Elchesheim-Illingen 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.elchesheim-illingen.de
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Einwohner: 3219
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 317.0
Max. Höhe ü. NN (m): 127.25
Min. Höhe ü. NN (m): 105.62
PLZ: 76477

Die Gemeinde Elchesheim-Illingen im Norden des Landkreises Rastatt hat mit ihrer Gemarkungsfläche Anteil an den naturräumlichen Einheiten der Rastatter Rheinniederung und der südlichen Maxauer Rheinaue. Das Gebiet ist gekennzeichnet durch die Wasserflächen des Rheins und einen davor liegenden großflächigen Altrheinarm. Dem Relief entsprechend bewegen sich die Höhenlagen zwischen 105 m über NN und 127 m. Die ehemals selbständigen, seit 1971 vereinigten beiden Ortsteile gehörten früher unterschiedlichen Herrschaften. Elchesheim kam im 13. Jahrhundert zum badischen Amt Kuppenheim, später dann zu Rastatt. Illingen gehörte zunächst zum Bistum Speyer, fiel 1803 dann an Baden und wurde von Rastatt verwaltet. Elchesheim zeigt einen haufendorfartigen Grundriss mit unregelmäßigen Siedlungskern. Hauptsiedelachse ist die kurvig verlaufende Hauptstraße. Neusiedlungen entstanden bis zum Beginn der 1990er Jahre vorwiegend am südlichen und südöstlichen Ortsteilrand, in geringerem Maße auch westlich sowie nördlich. Seitdem wurde vorwiegend am Nordrand, später auch südwestlich neu gebaut. Der Ortskern von Illingen zeigt ein rechtwinkliges Straßennetz mit verdichteter Bebauung entlang der Kirchstraße. Neue Siedlungsflächen entstanden bis 1967 vorwiegend nördlich und westlich, dann folgend auch in östlicher Richtung. Dadurch wurde der bauliche Anschluss an die Elchinger Siedlungsflächen erreicht. Die hier zwischen den beiden Ortsteilen beiderseits der Rheinstraße (K3722) entstandene neue Ortsmitte stellt mit dem Kirchengemeindezentrum den Mittelpunkt dar. Die Gemeinde liegt abseits der großen Verkehrswege; die B36 ist nur über die Nachbarorte erreichbar.

Das im Westen an den Rhein stoßende Gemeindegebiet liegt in der nördlich der Murgmündung breit ausgestalteten Rheinaue. Der West-Teil ist geprägt von teils zu Baggerseen umgewandelten Altrheinarmen, zwischen denen sich Auenwald ausdehnt, und ehemaligen Flussschlingen. Der Ost-Teil dient überwiegend als Ackerland.

Wappen von Elchesheim-Illingen

Unter goldenem (gelbem) Wellenschildhaupt, worin zwei hintereinander schwimmende rote Fische, in Blau ein durchgehendes, geschliffenes silbernes (weißes) Kreuz.

Beschreibung Wappen

Elchesheim und Illingen haben sich am 1. Juli 1971 zu einer Gemeinde zusammengeschlossen. Das Wappen wurde zusammen mit der Flagge am 21. März 1979 vom Landratsamt Rastatt verliehen. Das Kreuz weist auf die historischen Verbindungen beider Ortsteile zum Hochstift Speyer hin. 1102 bestätigte Kaiser Heinrich IV. dem Bischof von Speyer den Besitz von Gütern in Elchesheim, das hierbei erstmals erwähnt wird. Seit dem Ende des 13. Jahrhunderts gehörte der Ort den Markgrafen von Baden, worauf die rot-goldene Tingierung des Schildhauptes Bezug nimmt. Das bis ins 16. Jahrhundert linksrheinisch gelegene Illingen war bis 1802 Teil des Territoriums des Hochstifts. Der Wellenschnitt des Schildhaupts weist auf die Lage der Gemeinde am Rhein hin, während die Fische, deren Zahl im Hinblick auf die beiden Ortsteile gewählt wurde, an den früher bedeutenden Fischfang erinnern sollen.

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