Ottenbach 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.ottenbach.de
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Einwohner: 2382
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 200.0
Max. Höhe ü. NN (m): 527.49
Min. Höhe ü. NN (m): 462.36
PLZ: 73113, 73529

Die Gemeinde Ottenbach liegt im Norden des Landkreises Göppingen und grenzt hier bereits an den Ostalbkreis. Das Gemeindegebiet erstreckt sich im östlichen Albvorland am Rand des Rehgebirges im Osten. Die Gemarkung wird durch den Lauf des Kurmmbachs und einiger Nebenbäche gegliedert, die hier eine größere Weitung ausgeräumt haben. Naturräumlich gehört das Gebiet zur übergreifenden Einheit des Östliches Albvorlandes. Der höchste Punkt liegt im Rehgebirge im Osten auf 527,49 m, der tiefste Punkt auf 462,36 m. Zur Gemeinde Ottenbach gehören das Dorf Ottenbach, die Weiler Geyrenwald, Jackenhof, Kitzen, Schurrenhof und Stixenhöfe sowie zahlreiche Höfe. 1825 wurde der damals 362 Einwohner zählende Ort selbständige Kommune. Die Gemeinde ist Mitglied im Gemeindeverwaltungsverband Eislingen-Ottenbach-Salach mit Sitz in Eislingen/Fils. Ottenbach ist wohl in der jüngeren Ausbauzeit des 9.-12. Jahrhunderts entstanden und war staufisch. Noch vor 1300 kam der Ort an die von Rechberg. Einige Höfe kamen mit dem hohenstaufen an Württemberg, das durch die Reformation auch die Hoheit über den Besitz des Klosters Lorch und des Oberhofen erlangte. 1806 kam der Ort gänzlich an Württemberg und gehört seitdem zum Oberamt bzw. seit 1938 Landkreis Göppingen. Ottenbach hat sich seit 1945 sichtbar entwickelt. In den Nachkriegsjahren entstanden nördlich und südlich des alten Ortes drei größere Baugebiete, die lange Zeit die Nachfrage deckten. An beiden Ortsenden schließen sich kleinere Gewerbeflächen an. Ende der 1970er Jahre wurde am östlichen Ortsrand ein neues Siedlungsgebiet ausgewiesen, das zur Jahrtausendwende nach Südosten erweitert wurde. Seit 2010 wird die Ortsmitte der Gemeinde durch umfangreiche Baumaßnahmen neu gestaltet. Ottenbach ist durch Landes- und Kreisstraßen an das Fernstraßennetz angeschlossen. Der weitere ÖPNV erfolgt durch Buslinien im Rahmen des Filsland Mobilitätsverbundes.

Auf der Gemarkung haben Krummbach und einige Nebenbäche in den Tonen des unteren und mittleren Braunjuras (östliches Albvorland) eine größere Weitung ausgeräumt. Im Norden und Osten folgt die Gemarkungsgrenze dem Rand des Rehgebirges.

Wappen von Ottenbach

In Gold (Gelb) über einem erniedrigten blauen Wellenbalken ein halber roter Rehbock.

Beschreibung Wappen

Der Rehbock soll auf das Rehgebirge deuten, an dessen Fuß der Ort liegt. Zugleich spielt diese Figur auf den Namen der Familie von Rechberg (Rehberg) an, der Ottenbach bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts gehörte. Auch die Hauptfarben des Wappens, Rot und Gold, beziehen sich auf dieses Geschlecht. Der Wellenbalken macht das vom Innenministerium am 23. Februar 1960 mit der Flagge verliehene Wappen hinsichtlich der letzten Silbe des Gemeindenamens „redend".

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