Neuershausen - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 0788 [788/89 (Корialüberlieferung 12. Jahrhundert)]

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Das Dorf mit unregelmäßigem Grundriß westlich des Nimbergs, zum Teil auf der dem südlich Nimberg vorgelagerten Ackerplatte, zum Teil in der Dreisamniederung. Im Südosten der alten Siedlung Neubaugebiet mit Wohnhausbebauung, im Westen kleines Industriegebiet mit Nachkriegserweiterung.
Historische Namensformen:
  • Niuuricheshuser marca 0788 [seit 788/89 (Корialüberlieferung 12. Jahrhundert)]
Geschichte: Seit 788/89 (Корialüberlieferung 12. Jahrhundert) Niuuricheshuser marca, von Personenname. Mehrere Schenkungen an Kloster Lorsch. Im 12. und 13. Jahrhundert nannte ein Rittergeschlecht sich nach dem Ort. Im 14. Jahrhundert wird eine Burg erwähnt, dazu ein Turmhaus der Ritter Statz (»Statzenturm«), heute noch teilweise vorhanden. Neben den Herren von Lichtenfels, seit Anfang des 15. Jahrhunderts, gab es andere ortsherrliche Rechte, insbesondere der Stürzel von Buchheim und von Baden-Hachberg. Von den Lichtenfels (bis 1601) kam die Grundherrschaft über die Kageneck an die Grafen Duran, 1779 an Elisabeth Gräfin von Schauenburg, die einen Neubau des Schlosses (Architekt Franz Pinot) veranlaßte (1781/83). Durch Heirat folgten die Freiherrn von Falkenstein, zuletzt 1839 die Freiherrn Marschall von Bieberstein im Besitz der Herrschaft. Eine zweite Grundherrschaft (mit dem »Statzenturm«, jetzt Rinkenhof) in Neuershausen war seit Anfang des 17. Jahrhundert in Händen der Rinck von Baldenstein. Seit dem Übergang der Landesherrschaft von Österreich an Baden (1806) gehörte Neuershausen zum Amtssitz in Freiburg.

Ersterwähnung: 1275
Kirchengeschichte: Die Pfarrei erscheint 1275; den Kirchensatz hatte das Freiburger Heiliggeistspital. Neubau der katholischen Pfarrkirche (St. Vincentius Levita) seit 1758, die Innenausstattung, an der unter anderem Adam Bretz, Anton Hauser, Franz Anton Vogel, Franz Josef Rösch und Johann Pfunner mitwirkten, zog sich bis 1765 hin. Die Evangelischen zu Pfarrei March in Buchheim, Kirche in Hugstetten.
Patrozinium: St. Vincentius Levita
Ersterwähnung: 1758

GND-ID:
  • 4368165-7
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