Eggenstein - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 0766 [Kopialüberlieferung 12. Jahrhundert]

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Die alte Siedlung zieht als Straßendorf am bogenförmigen Hochufer des Rheins entlang. An der am weitesten nach Westen vorstoßenden Stelle des Hochgestades erstreckt sich die Bebauung an zwei Parallelwegen in die Rheinniederung hinein. Auf der Niederterrasse dehnen sich im Osten des Straßendorfes jüngere Siedlungsteile mit rechtwinkligem Straßennetz bis zur Bahnlinie Karlsruhe-Mühlburg-Graben-Neudorf aus. Am Süd-Rand der Bebauung Gewerbegebiet. Neues Wohngebiet im Norden, in der Rheinniederung im Westen neues Gewerbegebiet.
Historische Namensformen:
  • Hecinstein 0766 [Kopialüberlieferung 12. Jahrhundert]
Geschichte: 766 (Kopialüberlieferung 12. Jahrhundert) Hecinstein, Personenname und Stein, eventuell Platz römischer Ruinen. Der Ort gehört wohl zur ältesten fränkischer Siedlungsschicht. 766-805 mehrere Schenkungen an Lorsch, darunter auch eine des Grafen Gerold. Im 13. Jahrhundert Gottesauer Besitz. Um diese Zeit, wie die ganze Umgebung, aus stauferischem Machtbereich in den der Markgrafen von Baden übergegangen. Die Ortsherrschaft durch Schenkung Markgraf Rudolfs dem Kloster Gottesaue 1275 überlassen. Im 14. Jahrhundert wieder unmittelbar markgräflich, Zubehör von Mühlburg, mit diesem 1406 als Reichslehen bezeichnet. Mit Amt Mühlburg 1809 zu Karlsruhe. Gemarkungserweiterung 1930 durch Aufteilung des Hardtwaldes.

Ersterwähnung: 1160
Kirche und Schule: 1160 Pfarrer erwähnt. 1230 die Kirche durch den Bischof von Speyer an Gottesaue übertragen, Patrozinium St. Vitus und Modestus. Bei der Reformation Kirchensatz vom Markgrafen in Anspruch genommen. Evangelische Kirchengemeinde. Kirche von 1461-1486 am Hochuferrand mit polygonalem Chor und Westturm, 1781 durch Querhaus erweitert, Wandmalereien aus Erbauungszeit. Katholische Kapelle St. Antonius von 1936, ursprünglich zur Pfarrei Knielingen gehörig, 1961 selbständige Kuratie.
Patrozinium: St. Vitus und Modestus
Ersterwähnung: 1230

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