Detzeln, Augustinerchorherren
| Kurzbeschreibung: | 1130/40er Jahre Gründung durch den Adligen Marcward – vor 1214 Verlegung nach Riedern am Wald Patrozinium: MariaKirchliche Zugehörigkeit: Bistum Konstanz |
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| Beschreibung: | Name: cella quaedam Tiezelenheim dicta [...] sub regula beati Augustini (1152)1 GeschichteDie Anfänge des einst im Gewann »Closen« oberhalb der Steina ansässigen Stifts werden in den 1130/40er Jahren vermutet; eine ältere Datierung aus dem 16. Jahrhundert auf 1102 beruht auf einem Lesefehler. Es war die einzige adelige Klostergründung im Wutachgebiet. Gründer war ein erbenloser liber homo et nobilis Marcward, der die Zelle in Sorge um sein Seelenheil und dasjenige seiner verstorbenen Frau und Kinder neben einer abgegangenen Burg auf seinem Eigengut (später Stiftsbesitz) einrichten ließ. Zum Unterhalt der eingezogenen Fratres übergab er dem Stift Besitzungen und Rechte in Grießen, Münchingen, Bergöschingen, Raßbach und Riedern am Wald. Über die Herkunft Marcwards ist nichts bekannt; Chronisten des 17. Jahrhunderts ordnen ihn mal dem Hause Weißenburg, mal dem Hause Krenkingen zu. Vermutlich veranlasst durch den Tod des Stifters und die Verwaisung der Vogtei stellte König Konrad III. am 7. Januar 1152 auf einem Hoftag in Konstanz ein Privileg aus, mit welchem die cella quaedam Tiezelenheim dicta in den Königsschutz aufgenommen und ihr Besitzstand bestätigt wurde, dazu die (durch einen bischöflich bestätigten Tausch) erfolgte Befreiung des Zellenplatzes von der Zehntpflicht. Zu Vögten wurden Konrad von Krenkingen und seine Nachkommen bestellt, wobei die Nachfolge wiederum an die Zustimmung des Abtes gebunden war.2 Eine Urkunde des Schaffhauser Allerheiligenklosters von 1167 erwähnt einen Gerlo abbas de Tezilnheim.3 Vor dem Jahr 1214 wurde das Stift nach →Riedern am Wald verlegt. BibliographieLiteratur: Maurer 1965; 1967. Anmerkungen |
| Objekttyp: | Konvent |
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Literatur + Links
| Weiterführende Links: |
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