Offenburg, Schwesternsammlung »Gottshaus der von Ortenberg« – »Kähner-Gottshaus«
| Kurzbeschreibung: | 1395/1401 Ersterwähnung – 1460 zweite und letzte Erwähnung – vor 1531 im »Großen Gotteshaus« aufgegangen Kirchliche Zugehörigkeit: Bistum Straßburg, Archidiakonat Ultra Rhenum, Landkapitel Offenburg |
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| Beschreibung: | Namen: beginen in der von Ortenberg gotshuhs (1395);1 Kener gotzhuß (1401)2 GeschichteDie nur 1401 und in einem 1460 erneuerten Einkünfteverzeichnis erwähnte Beginensammlung des Kener gotzhuß leitete ihren Namen von einem Standort in der Nähe des an der Ostseite der Stadt einfließenden Kähnerbachs ab, wo sich heute der Lindenplatz befindet.3 Vermutlich ist sie identisch mit der nur einmal 1395 als beginen in der von Ortenberg gotshuhs bezeugten Sammlung, die anlässlich der Jahrzeitstiftung einer Elisabeth von Ortenberg, möglicherweise der Gründerin, an die fünf Offenburger Beginengemeinschaften erwähnt wird.4 Darauf deutet auch hin, dass 1460 ein Großteil der Einkünfte der Sammlung von Gütern in Ortenberg stammte, deren Erneuerung zudem ein Einwohner von Ortenberg beiwohnte.5 Die Sammlung stand in engem Kontakt mit den Franziskanern und ist ab 1395 unter Oberaufsicht einer Offenburger Regelmeisterin belegt, weshalb sie als Franziskanerterziarinnen einzustufen sein dürfte.6 Im späten 15. oder frühen 16. Jahrhundert ging die Sammlung im →»Großen Gottshaus« auf, stammten die nach dessen Auflösung 1531 an die Franziskaner fallenden Weingüter am Kalkbrunnen bei Offenburg doch aus dem Besitz des Kähner-Gotteshauses.7 BibliographieLiteratur: Müller 1978 (d); Gutmann/Jenisch 2007; Hillenbrand 2018. Anmerkungen
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| Objekttyp: | Konvent |
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Literatur + Links
| Weiterführende Links: |
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