Großsachsen - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 0779 [Kopialüberlieferung 12. Jahrhundert]

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Bergstraßendorf am Ausgang des Apfelbachtals in die Rheinebene. Westteil des alten Dorfes auf Schwemmfächer. Neubaugebiet am Bergstraßenhang nördlich des Apfelbachs und östlich der B 3.
Historische Namensformen:
  • Sahsenheim 0779 [Kopialüberlieferung 12. Jahrhundert]
  • Sahsenheim maior 1130
Geschichte: 779 (Kopialüberlieferung 12. Jahrhundert) Sahsenheim, nicht zu klären, ob von Personenname oder Volksstamm. Von Anfang an mehrere Siedlungen in einer Gemarkung. Großsachsen selbst erst 1130 als Sahsenheim maior unterschieden, aber durch Reihengräberfriedhof nördlich des Orts schon für die Merowingerzeit gesichert. Umfangreicher Lorscher Besitz, darauf aufbauend die pfälzische Herrschaft nach Auseinandersetzung mit dem König im 1. Drittel des 13. Jahrhunderts gesichert. Nur spärliche schriftliche Hinweise auf eine Burg. Großsachen ursprünglich Sitz der Äpfelbacher Zent. Diese vom späten 13. Jahrhundert an belegt und in ihren Ursprüngen nicht geklärt, umfasste wohl erst nach spätmittelalterlichen Ausgleich fast den ganzen alten Lobdengau nördlich des Neckars. Nach 1470 Zentsitz nach Schriesheim verlegt. 1803 Großsachsen mit dem pfälzischen Oberamt Heidelberg an Baden, bis 1936 Bezirksamt Weinheim.

Name: Burg Großsachsen.
Datum der Ersterwähnung: 1200 [13. Jahrhundert]

Ersterwähnung: 1430
Kirchengeschichte: Als Filial der Pfarrei Hohensachsen bestand 1496 eine Kapelle St. Maria Magdalena (Ersterwähnung 1430), der Ort war längs des Baches zwischen den Pfarreien Leutershausen und Hohensachsen geteilt. 1614 eigene einheitliche reformierte Pfarrei. Diese zeitweilig mit Hohensachsen und auch Leutershausen vereinigt, 1797 endgültig selbständig. Kirche von 1761 mit Zwiebelhaube und Volutengiebel. Die Katholiken, zu Hohensachsen gehörend, erhielten 1964/65 Filialkirche, Patrozinium Christ König, Maria Königin und Maria Magdalena.
Patrozinium: St. Maria Magdalena
Ersterwähnung: 1496

GND-ID:
  • 4312873-7
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