Reicholzheim, Schwesternsammlung »Beginen«
| Kurzbeschreibung: | 1304 einzige schriftliche Nennung Kirchliche Zugehörigkeit: Bistum Würzburg, Landkapitel Wertheim |
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| Beschreibung: | Name: Kunigundis, beggina de Richolfesheim (1304)1 GeschichteAm 1. Dezember 1304 schenkte Kunigundis, beggina de Richolfesheim, dicta die Nyderlenderin, alle ihre Güter in Reicholzheim der nahen Abtei →Bronnbach.2 Ob es sich bei der im Bronnbacher Liber mortuorum zum 19. Juli 1304 verzeichneten beguina de Reicholsheim, dicta Niederländerin um dieselbe Frau, nur mit offenbar falschem Sterbedatum, oder um eine weitere Reicholzheimer Begine aus den Niederlanden handelt, bleibt ungewiss.3 Unter den Zeugen der Schenkung von 1304, die mit der Seelsorge der Frauen in Reicholzheim durch die Zisterzienser zusammenhängen dürfte, befindet sich eine Alheidis beggina dicta Widemannin, die wohl ebenfalls zur Gemeinschaft in Reicholzheim gehörte. In einer Urkunde des Jahres 1321 erklärt Ritter Fritz gen. Urleug keinerlei Anspruch auf die Güter der honorata puella Kunegundis [...]lenderin zu erheben, sondern mit Zustimmung seines Bruders, des Ritters Kamung gen. Ketel, darauf verzichtet zu haben.4 Wegen einer stark verblichenen Stelle der Urkunde ist »dicta Nieder...« nicht lesbar, kann aber angesichts der Zusammenhänge emendiert werden. Es dürfte sich daher um dieselbe Kunigunde wie 1304 handeln. Anscheinend wurde mit der Urkunde von 1321 die Schenkung von 1304 abgesichert, was den Schluss zulässt, dass die betreffenden Güter ursprünglich von den Rittern Fritz und Kamung bzw. deren Familie stammten und Kunigunde oder deren Gemeinschaft übergeben worden waren. Anmerkungen |
| Objekttyp: | Konvent |
| Personenbezüge: |
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Literatur + Links
| Weiterführende Links: |
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