Nidingen, Schwesternsammlung
| Kurzbeschreibung: | 1244 Ersterwähnung – vermutlich 1245 Auflösung oder Umsiedelung Kirchliche Zugehörigkeit: Bistum Konstanz, Landkapitel Endingen |
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| Beschreibung: | Name: soror[es] de Nidingen prope Kencingen (1244)1 GeschichteLaut der Kenzinger Gedenktafel, die im 18. Jahrhundert unter der damaligen Äbtissin angefertigt wurde und eine Liste der Äbtissinnen sowie Angaben zu Stifterinnen des Klosters enthält, entstand um 1230 auf dem sogenannten platz Aidingen (vermutlich Nidingen) eine Gemeinschaft aus adeligen Jungfrauen, »die aus ihren eigenen mitteln […] das kloster zu bauen angefangen«.2 Eine Schwesternsammlung zu Nidingen bei Kenzingen (soror[es] de Nidingen prope Kencingen) wird in einer Urkunde von 1244 genannt, mit der Burkhard und Rudolf von Üsenberg den besagten Schwestern das Holz- und Weiderecht in ihren Wäldern bei Kenzingen schenkten und sie in ihren Schutz nahmen.3 Für die Gemeinschaft ist keine Ordenszugehörigkeit bekannt. Die Urkunde von 1244 führt allerdings an erster Stelle in der Zeugenreihe zwei Dominikanerbrüder an, was vermuten lässt, dass die Schwestern von den Dominikanern betreut wurden oder diesen nahe standen. Zu diesem Zeitpunkt war das Dorf Nidingen vermutlich bereits abgegangen, Nidingen wurde noch als Ortsbezeichnung, insbesondere für eine sich dort befindende Nikolauskapelle, verwendet. Die Gemeinschaft wurde vermutlich bereits 1245 aufgelöst und die Schwestern in das neu gegründete Kloster →Wonnental übergesiedelt. Konrad Burger, der im 17. Jahrhundert die Chronik des Klosters verfasste, sieht in Nidingen keine Ortsbezeichnung, sondern den früheren Namen des Klosters Wonnental.4 BibliographieHandbücher und Lexika: KB Emmendingen Bd. 2,1, S. 456 f. (Jürgen Treffeisen); kloester-bw, Schwesternsammlung Nidingen (Jürgen Treffeisen). Literatur: Futterer 1963; Maurer 1966/67; Dreher 1991. Anmerkungen |
| Objekttyp: | Konvent |
| Personenbezüge: |
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Literatur + Links
| Weiterführende Links: |
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