waren ursprünglich Edelfreie; die weitverzweigte Familie saß auch auf Hoheneck, Heinriet, Lichtenberg (Landkreis Ludwigsburg), Lauterburg und Rosenstein; sie starb, wirtschaftlich ruiniert, im 16. Jahrhundert aus. Die möglicherweise auf einer vorgeschichtlichen Befestigung erbaute Burg wurde 1374 von den Hack an Ellwangen, von diesem 1377 mit Abtsgmünd an die Hürnheim verkauft und war zunächst Allod, dann ellwangisches Lehen, das 1585 heimfiel. In der im 30 Jährigen Krieg stark mitgenommenen Burg siedelten 1723 Eremiten. Die Kapelle St. Jakob innerhalb der Umfassungsmauer wurde 1700 und 1789 renoviert.

Name: Burg Wöllstein (Reste)
Datum der Ersterwähnung: 1240 [um 1240]
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