Oberwolfach, Schwesternsammlung »Klause«
| Kurzbeschreibung: | 1303 Ersterwähnung – 1329 letzte Erwähnung Kirchliche Zugehörigkeit: Bistum Konstanz, Landkapitel Rottweil |
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| Beschreibung: | Name: in der obersten closen zu Wolfach (1303);1 die swestern der closen in der Wolfach (1329)2 GeschichteDie genaue Lage der Klause ist nicht gesichert. Die Bezeichnung als »oberste Klause« hat Anlass zu Spekulationen über eine zweite »unterste« Klause gegeben,3 für die es aber keine weiteren Belege gibt. Wahrscheinlich deutet der Zusatz »oberste« lediglich auf die Lage der Klause in Oberwolfach hin. Eine Schenkung Graf Maximilian Franzʼ von Fürstenberg an die Wolfacher St. Jakobus-Kapelle aus dem Jahr 1679 bringt die Johannes-Kapelle im Rankach mit der Klause in Verbindung.4 Der »Nonnenhof«, heute Jungbauernhof in Oberwolfach-Walke, steht dagegen in keinerlei Beziehung zur Klause. Über die Gründungsumstände der Oberwolfacher Schwesternklause ist nichts bekannt. Nach der Vita der →Witticher Klostergründerin Luitgard, die Bertold von Bombach kurz nach ihrem Tod 1347 verfasst hat, trat diese mit zwölf Jahren in die Klause in Oberwolfach ein,5 die demnach im Jahr 1303 schon bestanden haben dürfte. Dass es sich dabei um eine Gemeinschaft des Dritten Ordens des Hl. Franziskus gehandelt haben soll, ergänzt erst eine überarbeitete Version der Vita aus dem 18. Jahrhundert.6 1324 verließ Luitgard die Klause mit zwei weiteren Schwestern, um in Wittichen ein Kloster zu gründen. Die Nachricht, dass Luitgard 34 Schwestern aus der Oberwolfacher Sammlung nach Wittichen geführt habe, ist sicher falsch.7 Über die Auflösung der Klause ist nichts bekannt. Sie hat jedoch zumindest einige Jahre nach dem Weggang Luitgards fortbestanden, denn im Jahr 1329 kauften vier namentlich genannte Schwestern Güter im Osterbach bei Hausach.8 BibliographieQuellen: Jahresgeschichten der Franciscaner-Conventualen in Baden, in: Mone III, S. 624–655; Just 2000. Handbücher und Lexika: KDM Bd. 7, S. 692–694 (Max Wingenroth); kloester-bw, Klarissenkloster Wittichen (R. Johanna Regnath). Literatur: Müller 1978 (d), S. 480. Anmerkungen
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| Objekttyp: | Konvent |
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Literatur + Links
| Weiterführende Links: |
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