Offenburg, Schwesternsammlung »Gottshaus der von Schuttertal«
| Kurzbeschreibung: | 1367 Ersterwähnung – 1502 letzte Erwähnung Kirchliche Zugehörigkeit: Bistum Straßburg, Archidiakonat Ultra Rhenum, Landkapitel Offenburg |
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| Beschreibung: | Namen: meisterin und swoesteren der [von] Schuttertal gotzhus (1367/1378);1 beginen in der von Schuttertal gotshuhs (1395);2 Schutter / Schuttertal gotzhus (1480).3 GeschichteDie Offenburger Schwesternsammlung tritt erstmals 1367 und 1378 jeweils unter der Führung einer Meisterin in Erscheinung.4 Ihre Mitglieder werden erstmals 1395 als Beginen angesprochen.5 Die nach der →Rickeldey-Sammlung zweitgrößte Offenburger Gemeinschaft wurde nach Ausweis des Offenburger Spitalanniversars von einer Ellekint von Schuttertal (bei Lahr) gegründet.6 Der Standort des Hauses wird 1447 in der Klostergasse verortet,7 deren genauer Verlauf im 15. Jahrhundert jedoch unklar ist. Wahrscheinlich befand es sich in der Nähe zum Kloster der →Franziskaner, mit denen die Gemeinschaft in engem Kontakt stand. Ab 1395 ist die Sammlung unter der Oberaufsicht einer Offenburger Regelmeisterin belegt, weshalb sie als Franziskanerterziarinnen einzustufen sein dürfte. Laut einem 1480 erneuerten Einkünfteverzeichnis verfügte das Schuttertal gotzhus über Zinse und Gülten aus Gütern hauptsächlich in Friesenheim, Rammersweier und Windschläg und existierte noch 1502 als eigenständige Sammlung.8 Danach ging die Gemeinschaft wohl in dem →»Großen Gottshaus« auf, das 1531 aufgelöst wurde. BibliographieLiteratur: Müller 1978 (d); Gutmann/Jenisch 2007; Hillenbrand 2018. Anmerkungen
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| Objekttyp: | Konvent |
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Literatur + Links
| Weiterführende Links: |
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