Neuhausen, Schwesternsammlung
| Kurzbeschreibung: | 1238 möglicherweise Erwähnung als Zisterzienserinnenkloster – vor 1290 Schwesternsammlung mit Nähe zu den Villinger Franziskanern – 1305 Übersiedlung in die Bickensammlung in Villingen Patrozinium: Martin [?]Kirchliche Zugehörigkeit: Bistum Konstanz, Landkapitel Kürnbach |
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| Beschreibung: | Name: monasterium Novae Domus iuxta Villingen Cisterciensis ordinis (1238);1 ich swester Maethilt du meisterin der swestran zu Nuwehusen, mit aller der sammnunge (1290);2 die in der Minren bruoder pflegnusten sind (1302);3 Minron bruoder samenunge (1305);4 der meisterin und der samenunge des closters von Nuwenhusen S. Claren ordens, gesessen zu Villingen in der stat (1308)5 GeschichteEin Kloster in Neuhausen wird vielleicht 1238, bei der Aufnahme in den päpstlichen Schutz, als monasterium Novae Domus iuxta Villingen Cisterciensis ordinis genannt.6 Es ist aber auch denkbar, dass dieser Konvent »bei« Villingen, im Dorf Villingen-Altstadt zu verorten ist.7 Vor 1290 werden in Neuhausen Schwestern genannt, die aus einer gewissen Nähe zu den Villinger →Franziskanern in deren Obhut gelangen. Eine Brandkatastrophe vor Juli 13058 veranlasste die Übersiedlung nach Villingen, wo die Schwestern bei der →Bicken(tor)sammlung einzogen.9 Die Ausstattung, darunter der Neuhauser Brühl, kann den von Falkenstein und den von Burgberg sowie deren Verwandten zugeschrieben werden; es zeigt sich jedoch nur ein kleinräumiger Besitz. Die ursprüngliche Baugestalt der Anlage und der Umfang ihrer Wiederherstellung nach dem Brand vor Juli 1305 sind unbekannt. 1328–31 wurde das Klostergebäude samt zugehörigem Selhof und Kirchensatz von Konrad von Burgberg,10 den Brüdern von Falkenstein und Elisabeth von Bissingen an das →Johanniterordenshaus in Lenzkirch übergeben. Die Baulichkeiten blieben bis 1552 Johanniterbesitz. Der Neubau der Neuhauser Kirche zwischen 1490 und 1520 war ein erster größerer Eingriff in die Bausubstanz des ehemaligen Klosters. »Mit Bewuchs überdeckte«11 Mauerreste der Konventsbauten blieben wohl sichtbar. Bei Erneuerungsarbeiten an und in der Kirche wurden 1971/72 Fundamente im Norden, unter der Sakristei und im Pfarrgarten sichtbar, die den ehemaligen Standort der Konventsbauten belegen. BibliographieHandbücher und Lexika: KDM Bd. 2, S. 78 (Franz Xaver Kraus). Literatur: Stegmaier 1972; Zimmermann 1992; 1993; Boewe-Koob 2004. Anmerkungen
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| Objekttyp: | Konvent |
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Literatur + Links
| Weiterführende Links: |
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