Pforzheim, Kapuziner 

Kurzbeschreibung:

1636 Gründung im Rang eines Hospizes – 1641–1646 mehrfache Flucht aus der Stadt – 1646 Aufgabe des Hospizes

Ordensgliederung: Schweizerische Provinz, Kustodie Freiburg
Kirchliche Zugehörigkeit: Bistum Speyer, Archidiakonat des Stiftspropstes bei St. Guido, Landkapitel Mühlhausen

Ortsbezüge:
  • Pforzheim
  • Pforzheim
Ordensregel:
  • Kapuziner 1636-1646
Beschreibung:

Name: patres Capucini zu Pfortzheim (1640)1

Geschichte

Nach der Schlacht von Wimpfen (1622) fiel die Herrschaft über die evangelische Markgrafschaft Baden-Durlach an Herzog Maximilian I. von Bayern (1597–1651), der den Kapuzinern die Predigt in der Stadtkirche übertrug. Das Provinzialkapitel der Kapuziner stimmte im August 1636 der Errichtung eines kleinen Klosters im Rang eines Hospizes zu, das im Georgstift Unterkunft fand. Das Kriegsgeschehen zwang die Kapuziner mehrfach die Stadt zu verlassen (1641–43, 1644–45). Aufgrund der unsicheren Lage beschloss das Provinzialkapitel im Oktober 1646, die Niederlassung aufzugeben.

Bibliographie

Quellen: Romuald von Stockach 1747, S. 390 f.

Literatur: Mayer 1975–1977.

Anmerkungen

  • 1 GLA 229 Nr. 26296 (7. 7. 1640)
Objekttyp: Konvent
Personenbezüge:
  • Wolfgang Zimmermann [Autor]
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