Reichenau, Kanonikerstift St. Georg (Oberzell) 

Kurzbeschreibung:

Weihe nicht vor 896, spätestens November 899 – nach 1505 Aufhebung

Patrozinium: Georg
Kirchliche Zugehörigkeit: Bistum Konstanz, Landkapitel Reichenau

Ortsbezüge:
Ordensregel:
  • Kanonikerstift St. Georg (Oberzell) 896-1505
Beschreibung:

Name: novum monasterium (896);1 aecclesia sancti Georgii in cella quae dicitur Hathonis (896/899);2 cella et basilica sancti Georgii (Mitte 11. Jh.);3 cella Hathonis in insula Sindleozesowa (frühes 12. Jh.);4 ecclesia sancti Georgi in superiori cella (2. Hälfte 13. Jh. unter Benutzung älterer Vorlagen);5 Obiruncella (1211)6

Geschichte

Wie selbstverständlich wird in der Literatur von Stift und Stiftskirche St. Georg in Oberzell gesprochen. Scheint die Existenz hinreichend klar, so macht der Blick auf Anfänge, Art und Umfang dieses Stifts deutlich, wie wenig die Quellen zur Klärung dieser Fragen beitragen können. Die beiden →Reichenauer Gewährsleute, der Großkellner und spätere Abt Johannes Pfuser aus der Mitte des 15. Jahrhunderts, und Gallus Öhem zu Beginn des 16. Jahrhunderts, gehen davon aus, dass St. Georg in Oberzell eine Propstei gewesen sei. Johannes Pfuser weiß um die Stiftsvergangenheit, ohne sie indes zeitlich genauer einzugrenzen: Item sant Joergen kirch zuo Oberzell in der Richen uow ist ouch ain lúpriestery, gehoert ouch mit aller gerechtikaitt dem gotzhuß, ist ouch vor ettlichen jaren ain probsty deß gotzhuß gewessen canonicorum regularium vnd dem gotzhuß mit aller gerechtikaitt gantz incorporirt etc.7 Genauer äußert sich Gallus Öhem: Daselbs zuo Oberzell statt ouch ain schöne pfarrkilch, ist von Hatto abt und ertzbischoff zuo Mentz uff ainen brobst und sechs korherren gestifft und gnuogsamlichen mit gülten versehen. Syen jetz daselbs dry prister.8 Schon in die Zeit der Kirchengründung unter Abt Hatto III. (888–913), ab 891 auch Erzbischof von Mainz, falle die Gründung eines Stifts und dessen Ausgestaltung mit einem Propst und sechs Chorherren. Die einschlägige Quelle, Notker von St. Gallen, berichtet zu 896, dass Abt Hatto sein novum monasterium mit einer aus Rom erhaltenen Georgsreliquie hatte ausstatten lassen. Ein Martyrologium ergänzt diese Nachricht um das Tagesdatum der Kirchweihe: zum 18. November sei die dedicatio aecclesiae sancti Georgi martyris in cella, quae dicitur Hathonis erfolgt.9 Von einer schon mit der Kirchengründung einsetzenden stiftischen Tradition, wie sie Öhem schildert, wissen diese zeitnahen Quellen nichts zu berichten. Dementsprechend wird in der Forschung auch kontrovers diskutiert, wie diese geistliche Gemeinschaft bei St. Georg in der Frühzeit zu beurteilen sei. Lebte sie nach einer kanonikalen Ordnung oder war die benediktinische Lebensform des Mutterklosters maßgeblich?

Gegen die Existenz eines Kanonikerstifts schon in der Frühzeit könnte sprechen, dass es zu Nebenbauten oder Wohnstätten der Kleriker bisher keine archäologischen Befunde gibt. Fraglich bleibt, ob das ruinöse Gebäude, das auf dem Gemarkungsplan von 1707 neben der Stiftskirche eingezeichnet ist, ein Stiftsgebäude oder ein weltlich genutzter Bau war.

Von zentraler Bedeutung ist eine Urkunde Abt Berns (1008–1048), die nur durch Gallus Öhem überliefert ist, an deren Echtheit aber nicht zu zweifeln sein dürfte. Bern trifft 1008 umfangreiche Bestimmungen über die pyetanen oder caritetten unser korherren inderhalbt der insul, sy sigen in der zell Eginonis oder Hattonis;10 für die korherren in Ober- und →Niederzell werden Verordnungen getroffen über die Verabreichung spezieller Speisen an bestimmten Festtagen. Abt Bern stockte die schon vorhandenen Karitäten beträchtlich auf, so dass an insgesamt 25 verschiedenen Kirchenfesten Speisungen an die Chorherren von Nieder- und Oberzell ausgegeben werden. Ungeachtet der terminologischen Schwierigkeiten, die der Begriff korherren in der Übersetzung Öhems aufwirft, lässt sich aus dieser Urkunde wohl schließen, dass spätestens 1008 sowohl an St. Peter in Niederzell als auch an St. Georg in Oberzell Kanoniker lebten. Die Frage bleibt, ab wann sich diese Klerikergemeinschaft bei St. Georg institutionalisiert hat. Man sollte stärker nach dem Zweck der generösen Verordnung fragen, die in ungewöhnlich großzügiger Weise die Religiosen der beiden cellae privilegierte. Neben der Sorge für das eigene Seelenheil stiftete Bern die zusätzlichen Karitäten zuo merung des gotzdienst, ein Anliegen, das auch in anderen Initiativen des Abts deutlich zum Ausdruck kommt. Darüber hinaus erweckt die Urkunde den Eindruck, als sei sie ein Integrationsversuch zur Überbrückung älterer Gegensätze zwischen Kloster und Religiosen der beiden cellae in Ober- und Niederzell. Schon Ende des 10. Jahrhunderts zeigen sich Spuren des Zerfalls im Konvent und gerade unter Berns unmittelbarem Vorgänger, Abt Immo (1006–1008), geriet der Klosterkonvent in eine ernste personelle und materielle Krise. Unter der strengen, reformorientierten Leitung dieses Abtes hatten zahlreiche Mönche den Konvent verlassen. Gut möglich, dass sie in Niederzell oder Oberzell teilweise Unterschlupf fanden. Vor diesem Hintergrund ist Berns Verfügung zu Beginn seines Abbatiats als Kompromissangebot zu sehen, um Konvent und die Religiosen von Ober- und Niederzell wieder stärker zusammen zu führen.

Die weitere Entwicklung bleibt unklar. Erst um 1200 tauchen in den Quellen Kanoniker von Oberzell auf, und spätestens ab diesem Zeitpunkt ist St. Georg eindeutig als Kanonikerstift anzusprechen. Eine zentrale Rolle nimmt um diese Zeit der Konstanzer Domherr Werner ein, wohl aus einem Reichenauer Ministerialengeschlecht, der spätestens 1194 als Pleban von Oberzell erscheint (und mit ihm ein canonicus Wernerus) und 1209 zwei Kanonikate in →St. Pelagius stiftet. 1197 werden neben dem plebanus Werner vier weitere Kanoniker genannt, und in dichter Folge erscheinen zu Beginn des 13. Jahrhunderts Kanoniker aus Oberzell in den Zeugenlisten verschiedener Urkunden. 1283 wandelte der Priester und Chorherr von St. Georg, Bertold von Burch, mit Zustimmung Abt Albrechts von Ramstein ein Klosterlehen in ein Zinslehen um, wovon er und sein Schüler Ulrich (scolaris suus) ein Leibgeding erhielten. Bemerkenswert beim Blick auf die prosopographischen Nennungen ist die Tatsache, dass ein Propst fehlt. Auch hier können die Quellen Öhems Behauptung über die Ausstattung des Stifts mit einem Propst und sechs Chorherren nicht bestätigen. Auch über das Ende des Stifts St. Georg geben die Quellen keine Auskunft. Noch 1505 wird Konrad Schlenk aus Urach als Pfründinhaber in St. Georg investiert und Gallus Öhem berichtet zu Beginn des 16. Jahrhunderts, dass noch drei Priester bei St. Georg seien.

Bau- und Kunstgeschichte

Lage

Das Stift liegt am östlichen Ende der Klosterinsel landschaftsprägend auf einer Anhöhe über dem Nordufer, 1,8 km vom Hauptkloster entfernt. Unweit trifft der bei Niedrigwasser begehbare Weg vom Festland auf die Insel (seit 1838 Straßendamm). Die Lage der mittelalterlichen Stiftsgebäude ist unbekannt; das barocke Pfarrhaus steht nordwestlich der Kirche, ein Gehöft nördlich von ihr. An die Kirche schlossen keine Anbauten an.

Kirche

Die frühmittelalterliche Kirche ist wegen ihrer 1846 entdeckten, 1879–82 freigelegten Ausmalung von höchster kunsthistorischer Bedeutung. Ihre Baugeschichte wurde um 1985, 1996/97 und 2012/13 sorgfältig, aber nur ausschnitthaft untersucht; die Wandmalereien sind nach problematischen Restaurierungen 1890–92 und 1921/21 zuletzt 1981–87 aufwändig dokumentiert, gereinigt und gesichert worden.

Von einer ersten, recht großen frühmittelalterlichen Dreikonchen-Zentralbaukirche blieb der Rest der nach Norden gerichteten, halbrunden Konche erhalten. Ein vielleicht zugehöriges Bauholz ist 870±10 (d) datiert.

Die zwischen 896 und 899 geweihte Kirche wurde in drei Bauabschnitten errichtet. Die Ostteile bestehen aus einem stark erhöhten, turmbekrönten Chorbereich mit östlich anschließendem Altarraum; seitlich öffneten sich zwei weite Konchen, entsprechend dem Vorgängerbau. Unter dem Altarraum befindet sich eine Vierstützenkrypta mit ehemals zwei Zugangsstollen, wohl für die Verehrung der Reliquie des Hl. Georg. Das Langhaus ist eine dreischiffige, holzgedeckte Säulenbasilika, deren unverzierte Kapitelle ursprünglich wohl mit Stuck oder Bemalung dekoriert waren. Vorgelagert war ein mehrräumiger Westbau. Zunächst wurde diese Kirche nur bis zur Seitenschiffhöhe gebaut; nach frühen Bauschäden hat man dann in die vier Öffnungen vom Chorbereich zu Altarraum und Mittelschiff sowie zu den Konchen hin Wandvorlagen eingestellt, die mit kräftigen Bögen den Turm über dem Chor tragen; anschließend wurde auch das Mittelschiff fertig gebaut (Bauhölzer 896/899±10 [d] datiert). Wegen der statischen Probleme behielt die Krypta bei diesem Umbau zwar ihre zwei Eingänge, diesen münden jetzt aber in einem zentralen Zugangsstollen. Die Ausmalung des Langhauses bildete einen dritten Bauabschnitt; der Raum wurde dafür neu eingerüstet.

Im frühen 10. Jahrhundert wurde der Westbau durch eine hohe Gegenkonche ersetzt, in der sich das Westportal befindet (Türsturz 935±10 [d]), zu dem eine Vorhalle gehört.

Kleine Umbauten folgen im 12. Jahrhundert (Bauhölzer 1156/57 [d]), als man die Seitenkonchen nach Osten hin rechteckig umgebaut hat und das Nordseitenschiff mit einer Nebenapsis neugebaut wurde. Später wurde in der Vorhalle mit einer 1218±10 (d) datierten Zwischendecke eine von außen zugängliche Obergeschosskapelle abgeteilt.

In der stiftischen Zeit des 14./15. Jahrhunderts folgten verschiedene Umbauten: die Hochaltar-Neuweihe 1308 (i), der Bau eines Lettners, der Teilneubau des Vierungsturms 1384/85 (d), die Weihe des Südaltars St. Peter und Paul am 30. Januar 1401,11 die Erneuerung des Glockenstuhls 1435 (d), um 1500 dann der Einbau eines Sakramentshauses (mit Wappen des Abts Martin von Weißenburg [1491–1508] und des Bistums Konstanz) sowie die Einwölbung des Chorraums unter dem Turm. Die seitlichen Konchen wurden zu Sakristeiräumen umgestaltet. Zahlreiche Graffiti belegen, dass Pilger im 15./16. Jahrhundert die Krypta aufsuchten. Am 13. Juni 1588 wurde in der Krypta erstmals ein Altar geweiht (St. Brigida).

Barocke Umbauten bestimmen noch Form und Größe der Obergadenfenster; bei der Reromanisierung im 19./20. Jahrhundert wurde das heutige Raumbild geschaffen.

Materielle Kulturgeschichte, Bauausstattung

Die Mittelschiffwände sind mit einem umfangreichen, vielfigürlichen Freskenzyklus bedeckt, von dem wegen der unprofessionellen Freilegung nur geringe Reste (östliche Figuren der Südwand) ihre prächtige Originalfarbigkeit bewahrt haben. Die Arkadenzwickel zeigen in Rundfeldern Brustbilder, wohl von Äbten. Darüber stellen großformatige, von Tituli begleitete Bildfelder im Norden die Heilung des Besessenen, die Heilung des Wassersüchtigen, die Stillung des Sturms und die Heilung des Blindgeborenen, im Süden die Heilung des Aussätzigen, die Erweckung des Jünglings von Naim und der Tochter des Jairus, die Heilung der Blutflüssigen und die Erweckung des Lazarus dar; zwischen den (barock veränderten) Fenstern sind stehende Apostel aufgereiht (1890-92 verändert rekonstruiert). Kompliziert konstruierte, mehrfarbige perspektivische Mäander rahmen die Bildstreifen. Der ausdrucksstarke Bildaufbau mit den raumgreifenden Gesten entspricht der Reichenauer Buchmalerei des 10. Jahrhunderts, die Farbigkeit folgt eher oberitalienischer Wandmalerei spätantiker Tradition; mit appliziertem Goldblech waren die Christusnimben hervorgehoben. Auf die Ostwand der Krypta sind in ungewöhnlicher Weise zwei Kreuzigungsdarstellungen gemalt (1989/90 freigelegt). Ornamentale Motive blieben am Nordfenster des Altarraums, im Dachraum des Südseitenschiffs und in den Bogen zu den seitlichen Konchen erhalten. Die genaue Datierung dieser Malereien ist in der Kunstgeschichte zwischen dem späten 9., dem mittleren und dem späten 10. Jahrhundert umstritten; eindeutige Indizien fehlen bislang. Im 14./15. Jahrhundert wurde die Kirche neu ausgemalt, teilweise unter Einbezug der älteren Wandbilder. Bekanntheit erlangte das spätgotische Wandbild der Kuhhaut, auf die nicht passt, was Frauen sprechen. Vollständig übermalt wurden die frühmittelalterlichen Bilder bei einer umfassenden, nur in Spuren erhaltenen Neuausmalung um 1620. Das große Weltgerichtsbild in der Westkonche wurde 1708/09 durch Rudolph Mohr erneuert. Erst 1787/88 wurde der gesamte Innenraum weiß getüncht.

Die Außenseite der Westkonche zeigt in der Vorhalle die Erscheinung Christi beim Jüngsten Gericht, zwischen Engeln und Aposteln (um 1060/70); die Farbigkeit des ehemals kostbar mit Metall- und Glaseinlagen geschmückten Wandbilds ist durch alte chemische Prozesse verändert. Für die um 1215/20 eingebaute Obergeschosskapelle wurde eine Altarnische geschaffen und mit einem Kreuzigungsbild ausgemalt.

An Skulpturen erhalten sind unter anderem zwei Reliefs vom gotischen Lettner (1819 abgebrochen) und eine spätgotische Ölberggruppe in der Vorhalle. Die barocke Kirchenausstattung mit Altären und Skulpturen ist weitestgehend verloren. Ob das nach Oberzell benannte romanische Kreuz (heute in Mittelzell) von dort stammt, ist unklar.

In der Kirche sind drei mit Inschriften versehene Glocken des späten 13. Jahrhunderts bewahrt, von denen die kleinste noch die altertümliche Zuckerhutform aufweist; die vierte Glocke wurde 1436 von Hans Schnabelburg in St. Gallen gegossen, sie trägt über dem Relief des Hl. Georg das Wappen des Bistums Konstanz.

Wohl zum Schatz des Stifts Oberzell gehörte ein kleines hausförmiges Reliquiar des 10./11. Jahrhunderts (Abb. 2), das mit zehn Heiligenbüsten in Flachrelief dekoriert ist (heute Schatzkammer in Mittelzell); es enthielt zehn mit Authentiken des 11. Jahrhunderts versehene Reliquien und eine etwas ältere (Hll. Sigismund und Gundobald).

Bibliographie

Handbücher und Lexika: Dehio, Baden-Württemberg Bd. 2, S. 564–570 (Germaid Ruck); KB Konstanz Bd. 3, S. 423, 657–659 (Anneliese Müller); KDM Bd. 1, S. 364–374 (Franz Xaver Kraus); kloester-bw, Stift St. Georg Reichenau/Oberzell (Erwin Frauenknecht); SKHB, S. 519–523 (Erwin Frauenknecht).

Literatur: Beyerle/Manser 1925; Zettler 1988; 1989; Berschin 1994; Jakobs 1996; 1999; Eggenberg 2005; Zettler 2005; Berschin/Kuder 2012; Löbbecke/Lung 2016; Franzé 2021; Badisches Landesmuseum 2024; Zimmermann/Siart/Gedick 2024, S. 118–135, 272–290.

Anmerkungen

  • 1 Notker von St. Gallen, Martyrologium: St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. 456, fol. 110 f.; vgl. Jakobs 1999, S. 17.
  • 2 Martyrologium Zürich: Zürich, Zentralbibliothek, Rheinau hist. 28, fol. 152 r; vgl. Jakobs 1999, S. 17 mit weiterer Lit.
  • 3 Hermanni Augiensis Chronicon, in: MGH SS 5, S. 110; vgl. Jakobs 1999, S. 18 f.
  • 4 MGH D Arn, Nr. † 182 S. 277 f.; vgl. Brandi 1890, Nr. 39 S. 12.
  • 5 Catalogus Abbatum Augiensium, in: MGH SS 13, S. 331 f.; vgl. Jakobs 1999, S. 18 f.
  • 6 Vgl. Krieger II, Sp. 538 (TUB II, Nr. 92 S. 320).
  • 7 Derschka 2022, S. 87 f.
  • 8 Chronik Gallus Öhem 1893, S. 35.
  • 9 Nach einem Martyrologium aus Zürich, vgl. Anm. 2.
  • 10 Chronik Gallus Öhem 1893, S. 81.
  • 11 Weiheurkunde 1987 im Altar gefunden
Objekttyp: Konvent
Personenbezüge:
  • Erwin Frauenknecht [Autor]
  • Matthias Untermann [Autor]
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