Villingen, Schwesternsammlung »zu Waldhausen« 

Kurzbeschreibung:

1270–1274 Umsiedlung vom Dorf Villingen-Altstadt bei der Nikolauskapelle nach Waldhausen – bis 1294 Umsiedlung in die ummauerte Stadt Villingen

Kirchliche Zugehörigkeit: Bistum Konstanz, Landkapitel Villingen

Ortsbezüge:
  • Villingen
  • Villingen, Villingen-Schwenningen, Schwarzwald-Baar-Kreis
Ordensregel:
  • Schwesternsammlung »zu Waldhausen« 1270-1294
Beschreibung:

Name: div priolin un div samenunge von Walthusin (1274)1

Geschichte

Zwischen 1270 und 1274 siedelte die →Schwesternsammlung bei der Nikolauskapelle im Dorf Villingen-Altstadt nach Waldhausen um, einem heute abgegangenen Dorf nordwestlich des ummauerten Stadtkerns auf Villinger Gemarkung (heute etwa Areal nördlich des Kurparks). Die Kontinuität der Sammlung ergibt sich aus einer um 1274 von einer Waldhauser Schreiberin (formal) fingierten Dokumentation von um 1240 erfolgten Güterstiftungen an die Sammlung zur Nikolauskapelle. Bis 1294 wechselte die Waldhauser Sammlung, unter Beibehaltung ihres Namens, erneut den Standort und bezog ein Haus innerhalb des Villinger Mauerrings (→Dominikanerterziarinnen / Kürnecker Sammlung / Obere Sammlung).2 Das in Waldhausen zurückgelassene Haus soll 1380 der dort neu formierten Schwesternsammlung →St. German als Unterkunft gedient haben.3

Bibliographie

Handbücher und Lexika: kloester-bw, Schwesternsammlung Waldhausen/Oberes Tor in Villingen (Edith Boewe-Koob).

Literatur: Boewe-Koob/Schulze 2005, S. 13–17; Gutmann 2021 (b), S. 194.

Anmerkungen

  • 1 StadtA VS A.B., AA 4.
  • 2 Jahresgeschichten der Franciscaner-Conventualen in Baden, in: Mone III, S. 642
Objekttyp: Konvent
Personenbezüge:
  • Andre Gutmann [Autor]
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