Konstanz, Schwesternsammlung »im Steinhaus« 

Kurzbeschreibung:

1264 und 1266 zwei Erwähnungen

Kirchliche Zugehörigkeit: Bistum Konstanz, kein Landkapitel

Ortsbezüge:
Ordensregel:
  • Schwesternsammlung »im Steinhaus« 1264-1264
Beschreibung:

Name: priorissa et sorores dictae in dem Stainhûs in Constantia (1264)1

Geschichte

Die Schwesterngemeinschaft im Steinhaus ist nur durch zwei Immobiliengeschäfte belegt: 1264 erwarben die Priorin und die Schwestern von Ritter Hermann von Apflau für 17 Mark Silber ein Gut in Lellwangen; 1266 gaben sie es für eben diesen Betrag an das im Aufbau begriffene Chorherrenstift →St. Johann weiter. Das »Steinhaus« war ein Lehen des Klosters →Petershausen und wich am Ende des 18. Jahrhunderts zusammen mit seinen Nachbarhäusern dem repräsentativen Neubau Rheingasse 19.2 Es lag mithin genau zwischen den Klöstern →Zoffingen und →St. Peter an der Fahr, in denen diese Schwesterngemeinschaft aufgegangen sein könnte.

Bibliographie

Handbücher und Lexika: HelvSac IX,2, S. 435 f. (Andreas Wilts); kloester-bw, Schwesternsammlung im Steinhaus Konstanz (Elmar L. Kuhn).

Literatur: Wilts 1994, S. 361.

Anmerkungen

  • 1 FUB V, Nr. 172 S. 127.
  • 2 Konstanzer Häuserbuch Bd. 2, S. 33 2-334
Objekttyp: Konvent
Personenbezüge:
  • Harald Derschka [Autor]
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