Eichstetten, Schwesternsammlung »Klause zu Eichstetten«
| Kurzbeschreibung: | 1326 Ersterwähnung – 1550 Auflösung Kirchliche Zugehörigkeit: Bistum Konstanz, Landkapitel Endingen |
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| Beschreibung: | Name: closnerina ze Eistat, Predier pflegenusse un ir rates (1326)1 GeschichteDie früheste Nennung der Klause stammt aus einer Urkunde von 1326.2 Die Klause befand sich in unmittelbarer Nähe zur Pfarrkirche. Die beiden Schwestern Gertrud und Kunigunde von Buchheim, Klausnerinnen in Eichstetten, übertrugen die Klause mit Hof und allem Zubehör an die für ihre Gemeinschaft zuständigen →Predigerbrüder in Freiburg.3 Das Geschäft wurde stellvertretend für die Ordensleute mit ihrem Schaffner abgeschlossen und von ihm als Leibgeding gegen einen jährlichen Zins wieder an die beiden Schwestern gegeben. Dieselbe Gertrud bestimmte 1329, dass ihre Einkünfte nach ihrem Tod an zwei Bürger aus Freiburg übergehen sollten.4 Sie verfügte folglich über Privatbesitz in Endingen, Forchheim, Kenzingen sowie Bahlingen. Über Umwege gelangten die Dominikaner an die Einkünfte.5 Das 15. Jahrhundert hält quellentechnisch einige Besitztransaktionen bereit.6 Im 16. Jahrhundert hatten die Frauen zwischenzeitlich einen erhöhten Finanzbedarf, denn sie baten 1523 um ein Darlehen und führten anschließend ein Zinsregister (1525).7 1550 verließen die Schwestern die Klause.8 In den Jahrzehnten bis 1570 gab es einen intensiven Briefwechsel zwischen den Dominikanern in Freiburg und der Markgrafschaft Baden-Hachberg.9 1687 wurden die Holz- und Fruchtzinsen dem Männerkloster in einer renovatio zurückgegeben.10 In einem Berain aus Eichstetten (Fürstliche Schaffnei Obernimburg) werden Gülten aufgeführt, die bis 1749 noch an die Ordensleute gingen, nun aber an die Burgvogtei Hachberg zu entrichten waren.11 BibliographieLiteratur: Steffens 1996. Anmerkungen
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| Objekttyp: | Konvent |
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Literatur + Links
| Weiterführende Links: |
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