Offenburg, Schwesternsammlung, Dominikanerinnen
| Kurzbeschreibung: | 1240 Erlaubnis zur Übersiedlung einer Schwesternsammlung von Haslach nach Offenburg – 1246 Inkorporation in den Dominikanerorden Patrozinium: MariaKirchliche Zugehörigkeit: Bistum Straßburg, Archidiakonat Ultra Rhenum, Landkapitel Offenburg |
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| Beschreibung: | Name: monasterium sanctae Marie in Offenberch, Argentinensis diocesis (1246)1 GeschichteDer Ursprung von St. Maria geht möglicherweise auf eine Schwesternsammlung zurück, welcher der Straßburger Bischof am 15. April 1240 die Übersiedlung von →Haslach im Kinzigtal nach Offenburg erlaubte.2 Das Kloster selbst ist allein in zwei Mandaten Papst Innozenz’ IV. (1243–1254) vom 11. Juli 1246 belegt, in denen er der Priorin und dem Konvent sowie dem Meister der deutschen Dominikanerordensprovinz mitteilt, dass er dem Wunsch des Konvents zur Aufnahme in den Orden entsprochen habe.3 Als Intervenient tritt Walter von Jovigny auf, der mit seiner Mutter Amicia im Mai 1245 bereits die Inkorporation von St. Agnes in Straßburg erwirkt hatte.4 Von der Umsetzung findet sich dann ebenso wie vom Kloster keine Spur mehr, vermutlich weil der papsttreue Orden während der Auseinandersetzung mit Kaiser Friedrich II. (1220–1250) keinen Zugang zum staufertreuen Offenburg erhielt. Doch auch nach Eroberung der Stadt durch den Straßburger Bischof frühestens 1248 wurde die Sache wohl nicht weiterverfolgt, wobei der Konvent möglicherweise fortbestand und in einer der später belegten Gemeinschaften →Offenburger Schwesternsammlungen aufging. Angaben in der spätmittelalterlichen Vita der Gertrud von Ortenberg, wonach diese zwischen 1300 und 1317 in Offenburg mehrfach zu den Predigern gegangen sei, weshalb ein Bestehen des Klosters bis in diese Zeit angenommen wurde, dürften sich auf ein Offenburger Terminierhaus der Straßburger Dominikaner beziehen.5 BibliographieLiteratur: Hillenbrand 1990; Derkits 1991; Gutmann/Jenisch 2007. Anmerkungen |
| Objekttyp: | Konvent |
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Literatur + Links
| Weiterführende Links: |
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