Baden-Baden, Jesuiten 

Kurzbeschreibung:

ab 1570 Vorläufer – 1629 Erhebung zur Residenz – 1642 Erhebung zum Kolleg – 1773 Aufhebung – 1811–1824 grundlegende Umgestaltung und Abbruch der Kirche

Patrozinium: Maria
Ordensgliederung: Oberrheinische Provinz
Kirchliche Zugehörigkeit: Bistum Speyer, Archidiakonat des Stiftspropstes von St. German und Moritz, Landkapitel Gernsbach

Ortsbezüge:
Ordensregel:
  • Jesuiten 1642-1773
Beschreibung:

Name: residentia Societatis Jesu in Baden (1631);1 residentz zue Baden Societatis Jhesu (1636);2 collegi[um] Socie[tatis] Jesu (1642);3 vereinzelt schon vor der förmlichen Errichtung des Kollegs im Mai 1642 als solches bezeichnet4

Geschichte

Historische Entwicklung

Zur Zeit der bayerischen Vormundschaft über Markgraf Philipp II. von Baden (1559–1588, reg. formell ab 1571) gab es erste Versuche zu einer Rekatholisierung der mehrheitlich protestantisch gewordenen Bevölkerung der Markgrafschaft Baden-Baden. Von Anfang an spielten dabei Jesuiten eine Rolle. Typischerweise war es nicht der damals im deutschsprachigen Raum noch im Aufbau begriffene Orden selbst, von dem die Initiative ausging; ausschlaggebend war der Ruf der politischen Potentaten, in diesem Fall also der bayerischen Vormundschaftsregierung. 1570 und 1571 trafen die ersten beiden Jesuitenpatres in Baden ein, Georg Schorich aus Bayern, ein enger Vertrauter des damaligen bayerischen Prinzen und späteren Herzogs Wilhelm V. (1579–1597), und Matthäus Zerer aus dem gerade erst gegründeten Speyerer Jesuitenkolleg, die in Baden-Baden, Ettlingen und Rastatt wirkten. Zu einer dauerhaften Niederlassung kam es wegen des damals noch geringen Personalstands der Jesuiten und aus finanziellen Gründen nicht. Vor allem beendeten der frühe Tod Philipps II. 1588 und die gewaltsame Besetzung der Markgrafschaft Baden-Baden durch die protestantische Durlacher Linie des Hauses Baden 1594 (»oberbadische Okkupation«) sämtliche Rekatholisierungsbestrebungen. Das Blatt wendete sich in der Anfangsphase des Dreißigjährigen Krieges mit dem Sieg der Katholischen Liga über die von Georg Friedrich von Baden-Durlach (1595–1622) angeführten protestantischen Truppen in der Schlacht bei Wimpfen 1622, durch die die oberbadische Okkupation endete. In der Markgrafschaft Baden-Baden trat Markgraf Wilhelm (1622–1677), die Regierung an. Er leitete eine konsequente Rekatholisierungspolitik ein.

Noch im Jahr seines Regierungsantritts nahm Markgraf Wilhelm mit dem Jesuitenkolleg Speyer, das man als Mutter der badischen Jesuitenhäuser bezeichnen kann, Kontakt auf und erreichte, dass von dort zwei Patres (Philipp Zinner und Martin Fronapfel) nach Baden kamen. Zinner wirkte in seiner Geburtsstadt Baden-Baden, Fronapfel in →Ettlingen. Zinner wohnte zunächst im Neuen Schloss in Baden-Baden, dann ab 1623 zusammen mit drei weiteren Patres und einem Laienbruder in einem eigenen Haus. 1627 wechselten sie in zwei Gebäude, die der Markgraf den Jesuiten später schenkte,5 nämlich den sogenannten Freihof am Marktplatz in Baden-Baden als Wohngebäude und die ihm gegenüber gelegene ehemalige Münzprägeanstalt als Schule. Im Schulgebäude richteten die Patres eine eigene Kapelle ein. Im Jahr 1629 war die Baden-Badener Niederlassung der Jesuiten auf rund ein Dutzend Männer angewachsen und erhielt den Status einer Residenz. Der Einfall der Schweden 1632 machte diese Anfänge vorerst zunichte. Nach der Schlacht von Nördlingen 1634 konnten die Jesuiten zurückkehren, und ein kontinuierlicher Aufbau wurde möglich.

Für Markgraf Wilhelm war es ein wichtiges Anliegen, die Baden-Badener Niederlassung der Jesuiten zu einem vollwertigen Kolleg auszubauen. Er trug maßgeblich zur Schaffung der materiellen Grundlagen bei, indem er die Jesuiten mit seinem Privatvermögen unterstützte, durch die Erteilung von Privilegien, die Übertragung erledigter Pfründen, und er förderte Schenkungen und Vermächtnisse. Der Plan, in einem großen Wurf die rechtsrheinischen Besitzungen des in der Zeit der oberbadischen Okkupation aufgehobenen und dann 1631 wieder gegründeten adeligen Klosters →Frauenalb an die Jesuiten zu übertragen, scheiterte am Widerstand des Bischofs von Speyer,6 so dass nur ein Weg der kleinen Schritte blieb, der dafür aber umso konsequenter angegangen wurde. Im Jahr 1639 übernahm der in Speyer geborene Philipp Fehnle als Superior die Leitung der Baden-Badener Jesuitenresidenz. Er baute im Zusammenspiel mit dem Markgrafen, zu dem er in einem engen Vertrauensverhältnis stand,7 den Grundbesitz und die wirtschaftlich nutzbaren Rechte erfolgreich aus. Am 20. Mai 1642 unterzeichnete Markgraf Wilhelm schließlich die Gründungsurkunde.8 In ihr bestimmte er den gleich einer insel inmitten seiner Residenzstadt Baden gelegenen Freihof samt den an ihn angrenzenden Gebäuden zum Sitz des Kollegs, versprach die Errichtung einer Kirche in diesem Bezirk und sagte seine finanzielle Unterstützung für die anstehenden Baumaßnahmen zu. Die Gründungsurkunde fasste die bis dahin an den Jesuitenorden durch Markgraf Wilhelm ergangenen Schenkungen in der Markgrafschaft zusammen und garantierte dem Kolleg und seinen Mitgliedern die Abgabenfreiheit in Friedens- und Kriegszeiten für diese Besitzungen sowie für den Bezug von Lebensmitteln und Verbrauchsgütern, außerdem die Freiheit von persönlichen Lasten. Markgraf Wilhelm gewährte dem Kolleg Schadloshaltung für Schuld- und Pfandforderungen Dritter, die auf die Fundationsbesitztümer gegründet waren. Weitere Artikel regelten die Versorgung des Kollegs mit Naturalien (Getreide, Holzbezug, Schweinemast) und Geldeinkünften.

Erster Rektor wurde zum 1. August 1642 Philipp Fehnle (bis 1646). Der Bau eines repräsentativen Kollegiengebäudes in der markgräflichen Residenzstadt begann erst Jahrzehnte nach der Gründung des Kollegs mit der Errichtung der barocken Kirche, in der am Neujahrstag 1674 der erste Gottesdienst abgehalten werden konnte, und dann der übrigen Gebäudeteile mit Bibliothek, Schule und Gästezimmern. Markgraf Wilhelm erlebte die Fertigstellung der Gebäude im Jahr 1679 nicht mehr. Sein Herz wurde 1677 in der Jesuitenkirche beigesetzt.

Die Verheerung der gesamten Markgrafschaft im pfälzischen Erbfolgekrieg warf das Jesuitenkolleg Baden-Baden zum zweiten Mal um Jahre zurück. 1689 ging die markgräfliche Residenzstadt in Flammen auf, ebenso die Hofgüter der Jesuiten in deren Umland. Die meisten Patres verließen die Stadt. Es dauerte mehrere Jahre, bis der Wiederaufbau des Kollegs begann. Erst 1711 hatte das Kolleg mit rund 20 Bewohnern, davon etwa ein Dutzend Patres, seinen üblichen Personalstand wieder erreicht. Ähnlich lange dauerte der Wiederaufbau der umliegenden Hofgüter.

Vom Abschluss der Wiederaufbauarbeiten in den 1720er Jahren bis zur Aufhebung des Jesuitenordens vergingen rund 50 Jahre, die längste Epoche einer einigermaßen ungestörten Entwicklung in der Geschichte des Kollegs. Getrübt war diese Zeit durch eine Abkühlung der Beziehungen zum markgräflichen Haus und seiner Regierung, die in den Jahren der Regentschaft von Markgräfin Franziska Sibylla Augusta (1707–1727) begann und sich unter ihren beiden Söhnen und Nachfolgern Ludwig Georg Simpert (1727–1761) und August Georg Simpert (1761–1771) fortsetzte. Das Erlöschen der katholischen Linie des Hauses Baden 1771 und die Vereinigung der beiden badischen Markgrafschaften unter Karl Friedrich von Baden-Durlach (1738–1811) lockerte die einstmals so enge Beziehung zusätzlich. Bei vielen weltlichen Amtsträgern und Bauern stießen die wirtschaftlichen Privilegien der Jesuiten, die zumeist aus der Zeit des Markgrafen Wilhelm herrührten, auf Ablehnung.9 Besonders kritisiert wurde, dass sie nach den schweren Kriegszerstörungen um 1700 nicht an den öffentlichen Lasten beteiligt waren. Dass die Beziehungen zu vielen Weltgeistlichen, zu anderen Ordensgemeinschaften – insbesondere Franziskanern, Kapuzinern und Piaristen – und auch zu den Bischöfen von Straßburg und Speyer wegen der Konkurrenzsituation um seelsorgerliche Kompetenzen, Einkünfte und Einflussmöglichkeiten nie konfliktfrei sein konnten und auch nicht waren, ist nicht überraschend.10

Das Ende des Jesuitenkollegs Baden-Baden führte aber nicht der neue protestantische Landesherr Karl Friedrich von Baden herbei, sondern der unter dem Druck der katholischen Könige von Frankreich, Spanien und Portugal stehende Papst Clemens XIV. (1769–1774), der am 21. Juli 1773 die Aufhebung des Jesuitenordens verfügte. Die markgräfliche Regierung bemühte sich umgehend und erfolgreich darum, etwaige Ansprüche der Bischöfe von Speyer und Straßburg auf die Liegenschaften der Jesuiten abzuwehren und zu verhindern, dass die beweglichen Vermögenswerte außer Landes gebracht wurden. Die Besitzungen und Rechte des Baden-Badener Kollegs um Ottersweier in der Ortenau fielen jedoch an die Habsburger als damalige Inhaber der Landvogtei Ortenau.

Das Jesuitenvermögen in der vereinigten Markgrafschaft Baden samt der Kirchengerätschaften11 wurde dem sogenannten Exjesuitenfonds zugeführt, der im Jahr 1796 als Studienfondsverrechnung Baden neu organisiert wurde. Wie bereits der Name verrät, kamen die Vermögenserträge aus den ehemaligen Besitzungen der Jesuiten vor allem dem katholischen Schulwesen zugute. Die Idee, das Jesuitenvermögen für die Errichtung einer Universität in Rastatt zu verwenden und die Jesuitenpatres als Dozenten einzusetzen, setzte sich nicht durch.12 Im Jahr 1776 wurde in den Räumen des ehemaligen Jesuitengymasiums ein neues Lehrinstitut eingerichtet, das 1808 nach Rastatt verlegt und mit dem dortigen →Piaristengymnasium vereinigt wurde. Im gleichen Jahr wurde die Studienfondsverrechnung Baden mit der Oberschaffnei des ehemaligen Kollegiatstifts Baden, welches im Jahr 1800 in ein Schulstift umgewandelt worden war, vereinigt und ebenfalls nach Rastatt verlegt. In den dadurch entstandenen Studienfonds Rastatt wurden in den folgenden Jahren weitere ältere katholische Schulstiftungen integriert. Der ehemalige Studienfonds Rastatt ist heute Teil der öffentlich-rechtlichen »Schulstiftung Baden-Württemberg«, in der somit in gewisser Weise auch die schulischen Aktivitäten der Jesuiten fortleben.13

Im Baden-Badener Kolleg hatten zuletzt 12 Patres und einige Laienbrüder gelebt, die nicht sofort, sondern sukzessive in den der Aufhebung ihres Ordens folgenden Jahren die Stadt verließen. Diejenigen, die in der Markgrafschaft blieben, fanden Verwendung als Pfarrseelsorger und im Schulwesen bzw. erhielten Alterspensionen mit zugewiesenen Wohnsitzen.14 In der Stadt Baden-Baden selbst blieben zunächst sechs Patres, die neue Aufgaben in der Seelsorge und als Lehrer am neu gegründeten Lyzeum übernahmen und bis 1780 im Kollegiengebäude wohnten. Der letzte Exjesuit verließ 1784 die Stadt.

Besitz und Wirtschaft

Die wichtigsten Erwerbungen des Jesuitenkollegs Baden-Baden fielen in die Regierungszeit seines größten Förderers, des Markgrafen Wilhelm. Die erste bedeutende Zuwendung an Grundbesitz erfolgte von privater Seite durch Maria Salome Aschmann geb. Welsinger, Witwe des Reichskammergerichtsassessors Dr. Christoph Aschmann, deren Kinder bereits verstorben waren. Sie vermachte mit Urkunde vom 26. September 1628 ihr Haus, das auch als Wachenhof bezeichnete sogenannte Welsinger Schlösslein bei Oosscheuern unmittelbar nordwestlich vor der Stadt, auf ihren Todesfall den Badener Jesuiten. 1636 widerrief sie zwar die Zuwendung, weil sie unter Druck zur Abwendung eines Prozesses wegen Hexerei geschehen sei, doch Markgraf Wilhelm bestätigte sie, so dass die Jesuiten den Wachenhof 1644 in Besitz nehmen konnten.15 Weitere Zuerwerbungen um den Wachenhof herum, teilweise mit markgräflicher Unterstützung, arrondierten den Besitz in den folgenden Jahrzehnten. Ebenfalls in nordwestlicher Richtung nahe bei der Residenzstadt Baden-Baden lag der Ooser Gappenhof, den Markgraf Wilhelm im Jahr 1638 aus seinem Privatbesitz den Jesuiten schenkte.

Neben den Besitzungen in der Residenzstadt selbst und ihrem unmittelbaren nordwestlichen Vorfeld war das westlich des Fremersbergs und somit ebenfalls nahe der markgräflichen Residenzstadt gelegene Sinzheim mit seiner Umgebung der zweite Besitzschwerpunkt der Badener Jesuiten. Zwischen 1637 und 1655 erwarb das Jesuitenkolleg den beim Kirchhof in Sinzheim gelegenen sogenannten Seldenecker Hof geschenkweise durch Jost Maximilian Graf von Bronckhorst zu Gronsfeld, kaiserlicher bzw. bayerischer Feldmarschall und Oberst.16 Ein weiteres Hofgut bei Sinzheim war der Altenburger Rebhof, den Markgraf Wilhelm den Jesuiten übereignete und den diese durch Zuerwerb erweiterten. Das südöstlich von Sinzheim gelegene, zum Reichsritterkanton Ortenau gehörige Reb- und Hofgut Ebenung, das aus dem Besitz des überschuldeten Freiherrn Peter von Schwarzenberg zunächst an das Jesuitenkolleg Speyer gelangt war, kauften die Badener Jesuiten dem Speyerer Kolleg 1665 ab; das Fortbestehen der Beitragspflicht des Gutes zur Reichsritterschaft blieb jahrzehntelang ein Streitpunkt und Verhandlungsgegenstand.17

Sonstige Besitzungen schlossen sich in Streulage in südlicher Richtung an. Der in der Gegend um Steinbach gelegene Rebhof Umweg gelangte im Jahr 1631 durch Schenkung des Markgrafen Wilhelm in den Besitz der Jesuiten.18 Im nahegelegenen Neuweier erhielten die Jesuiten 1640 durch Geschenk des Markgrafen die sogenannte Mittelmühle. Weiteren Streubesitz erwarben die Badener Jesuiten im Jahr 1647 in der Gegend um Bühl, Bühlertal und Altschweier. Von den relativ weit südlich der Residenzstadt Baden-Baden gelegenen Besitzungen war die Pfarrei (Rektorat) →Ottersweier, über die die badischen Markgrafen seit dem späten 16. Jahrhundert das Patronatsrecht ausübten, mit der angeschlossenen Wallfahrt nach Maria Linden als ertragreiche Einkunftsquelle von großer Bedeutung. Ähnlich wie das Rittergut Ebenung lag auch Ottersweier außerhalb der Markgrafschaft. Es gehörte politisch zur habsburgischen Landvogtei Ortenau, die zwischen 1701 und dem Erlöschen der katholischen Linie des Hauses Baden 1771 als Lehen an die katholische Markgrafenlinie ausgegeben war. Markgraf Wilhelm übertrug 1641 die Verwaltung der Pfarrei an die Jesuiten, deren Einkünfte zunächst aber nur zum Teil an das Baden-Badener Kolleg flossen,19 und ergänzte das im Jahr 1653 durch die Überlassung der Gefälle der Herrenalber Pflege in Ottersweier. Sein Enkel und Nachfolger Markgraf Ludwig Wilhelm schließlich übertrug im Jahr 1679 die Kollatur der Pfarrei Ottersweier an das Badener Jesuitenkolleg. Die Bestätigung durch den zuständigen Bischof von Straßburg erfolgte 1685.20

Nördlich von Baden-Baden erwarben die Jesuiten durch Schenkungen des Markgrafen Wilhelm zwischen 1640 und 1653 in der Rastatter Gegend Streubesitz, nämlich den Röderhof bei Niederbühl, den Bürreshof bei Förch und die einstmals herrenalbischen sog. Münchhöfe in Rastatt, Ötigheim und Rheinau. Am weitesten in nördlicher Richtung entfernt lag das Zyllenhardter Haus in Ettlingen, das aber nur für kurze Zeit den Baden-Badener Jesuiten gehörte und später für die Ausstattung des →Ettlinger Kollegs verwendet wurde.

Selbstverständlich gehörten zur Fundation des Jesuitenkollegs Baden-Baden außer den insgesamt recht verstreuten Liegenschaften, die im Regelfall als Erbbestandsgüter gegen Pacht ausgegeben waren und nicht in Eigenwirtschaft betrieben wurden, auch wirtschaftlich nutzbare Rechte, von denen viele in der Gründungsurkunde von 1642 festgeschrieben waren, wie Zehnt- und Zinsrechte, die Befreiung von Abgaben, land- und forstwirtschaftliche Nutzungs- und Bezugsrechte und das Recht, in das Kollegiengebäude in Baden-Baden kaltes und warmes Wasser einzuleiten.

Religiöses und kulturelles Wirken

Der Jesuitenorden wurde als missionarischer Orden in einer Zeit tiefer religiöser Umbrüche in Europa gegründet. Der Einsatz für die Verbreitung, Festigung und Vertiefung des christlichen Glaubens katholischer Prägung stellte das Zentrum seiner Aktivitäten dar. Diese Ausrichtung zeigte sich selbstverständlich auch in der Wirksamkeit der Baden-Badener Jesuiten. Sie engagierten sich – vor allem in Ottersweier und an der Baden-Badener Stiftskirche sowie in den umliegenden Gemeinden – nicht nur in der Pfarrseelsorge. Sie wirkten prägend durch die Gründung bzw. Erneuerung und seelsorgerliche Betreuung von Bruderschaften, durch die Förderung von Wallfahrten sowie der Heiligen- und Reliquienverehrung, durch religiöse Unterweisung und Volksmissionen, wobei letztere zumeist von auswärtigen Patres geleitet wurden. Von besonderer Bedeutung für das Badener Kolleg war die Wallfahrt nach Maria Linden bei Ottersweier, die sie seit 1623 mit großem Erfolg gestalteten und der auch das markgräfliche Haus sehr zugetan war, vor allem zur Zeit des Markgrafen Wilhelm.

Von Anfang an waren die Patres des Jesuitenkollegs Baden-Baden im Schulwesen sehr aktiv, vor allem an ihrem Gymnasium in Baden-Baden und ab 1725/26 in ihrem dortigen Konvikt (Wohnheim) bzw. Seminar im ehemaligen Dattenhof, in deutlich geringerem Umfang aber auch im Elementarschulwesen. Die humanistische Bildung als »Lehren des selbstständigen Lernens«21 sowie die religiöse Erziehung der Jugend zählten zu den entscheidenden Gründungsintentionen des Badener Kollegs: Ab ipsa vero Societate petimus, ut patres in hoc collegio Badensis commoraturi iuventutem grammaticae, humanioritatis, et rhetoricae disciplinis instruant – so formulierte es unmissverständlich Markgraf Wilhelm in seiner Gründungsurkunde.22 Am markgräflichen Hof fungierten Jesuiten als Beichtväter und Erzieher. Zu den Besonderheiten der jesuitischen Pädagogik zählten Aufführungen eigener Theaterstücke zu biblischen Themen und über religiöse Vorbilder mit ihren Schülern als Element jedes Unterrichts in ihrer Schule, in der es eine kleine Bühne gab, bevorzugt in lateinischer Sprache und gerne in Anwesenheit geladener Gäste. Schauspiele oder »lebende Bilder« blieben nicht auf den schulischen Raum beschränkt, sondern dienten auch als öffentliche Darbietungen in Kirchen, auf Plätzen und im Freien im Rahmen von Prozessionen und Wallfahrten und zu den christlichen Hochfesten (vor allem Karfreitag) der emotionalen Vertiefung der religiösen und moralischen Unterweisung der Zuschauer, oft aber auch der Ehrerbietung gegenüber der markgräflichen Familie.

Wie ihre übrigen Ordensbrüder waren auch die zeitweilig im Baden-Badener Kolleg residierenden Patres als Verfasser wissenschaftlicher, pädagogischer und religiös-erbaulicher Werke zumindest quantitativ produktiv, soweit sie es in einem kleinen Territorium ohne Universität und ohne eine eigene bedeutende Buchdruckerei- und Verlagstradition sein konnten. Allerdings ist es wegen der für den Orden typischen hohen regionalen Mobilität seiner Patres nicht möglich, exakt zu bestimmen, wie viele dieser Werke in der Summe dem Kolleg in Baden-Baden als Entstehungsort zuzuschreiben sind; sehr hoch dürfte der Anteil nicht sein.23 Als eine produktive Stätte wissenschaftlicher Gelehrsamkeit wird man das Kolleg in Baden-Baden daher nur bedingt bezeichnen können.

Bibliothek und Archiv

Für die seelsorgerliche und pädagogische Arbeit der Jesuiten war eine eigene Bibliothek unerlässlich, mit deren Aufbau bald nach der Ansiedlung der Jesuiten in Baden-Baden begonnen wurde. Im Jahr 1689 ist die Bibliothek durch den Brand des Kollegs untergegangen. Das Kollegiengebäude der Jesuiten in Baden-Baden verfügte nach seinem Wiederaufbau erneut über einen Bibliothekssaal. Der Teil des Buchbestands, der die Aufhebung des Ordens 1773 überdauerte, befindet sich heute in der Historischen Bibliothek der Stadt Rastatt, wohin das Badener Jesuitengymnasium 1808 verlegt worden war. Rund 1.100 der dortigen Bände standen früher in der Bibliothek des Badener Kollegs. Wie umfangreich der Buchbestand einmal gewesen sein mag, ist nicht bekannt. Entsprechend der Tätigkeitsfelder des Ordens machen die überlieferten Werke zu Theologie und Kirchengeschichte den größten Teil aus, gefolgt von allgemeiner Geschichte, Geografie, Rechtswissenschaft und Philosophie. Für den Erwerb von Büchern standen Mittel aus den Einkünften des Rektorats Ottersweier zur Verfügung, außerdem speiste sie sich aus einzelnen Schenkungen.24

Vom Verwaltungsschriftgut des Jesuitenkollegs Baden-Baden, das wie die Bibliothek durch die Zerstörung der Stadt 1689 und erneut nach der Ordensaufhebung 1773 Verluste erlitten haben dürfte, sind vornehmlich diejenigen Unterlagen erhalten geblieben, die für die Verwaltung der säkularisierten Jesuitengüter nach 1773 von bleibender Bedeutung waren.25 Das Archiv des Jesuitenkollegs – möglicherweise reduziert um Unterlagen, die von anderen Behörden benötigt wurden (z. B. Hofkammer) – wurde vom Exjesuitenfonds verwaltet. Ein Teil der Unterlagen wurde im Badener Lyzeum aufbewahrt. Die Akten und Urkunden des Exjesuitenfonds wurden wenige Jahre nach der Ordensaufhebung inventarisiert. Was davon die Zeiten überdauert hat, ist heute in verschiedenen Beständen des Generallandesarchivs Karlsruhe überliefert, hauptsächlich in Bestand 436 Studienfonds Rastatt und in Bestand 235 Badisches Kultusministerium. Die Karlsruher Pertinenzbestände aus der Zeit des Alten Reichs enthalten weiteres Material jesuitischer Provenienz aus Baden-Baden, vor allem Bestand 195 Baden-Baden Stadt. Einige Beraine des Badener Jesuitenkollegs befinden sich in Bestand 66. Einen besonderen Hinweis verdient eine als Diarium bezeichnete Chronik des Kollegs in lateinischer Sprache im Generallandesarchiv Karlsruhe für die Jahre 1735 bis 1773, der eine weitere, inhaltlich nicht identische Chronik in deutscher Sprache für die Zeit von 1750 bis 1765 beigebunden wurde.26 Einzelne Archivalien jesuitischer Provenienz aus Baden-Baden sind in das Erzbischöfliche Archiv Freiburg gelangt, insbesondere eine als Liber Fundationis bezeichnete Zusammenstellung der Gründungsaustattung des Kollegs.27

Bau- und Kunstgeschichte

Lage

Nachdem die Patres in den ersten beiden Jahrzehnten eher provisorisch in der Stadt (unter anderem im Schloss) untergekommen waren, überließ Markgraf Wilhelm den Jesuiten zum Aufbau eines Kollegs 1640 das Gelände des ehemaligen Freihofs mit Bestandsbauten. In der Gründungsurkunde aus dem Jahr 1642 bestimmte der Landesherr das zentral in der Stadt gelegene Grundstück, auf dem Plateau unterhalb des Schlosses, direkt gegenüber der Stiftskirche, zum Sitz der neuen Sozietät. Neubaumaßnahmen wurden trotz damaliger Zusage erst etwa drei Jahrzehnte später in großem Stil in Angriff genommen. 1670 begann man mit dem Kirchenbau unterhalb des Freihof-Geländes auf der Ebene des Marktplatzes. Nach Fertigstellung des Sakralbaus folgte in den Jahren bis 1680 der dreiflügelige Kollegiumsneubau auf der Anhöhe. Zwei im Kern ältere Gebäude, entlang der heute sogenannten Jesuitenstaffeln, wurden durch Brückenbauten an den Baukomplex angeschlossen.

Kirche und Konventsbauten

Von dem barocken Kirchenbau haben sich nur wenige bauliche Reste erhalten, während die Kolleg- und Wohngebäude der Gemeinschaft trotz zahlreicher Umbauten und Nutzungsänderung als Bauensemble erhalten sind.

Für den Bau der Kollegskirche holte der Rektor Andreas Frey 1670 den bekannten Architekten Tommaso Comacio aus Graubünden nach Baden-Baden. Die Grundsteinlegung erfolgte 1671; der erste Gottesdienst fand am Neujahrstag 1674 statt. Noch im selben Jahr legte Comacio seine Pläne für einen Kollegneubau vor, dessen Fertigstellung 1679/80 der Baumeister jedoch nicht mehr erlebte. Kirche und Kollegium wurden durch den Stadtbrand 1689 in Mitleidenschaft gezogen und anschließend in den Jahren 1698 bis 1703 unter der Regie des Vorarlberger Baumeisters Johann Jakob Rischer und des aus Italien stammenden markgräflichen Baumeisters Domenico Egidio Rossi wiederhergestellt. Im Zuge der Säkularisation wurden die Baulichkeiten der Gemeinschaft von 1811 bis 1824 nach Plänen des großherzoglich-badischen Baudirektors Friedrich Weinbrenner zu einem Konversationshaus für Kurgäste umgestaltet, wofür der Kirchenbau bis auf seine Ostpartien niederlegt wurde.28 Anstelle des Langhauses sah Weinbrenner Grünanlagen vor, die jedoch bereits ab 1827 durch das Hotel »Darmstädter Hof« überbaut wurden. Ende des 19. Jahrhunderts erneuert und nach dem Ersten Weltkrieg zu einem staatlichen Kur- und Badehaus umgewidmet, wurde das Gebäude in den 1930er Jahren dann als Erweiterung dem Rathaus der Stadt zugeschlagen. Dieses war bereits 1862 in die Räumlichkeiten des ehemaligen Kollegiums (Konversationshauses) eingezogen.

Ausgehend von den überlieferten historischen Bilddokumenten kann man für den in den barocken Kirchenbau eine klar gegliederte Schaufassade mit mittig eingebrachtem Portal rekonstruieren, die durch vier glatte Kolossalpilaster mit doppelt verkröpften Kapitellen unterhalb der Giebelzone geprägt war und von einem Flachbogen mit seitlichen Schweifgiebeln bekrönt wurde. Mit Sängerempore ausgestattet, sah man zum Hang hin einen Sakristeianbau und ein Treppenhaus vor, beide unter einer Zwiebelkuppel.

Die erhaltene Schaufassade des dreiflügeligen Kollegiums (der Stiftskirche gegenübergelegen) zeichnet sich durch regelmäßig angeordnete Fensteröffnungen mit profilierten Ohrgewänden in elf Achsen auf drei Geschossebenen aus. Blickfang ist das nicht ganz mittig eingebrachte Säulenportal mit Korbbogen, das von einer Kartusche mit dem Allianzwappen Baden-Lauenburg bekrönt wird. Durch die offene, mit flachen Gradgewölben überfangene Tordurchfahrt gelangt man in den Innenhof der Dreiflügelanlage.

Auch im Hof sind die barocken Fassaden, von regelmäßig angeordneten geohrten Fenstern und Portalen geprägt, noch weitgehend erhalten. Der mittig in die Nordfassade eingebrachte, von einem Giebeldreieck bekrönte Eingang (erneuert) weist den nördlichen Gebäudetrakt als Hauptflügel aus. Zu beobachten ist die Fassadengliederung des Ursprungsbaus in 15 Fensterachsen auf drei Ebenen. Das auf den Flügel aufgesetzte Staffelgeschoss ist eine Zutat des frühen 19. Jahrhunderts; die Jahreszahl 1882 auf dem Wappen über dem Haupteingang verweist auf weitere Umbaumaßnahmen Ende des Jahrhunderts, die im Zusammenhang mit der Nutzung des Gebäudes als Rathaus erfolgten. Trotz solcher Eingriffe haben sich im Inneren unter anderem die ursprüngliche Raumaufteilung mit rückwärtigen Erschließungsfluren, das Haupttreppenhaus, einige gewölbte Decken im Erdgeschoss, Reste stuckierter Gipsdecken im ersten und kassettierter Holzdecken im zweiten Obergeschoss aus der Bauzeit erhalten. Ausgehend von überlieferten Schriftquellen sind die ehemaligen Raumfunktionen auch in den anderen Gebäudetrakten noch nachvollziehbar.29

Die erhaltenen Substruktionen unter dem gesamten Baukomplex belegen den enormen Bauaufwand, der zur Errichtung des Kollegiums in Hanglange erforderlich war. Eindrucksvoll ist die aus römischer Zeit stammende, in den anstehenden Felsen gehauene Quellfassung, die von den Jesuiten zur Wasserversorgung übernommen wurde.

Die zur Südseite der Jesuitenstaffeln gelegenen beiden Gebäude dienten im 18. Jahrhundert als Wohn- und Schulhaus des Seminars und waren durch überdachte Gänge mit dem Hauptbau des Kollegiums verbunden. Bei dem dreigeschossigen langgestreckten Putzbau am Treppenantritt handelt es sich um ein 1724 auf dem Gelände des Dattenhofs errichtetes Seminargebäude. Anfang des 19. Jahrhunderts als Amtshaus genutzt, wurde in dem Gebäude im späten 19. Jahrhundert das Gasthaus »Löwenbräu« eingerichtet, was nachhaltige An- und Umbaumaßnahmen nach sich zog. Oberhalb schließt sich ein mehrgeschossiger Putzbau mit Eckquaderung unter Walmdach an. Das Baden-Sponheimsche Wappen über dem Oberlichtportal zur Ostseite des Gebäudes stammt (ebenso wie ein im Innern ausgestelltes Relief mit Beschlagwerk) von einem Vorgängerbau. Ab 1640 im Besitz der Jesuiten, diente das Gebäude dem Kolleg als sogenannte Aula. Es wurde in den 1720er Jahren barock erneuert und neuzeitlich nachhaltig überformt. Heute sind in dem Gebäude Ratssäle der Stadt untergebracht.

Materielle Kulturgeschichte, Bauausstattung

Detaillierte Auskunft über ehemalige Inventargegenstände des Kollegiums geben erhaltene Inventarisationsprotokolle, die in Folge der Auflösung des Kollegiums im Herbst 1773 erstellt wurden.30 Der Besitz ging damals im Wesentlichen an den Markgrafen Karl Friedrich und eine Nachfolgeeinrichtung der Jesuitenschule über. Das Baden-Badener Lyceum wurde dann 1808 samt Bibliothek nach Rastatt verlegt.

Der ehemalige Hauptaltar der Kirche aus dem Jahr 1749 gelangte im frühen 19. Jahrhundert in die katholische Pfarrkirche Sankt Maria nach Philippsburg. Bei einem Brand im Jahr 1988 erlitt der barocke Kreuzaltar großen Schaden, so dass eine umfängliche Restaurierung und Ergänzung der Figuren erforderlich waren. In Stand gesetzt wurde auch die technische Vorrichtung des Wandelaltars, mit der an Mariae Himmelfahrt ein Gemälde der emporsteigenden Gottesmutter vor die Kreuzigungsgruppe gezogen werden kann. Das brandgeschädigte Corpus des Gekreuzigten wird heute im Kirchenschiff präsentiert. Auch zwei Altarbilder der beiden Nebenaltäre mit Darstellungen der Heiligen Franz Xaver und Ignatius (1715/31) wurden im Zuge der Säkularisation nach Philippsburg verbracht.

Bibliographie

Handbücher und Lexika: DI 78 (Ilas Bartusch); KB Baden-Baden, S. 123–125 (Kurt Andermann); KDM Bd. 11,1 (Emil Lacroix/Peter Hirschfeld/Heinrich Niester); kloester-bw, Jesuitenkolleg Baden-Baden (Stefanie Zumbrink).

Literatur: Duhr 1907; 1913; Heid 2015; Heid/Kunz 2015; Rumpf 2015; Heid 2020; Oswald 2020

Anmerkungen

  • 1 GLA 37 Nr. 3340.
  • 2 GLA 37 Nr. 3319.
  • 3 GLA 37 Nr. 491 (Gründungsurkunde 1642).
  • 4 GLA 37 Nr. 339 (1635), 152 (1641).
  • 5 GLA 37 Nr. 225 f. (Schenkung des Freihofs 1640); GLA 436 U 10.
  • 6 GLA 195 Nr. 1531; GLA 46 Nr. 2968, 3006 a.
  • 7 Vgl. GLA 48 Nr. 3268; GLA 46 Nr. 2890: Beauftragung Fehnles mit diplomatischen Missionen.
  • 8 GLA S Rosenberg Nr. 11; GLA 37 Nr. 49 1-493; GLA 195 Nr. 1533. Siehe auch GLA 436 Nr. 1125 (u. a. Zusammenstellung der Gründungsausstattung des Kollegs).
  • 9 Exemplarisch: GLA 195 Nr. 806, 1278.
  • 10 Insbesondere der Predigtdienst in der Stiftskirche war von Anfang an ein Streitpunkt zwischen Kapuzinern und Jesuiten, s. exemplarisch GLA 37 Nr. 304.
  • 11 GLA 436 Nr. 1059, 373.
  • 12 GLA 220 Nr. 1168.
  • 13 Siehe vor allem GLA 436, außerdem Bestand 235. Zur Geschichte des Baden-Badener Gymnasiums nach Aufhebung des Jesuitenordens siehe vor allem GLA 235 Nr. 1346 9-13474, 16949.
  • 14 Einige Beispiele der Jahre 178 0-1789 befinden sich in GLA 339 Nr. 1441.
  • 15 Die Liegenschaftserwerbungen und-verwaltung des Badener Jesuitenkollegs sind recht gut insbesondere in GLA 436 dokumentiert; s. außerdem EAF Ha 546 (Liber Fundationis des Jesuitenkollegs). Zur Schenkung durch Maria Salome Aschmann und den Zusammenhang mit dem Vorwurf der Hexerei siehe neben der Literatur unter anderem GLA 436 U 2, 436 U 100.
  • 16 So die Titulatur des Schenkers laut GLA 436 U 102; siehe auch GLA 436 U 9.
  • 17 Zum Verhältnis zur Reichsritterschaft vgl. vor allem GLA 436 U 31, U 41; GLA 436 Nr. 678, Nr. 113 5-1136 sowie GLA 229 Nr. 21522, 21529.
  • 18 GLA 37 Nr. 4714.
  • 19 GLA 436 U 13, siehe auch GLA 436 U 24.
  • 20 GLA 37 Nr. 518, 521 f., Bestätigung durch den Bischof von Straßburg: GLA 37 Nr. 519.
  • 21 Heid/Kunz 2015, S. 366.
  • 22 GLA 37 Nr. 491, deutsche Fassung GLA 195 Nr. 1533.
  • 23 Siehe den Überblick in Heid 2015 I, S. 55 7-634 und demgegenüber das Werkverzeichnis in Heid 2015 II, S. 56 5-765: die weitaus meisten der aufgeführten Werke sind außerhalb der Wirkungszeiten der Autoren in der Markgrafschaft Baden veröffentlicht worden.
  • 24 Vgl. GLA 195 Nr. 1723; GLA 436 Nr. 592 (Transport der Bibliothek nach Rastatt).
  • 25 Zur Geschichte des Jesuitenarchivs siehe GLA 195 Nr. 12; GLA 235 Nr. 33268; GLA 436 Nr. 612 f.
  • 26 GLA 65 Nr. 94.
  • 27 EAF Ha 546, außerdem EAF B 23/169 (Ottersweier betreffend).
  • 28 Die Apsis des ehemals hochaufragenden stattlichen Gotteshauses ist in der Büttenstraße sichtbar. Unter dem Sanktuariumsbereich zeichnen sich Reste der Gruft mit sorgfältig gemauerten Grabnischen noch ab.
  • 29 Vgl. Kast 1934 (a) (Mittelbadische Chronik).
  • 30 Vgl. insbes. GLA 195 Nr. 1540
Objekttyp: Konvent
Personenbezüge:
  • Martin Stingl [Autor]
  • Gaby Lindenmann-Merz [Autor]
Suche
Durchschnitt (0 Stimmen)