Rimsingen, Cluniazenser
| Kurzbeschreibung: | 1072 Gründung – vor 1080 Verlegung nach Grüningen Ordensgliederung: Priorat von ClunyKirchliche Zugehörigkeit: Bistum Konstanz, Landkapitel Breisach |
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| Beschreibung: | Name: cella Romisin (1076)1 GeschichteDer erste Ausgangspunkt für die Ansiedlung der Cluniazenser im Breisgau war eine Schenkung des Adligen Hesso an das Kloster Cluny, die dieser unter Mitwirkung des Breisgaugrafen und Veroneser Markgrafen Hermann († 1074) wohl kurz vor der durch König Heinrich IV. (1056–1105) am 27. Juli 1072 ausgestellten urkundlichen Bestätigung dieser Güterübertragung vornahm.2 Die Stiftung umfasste Hessos gesamten Breisgauer Besitz und insbesondere eine nicht eindeutig lokalisierte capella in beziehungsweise bei Nieder- oder Oberrimsingen am Tuniberg oder auf dem Tuniberg selbst, die er für die Einrichtung eines Klosters ausgestattet hatte. Nach dem Zeugnis der jüngeren Ulrichsvita erschien die Rimsinger capella jedoch schon bald als ungünstig für das monastische Leben, weshalb Hesso von Herzog Bertold – entweder Bertold I. von Kärnten (1061–1077) oder dessen Sohn Bertold II. (1078–1111), der erste Zähringer – tauschweise den nahe liegenden Ort →Grüningen erwarb und diesen den Cluniazensermönchen übertrug.3 Die Rimsinger cella wird zwar 1076 in einer Besitzbestätigung Papst Gregors VII. (1073–1085) für Cluny erwähnt,4 es ist aber unsicher, ob das Cluniazenserpriorat tatsächlich bereits dort entstand oder erst in Grüningen, von wo aus der Konvent bereits 1087 an den Ort Zell im Möhlintal, das spätere →St. Ulrich, verlegt wurde. BibliographieHandbücher und Lexika: KB Freiburg Bd. 2,2, S. 790, 794, 797–799 (Klaus Haserodt/Wolfgang Stülpnagel); GermBen V, S. 615 f. (Wolfgang Müller); kloester-bw, Benediktinerniederlassung Tuniberg/Rimsingen (Andreas Schmidt). Literatur: Günther/Untermann 1994; Krieg/Zotz 2002; Bechtold/Bigott/Strotz 2006; Lamke 2009. Anmerkungen |
| Objekttyp: | Konvent |
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Literatur + Links
| Weiterführende Links: |
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