Grafenhausen, Benediktinerinnen 

Kurzbeschreibung:

um 1100 Gründung als Zelle des Klosters Allerheiligen – 1145 urkundliche Ersterwähnung – 1285 Stadt Grafenhausen urkundlich belegt – um 1400 Aufhebung

Patrozinium: Fides
Ordensgliederung: Zelle (Propstei) der Benediktinerabtei Allerheiligen
Kirchliche Zugehörigkeit: Bistum Konstanz, Landkapitel Stühlingen

Ortsbezüge:
Ordensregel:
  • Benediktinerinnen 1100-1400
Beschreibung:

Name: cella Gravenhousin cum monte Stoufin (1145);1 praepositus et conventus monasterii in Gravinhusin (1263);2 preposito et conventu celle in Grauenhusen [...] monasterio Scafusensi subiecte (1297);3 preposito cenobii in Gravinhusin […] omnium monialium et prebendariorum eiusdem cenobii (1300);4 dem propste und den frowen des gotzhus ze Gravenhusen (1338);5 prepositus monasterii in Grauenhusen ordinis S. Benedicti (1360/70)6

Geschichte

Historische Entwicklung

Grafenhausen wurde um 1100 als zu Allerheiligen in Schaffhausen gehörende Frauenzelle gegründet. Allerdings waren sich schon die vormodernen Historiographen hinsichtlich der Gründung uneinig. So vermerkt der in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts entstandene Güterbeschrieb des Klosters Allerheiligen, dass Graf Eberhard von Nellenburg († 1078/79) die Zelle Grafenhausen »und alles, was zu dieser zu gehören scheint«, Allerheiligen geschenkt habe.7 Das Stifterbuch aus dem 14. Jahrhundert weist die Stiftung Abt Siegfried von Schaffhausen († 1096) zu.8 Zuletzt nennt der Schaffhauser Chronist Johann Jakob Rüeger († 1606) zwar Eberhard von Nellenburg als Stifter des Klosters, der Ort aber sei mit sampt vilen anderen imme anhangenden güeteren […] im 1085. iar Christi von frow Ita von Birkendorf dem kloster Allerheiligen vergabet worden.9

Diese vagen Einschätzungen hängen mit der von Quellenverlusten und Fälschungen geprägten Frühgeschichte des Klosters zusammen. In einem Privileg Papst Urbans II. (1088–1099) wird der Ort Grafenhausen an der Spitze von Besitzungen im Schwarzwald genannt, die Allerheiligen von Eberhard und Burkhard von Nellenburg überlassen worden waren.10 Auf diese Herkunft aus nellenburgischem Eigentum deutet auch der Name des Ortes »Grafenhausen« hin. Ein heute verlorener latinischer brieff von 1085, von dem Rüeger noch im 16. Jahrhundert ein Regest erstellte, ist wohl so zu deuten, dass Ida von Birkendorf dem Besitz Allerheiligens in Grafenhausen eine Hube hinzufügte.11 Eine Zelle in Grafenhausen wird im päpstlichen Privileg aber nicht genannt, während die Frauenzelle St. Agnes in Schaffhausen und die Zelle St. Maria in Wagenhausen ausdrücklich erwähnt werden. Die Gründung der Zelle in Grafenhausen wird deshalb bald nach 1095 angenommen.12 Dazu würde eine Notiz aus einer Konstanzer Bistumschronik des 18. Jahrhunderts passen, nach der Bischof Gebhard von Konstanz (1084–1110) 1096, also noch zu Lebzeiten Abt Siegfrieds, die Propstei Grafenhausen geweiht habe.13 Denkbar wäre aber auch, dass die Zelle erst um 1120 gegründet wurde, also zu einer ähnlichen Zeit wie die nahe gelegene Sanblasianer Frauenzelle →Berau. Auffällig ist jedenfalls, dass bei zwei Besitztransaktionen von später zu Grafenhausen gehörenden Gütern aus den ersten beiden Jahrzehnten des 12. Jahrhunderts die Zelle mit keinem Wort erwähnt wird.14 Auch bei der vermeintlichen urkundlichen Ersterwähnung der Zelle Grafenhausen von 1111 handelt es sich um ein um 1150 auf Heinrich V. (1106–1125) gefälschtes Privileg.15

Die Ursache für die Gründung der Zelle Grafenhausen dürfte in der Sicherung der Allerheiligener Besitzungen im Südschwarzwald begründet liegen. So ist auch das Wenige, was sich über Grafenhausen im 12. Jahrhundert erschließen lässt, vom Konflikt der Klöster Allerheiligen und →St. Blasien um Besitzungen im Schluchseegebiet geprägt. Bereits zwischen 1074 und 1077 hatte St. Blasien von einer Adelsgruppe um Rudolf von Rheinfelden (darunter auch Ida von Sachsen und Birkendorf) das Gut Schluchsee erhalten.16 Eine genaue Betrachtung der Grenzen dieses Guts, wie sie in der Bestätigungsurkunde Kaiser Heinrichs V. für St. Blasien von 1125 festgehalten wurden, und des 1095 von Urban II. bestätigten Besitzes Allerheiligens um Grafenhausen macht deutlich, dass sich die von beiden Klöstern beanspruchten Gebiete überlappten.17 Zu Konflikten kam es aber erst im Zusammenhang der Erschließung des Gebiets und den territorialen Ambitionen Herzog Konrads von Zähringen (1122–1152). Dieser hatte zwischen 1120 und 1122 das Kloster Allerheiligen überfallen und 1125 die Sanblasianer Vogtei übernommen.18 Der dadurch aufflammende Konflikt zwischen Allerheiligen und St. Blasien dauerte rund 40 Jahre. 1134/36 entsandte Papst Innozenz II. (1130–1143) ohne Ergebnis einen Legaten.19 1145 bestätigte Konrad III. (1138–1152) Allerheiligen die Zelle Grafenhausen – es handelt sich um die gesicherte, urkundliche Ersterwähnung – mit dem Berg Staufen und allem Eigen- und Gemeinbesitz in vollem Eigentum bis zur Mitte des Flusses Alb.20 Nur fünf Jahre später sprach der gleiche Konrad III. den ganzen Berg Hochstaufen jedoch dem Kloster St. Blasien zu.21 Daraufhin wurden im Allerheiligenkloster zahlreiche Fälschungen hergestellt.22 Diese folgten hinsichtlich der Grenzen der bei Grafenhausen gelegenen Besitzungen der echten Urkunde Papst Urbans von 1095; durch Hinzufügen des Wortes »Cella« wurden die Besitzungen Allerheiligens in Grafenhausen, am Schluchsee und auf dem Hochstaufen zur Pertinenz der Zelle.23 Dieses Vorgehen hatte teilweise Erfolg: 1164 wurde der Berg Hochstaufen nach einem Urteil der als Schiedsrichter eingesetzten Äbte von Lützel, →Salem und Engelberg entlang des Kammes geteilt: Der Ostteil gehörte fortan zu Allerheiligen bzw. dessen Zelle Grafenhausen.24 Die Entwicklung Grafenhausens macht somit deutlich, dass es nach einer Phase der Zusammenarbeit in der Zeit des Investiturstreits in der zweiten und dritten Generation der »Reform«-Äbte und Vögte zu langwierigen und aufwändig ausgetragenen Konflikten um Herrschaftsrechte kam.

Über die innere Entwicklung liegen aus dem 12. Jahrhundert keine Nachrichten vor, lediglich das St. Fides-Patronat ist bereits belegt.25 Es ist in dieser Zeit auch bei anderen Klostergründungen wie Schlettstadt 1094 oder →Sölden 1115 dokumentiert.26 Obwohl Grafenhausener Klosterfrauen erst im Jahr 1300 explizit genannt werden,27 entbehrt die Vermutung, Grafenhausen sei ursprünglich eine Männergemeinschaft gewesen, jeglicher Quellengrundlage. Die Nennung von Propst und Konvent in einer Urkunde aus dem Jahr 1263 findet sich auch bei Frauengemeinschaften wie Berau.28 Die Verwaltung der Zelle oblag dem Propst. Andere männliche Amtsträger sind in den Quellen ebenso wenig belegt wie eine Meisterin. Ab der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts ist ein eigenständiges Handeln von Propst und Konvent belegt. So konnten sich beide 1263 in einem Besitzstreit mit Heinrich von Krenkingen vor einem vom Konstanzer Bischof ernannten Schiedsgericht durchsetzen.29 Im Liber Decimationis von 1275 verfügte der Grafenhausener Propst über jährliche Einkünfte von immerhin 48 Mark Silber.30

1285 wird neben der damals als Kloster bezeichneten Zelle erstmals eine Stadt Grafenhausen erwähnt.31 In diesem Jahr verpfändeten die Grafen von Nellenburg die Vogtei über Stadt, Kloster sowie weitere Besitzungen im Schwarzwald an Allerheiligen und Ritter Peter von Münchingen. Offenbar hatten die Nellenburger die Vogtei über Grafenhausen behalten können, obwohl sie die der Mutterabtei Allerheiligen um 1189 an das Reich verloren hatten.32 Wer die Stadt wann angelegt hat, geht aus den Quellen nicht hervor. Vielleicht ging sie auf eine Initiative der Grafen von Nellenburg zurück, es wäre jedoch auch gleichermaßen an die Äbte von Allerheiligen zu denken, die so ihren umstrittenen Besitz im Schwarzwald zu sichern suchten.33

Gegen Ende des 13. Jahrhunderts scheint Grafenhausen in finanzielle Schwierigkeiten geraten zu sein. 1296 verkaufte es wegen drückender Schulden seine Besitzungen in Bonndorf, Wellendingen, Dittishausen, Gündelwangen und Boll für 33 ¼ Mark reinen Silbers an Kloster Berau.34 Vielleicht ist in dieser finanziellen Notlage der Grund für die Anlage des Zinsrodels von 1311 zu sehen.35 Wenn für das 14. Jahrhundert zudem einige Zinsbriefe überliefert sind,36 so könnte dies dafür sprechen, dass sich die finanzielle Lage des Klosters zumindest temporär erholt hat.37

Über die Größe, die Lebensweise oder die genaue rechtliche Ausgestaltung Grafenhausens lässt sich kaum etwas sagen. Es dürften nur wenige Klosterfrauen sowie zeitweise auch Pfründnerinnen im Kloster gelebt haben.38 1338 erscheint die Vogtei im Besitz der aus dem Schaffhauser Stadtadel stammenden Familie Roth von Randenburg, die sich in der Stadt Grafenhausen niedergelassen hatte und deren dortiges »Rothaus« heute als Brauerei bekannt ist.39 Bereits 1341 verkauften sie die Vogtei über Kloster und Stadt für 300 Mark Silber endgültig an das Schaffhauser Allerheiligenkloster,40 sodass dessen Abt 1349 festhalten konnte, dass das selb gotzhus ze Gravenhusen an mittel gehoert an unser gotzhus.41 Zugleich hält die Urkunde aber explizit fest, dass die beurkundete Schenkung den Grafenhausener Klosterfrauen ungeschmälert an deren Tisch zu Gute kommen soll, die Nonnen also Mitte des 14. Jahrhunderts einen vom Propst unabhängigen Haushalt besaßen.42 Eine Meisterin oder Amtsträgerinnen werden jedoch weiterhin nicht genannt. 1350 traten drei weibliche Mitglieder der Familie des Freiburger Bürgers Johann der Erber in Grafenhausen ein, wofür das Kloster Besitzungen im Wert von 30 Mark Silber in Hallau erhielt.43

Um 1400 scheint das Kloster zu bestehen aufgehört zu haben. Eine letzte Schenkung ist 1377 bekannt; 1389 ist mit Fides Schöblin letztmals eine Klosterfrau genannt, 1392 wird von einem ehemals zum Kloster gehörenden Gut in Mauchen berichtet.44 Die Nachricht Johann Jakob Rüegers, die Auflösung sei sins schlechten inkommen halbs erfolgt, mag angesichts der ansehnlichen Schenkungen in der Mitte des 14. Jahrhunderts verwundern, allerdings nennt der Liber Marcarum von ca. 1360/1370 – vielleicht aufgrund von Entfremdungen – nur noch jährliche Einkünfte von 15 Mark Silber, während das nahegelegene Berau über 144 Mark Silber verfügte.45 Allerheiligen scheint die Güter des aufgelösten Frauenklosters dem eigenen Besitz eingegliedert zu haben, sie wurden zunächst weiterhin durch einen dort sitzenden Propst verwaltet – eine formelle Inkorporation ist anders als bei Wagenhausen nicht bekannt.46

Im Rahmen der Auflösung Allerheiligens nach der Reformation vertauschte die Stadt Schaffhausen die hohe und niedere Vogtei Grafenhausen 1530 an die Grafen von Lupfen.47 Von deren Erben, den Marschällen von Pappenheim, konnte St. Blasien die Vogteien 1609 für 12.000 Gulden erwerben und gliederte sie als Amt Grafenhausen der Reichsgrafschaft Bonndorf an – die Verwaltung übernahmen weltliche Vögte.48 Als 1622 die ehemalige Klosterkirche abbrannte, ließ St. Blasien eine Pfarrkirche errichten. An der Stelle der einstigen Klostergebäude wurde im 18. Jahrhundert der prächtige Pfarrhof erbaut.49 Er war Sitz des von St. Blasien bestellten Pfarrers.50 Eine Propstei hat – anders als gelegentlich zu lesen – nicht bestanden.

Besitz und Wirtschaft

Der zu Grafenhausen gehörende Besitz wird durch zwei Zinsrodel der Jahre 1311 und 1339 deutlich.51 Er dürfte zum größten Teil auf die Schenkung durch die Grafen von Nellenburg zurückgehen und liegt vor allem in der unmittelbaren Umgebung des Klosters. Weitere Besitzungen liegen im südlichen Schwarzwald und auf der südlichen Baar, ungefähr in einem Gebiet zwischen Neustadt im Nordwesten, Löffingen im Nordosten, dem Wutachtal im Osten. Im Süden schloss sich der Besitzkomplex des Frauenklosters Berau, im Westen der von St. Blasien, im Osten der von Riedern an. Streubesitz besaß Grafenhausen in Amoltern im Kaiserstuhl (Weinberge), Freiburg und Donaueschingen.

Bibliothek und Archiv

Im Staatsarchiv Schaffhausen befindet sich spärliches Archivgut aus dem 14. Jahrhundert, darunter die beiden Zinsrodel und einige Urkunden. Ein Teil der Urkunden (insbesondere zur Vogtei) wurde mit dem Verkauf der Herrschaft abgegeben und befindet sich heute als Teil der Sanblasianer Urkunden im Generallandesarchiv Karlsruhe. Eine eigene Bibliothek dürfte Grafenhausen nicht besessen haben. Lediglich eine Sammelhandschrift des frühen 12. Jahrhunderts mit Graduale, Sakramentar und Lektionar wurde aufgrund der besonderen Hervorhebung der heiligen Fides Grafenhausen zugewiesen.52

Bau- und Kunstgeschichte

Lage

Der einstige Klosterbereich liegt südlich der Kirche St. Fides in Hanglage, östlich im Tal verläuft die Schlücht. Das 1622 abgebrannte, ehemalige Benediktinerinnenkloster liegt unter dem 1764–66 durch die Äbte Meinrad bzw. Martin II. von St. Blasien neu angelegten Pfarrhofbezirk; mögliche Reste wären archäologisch zu prüfen, erschwert durch die Errichtung des Pfarrhofs (Kirchsteig 7, bis heute katholisches Pfarrhaus), die Terrassierung zur Anlage eines barocken Gartens mit geschweifter Mauer und großem (heute versetztem) Brunnenbecken.

Kirche und Konventsbauten

Die großteils nach 1624 erbaute Kirche dürfte an Stelle von einem oder mehreren Vorgängerbauten stehen. Der ausweislich seiner Fischblasenmaßwerkfenster im mittleren Bereich spätgotische Kirchturm mit barocker Aufstockung, der an den Ecken seines Unterbaus wohl hochmittelalterliche Buckelquader aufweist, dürfte baulich der einzige derzeit sichtbare Überrest der um 1100 gegründeten Frauenzelle in Grafenhausen sein. Das 1622 brandzerstörte Kirchenschiff wurde vermutlich unter Verwendung von Quadern und Fenstern des Vorgängerbaus in Folge kleiner wiederaufgebaut; 1656 wird eine Weihe genannt. 1899/1900 wurde das Langhaus in neugotischen Formen verlängert und ein Seitenschiff angefügt. Die purifizierende Renovierung des Innenraums im Jahr 1957 konnte bei einer neuerlichen Renovierung 1980/81 abgemildert werden.

Das Pfarrgebäude in barocken Formen brannte 1928 aus, wobei die Hauptmauern mit Lisenen und Gurtgesims im Wesentlichen unzerstört blieben. Es wurde in Folge wiederaufgebaut und die bauzeitliche Ausstattung samt Wasserspeiern, Stuckdecken, Öfen etc. konnte teils erhalten, teils rekonstruiert werden; der Grundriss wurde an einigen Stellen zugunsten von Raumtrennungen und Sanitäranlagen verändert wiederaufgebaut.

Das von Baumeister Ferdinand Weizenegger gebaute,53 über einem gewölbten Hochkeller zweigeschossig massiv errichtete, weiß verputzte Hauptgebäude weist einen Zugang an der östlichen Ecke auf, wohl um auf kurzem Wege zur Kirche gehen zu können.54 Der Hauptzugang erfolgt von Westen und führt auf einen Mittelgang, von dem die Räume sowie (im Hochparterre) die Halle zum Gartenausgang hin und das Treppenhaus abgehen. Das Hochparterre diente neben Wirtschafts- und Verwaltungszwecken mit Halle und Gartenzugang auch Repräsentationszwecken, das Obergeschoss Wohnzwecken.

Materielle Kulturgeschichte, Bauausstattung

Die Ausstattung der Kirche, neben liturgischem Gerät auch eine barocke Tür zur Sakristei, entstammt dem 17.–20. Jahrhundert; in der Friedhofsmauer sind ein Peststein von 1687 sowie historische Grabmäler eingelassen.

Bibliographie

Handbücher und Lexika: KDM Bd. 3, S. 872 (Franz Xaver Kraus); HLS V, S. 586 (Helmut Maurer); kloester-bw, Benediktinerpropstei Grafenhausen (Adam Widera/Karl- Heinz Braun).

Literatur: Kürzel 1861; Schudel 1936; Büttner 1940; Schib 1962/63; Maurer 1965.

Anmerkungen

  • 1 MGH D Ko III., Nr. 130 S. 23 4-237.
  • 2 StA Schaffhausen Urkunden 1/153.
  • 3 UB St. Blasien, Nr. 725 S. 94 2-944, ähnliche Formulierung Nr. 717 S. 932 f.
  • 4 UB Zürich VII, Nr. 2558 S. 155 f.
  • 5 StA Schaffhausen Urkunden 1/606.
  • 6 Haid 1870, S. 292.
  • 7 Urkunden Allerheiligen, S. 127.
  • 8 Gallmann 1994, S. 84 *.
  • 9 Rüeger I, S. 289.
  • 10 Urkunden Allerheiligen, Nr. 26 S. 4 8-51.
  • 11 Abgedruckt bei Rüeger I, S. 289 Anm. 4. Nach diesem Regest habe Ita von Birkendorf »dem Kloster Grafenhausen vergabet ein hu e b sampt dem zehenden«; Maurer 1965, S. 89 f. setzt das genannte Kloster mit Allerheiligen gleich, dem Grafenhausen (genauer eine dort gelegene Hube) vermacht wurde; Gamper 1994, S. 13 f. vermutet eine Interpolierung im Rahmen des Konflikts mit St. Blasien.
  • 12 Maurer 196 5, S. 90; Maurer 1967, S. 39 f.: Gamper 1 994, S. 16 mit Anm. 43 vermutet, dass um diesen Zeitpunkt eine bescheidene Niederlassung zur Zelle aufgewertet worden sei.
  • 13 REC I, Nr. 584.
  • 14 Urkunden Allerheiligen, Nr. 44 S. 7 1-73 (26. 3. 1106), Güter in Amertsfeld; Urkunden Allerheiligen, S. 13 6, Gut und Kirche in Saig sowie der halbe Titisee; vgl. zu diesen und weiteren Schenkungen Maurer 1965, S. 93 f.
  • 15 Urkunden Allerheiligen, Nr. 49 S. 7 9-8; vgl. Hildbrand 1995.
  • 16 UB St. Blasien, Nr. 30 S. 44 f., Nr. 126 S. 14 9-153.
  • 17 Dazu Maurer 1965, S. 8 8-92 und Karte S. 63; Ott 1968.
  • 18 Büttner 1940, S. 28.
  • 19 UB St. Blasien, Nr. 165, S. 216.
  • 20 MGH D Ko III., Nr. 130 S. 23 4-237.
  • 21 UB St. Blasien, Nr. 194 S. 25 3-255.
  • 22 Vgl. Anm. 15 sowie Urkunden Allerheiligen, Nr. 56 S. 9 0-92, Nr. 58 S. 9 5-98, Nr. 70 S. 11 8-120.
  • 23 So Maurer 1965, S. 91.
  • 24 UB St. Blasien, Nr. 209 S. 280 f., vgl. Maurer 1965, S. 92.
  • 25 Urkunden Allerheiligen, Nr. 70 S. 11 8-120.
  • 26 Lamke 2009, S. 255 f.
  • 27 UB Zürich VII, Nr. 2558 S. 155 f.
  • 28 StA Schaffhausen Urkunden 1/153.
  • 29 Ebd.
  • 30 Person-Weber 2001, S. 161.
  • 31 GLA 11 Nr. 2718 = UB St. Blasien, Nr. 598 S. 78 5-787.
  • 32 Maurer 1965, S. 95 mit Anm. 77.
  • 33 Schib 1962/63, S. 227.
  • 34 UB St. Blasien, Nr. 717 S. 93 1-933, vgl. auch Nr. 725 S. 945 f.; UB Zürich VII, Nr. 2558 S. 155 f.
  • 35 StA Schaffhausen Urkunden 2/5010.
  • 36 StA Schaffhausen Urkunden 1/683 (20. 12. 1345); 1/736 (27. 3. 1349); 1/746 (13. 2. 1350); 1/808 (4. 12. 1356); 1/1052 (26. 6. 1377).
  • 37 StA Schaffhausen Urkunden 2/5018.
  • 38 UB Zürich VII, Nr. 2558 S. 155 f.
  • 39 StA Schaffhausen Urkunden 1/606.
  • 40 GLA 11 Nr. 2721 f. 1348 vergab Allerheiligen die Vogtei nur über die Stadt an Nikolaus Schäbli, GLA 229 Nr. 33535.
  • 41 StA Schaffhausen Urkunden 1/736.
  • 42 StA Schaffhausen Urkunden 1/683 (20. 12. 1345).
  • 43 StA Schaffhausen Urkunden 1/746, Johann und seine Neffen Klaus traten in Allerheiligen ein, vgl. Schib 1962/63, S. 226.
  • 44 StA Schaffhausen, Urkunden 1/1052 (26. 6. 1377), Gut in Dettigkofen um 18 Mark Silber; FUB VI, Nr. 118, 2 S. 195, Nr. 120, 2 S. 197; StA Schaffhausen Urkunden 1/1264 (17. 3. 1392); In FUB VI, Nr. 27, 7 S. 56 wird eine Leibeigene Grafenhausens genannt (23. 9. 1415).
  • 45 Rüeger I, S. 290; Haid 1870, S. 92 f.
  • 46 Schudel 1936, S. 24 f; FUB VII, Nr. 154, 4 S. 271 (19. 11. 1492); auch in der Steuerliste von 1495, Schmid 2013, S. 182, ist ein Propst genannt, 1508 nur noch als Pfarrkirche bezeichnet, Rieder 1907, S. 18.
  • 47 StA Schaffhausen Urkunden 1/4412.
  • 48 GLA 11 Nr. 2723 f., 2728; GLA 99 Nr. 818 (alle Kauf); GLA 229 Nr. 33614 (Besitznahme); GLA 11 Nr. 2705, 2720 (Vögte).
  • 49 GLA 229 Nr. 33614.
  • 50 Catalogus 1779, S. 178, 281; Catalogus 1794, S. 145, 237.
  • 51 StA Schaffhausen, Urkunden 2/5010 (1311); Urkunden 1/618 (1339).
  • 52 Butz 1994, Nr. 42 S. 53 f. sowie S. 77 f.
  • 53 Der Pfarrhof wird gelegentlich Baumeister Franz Anton Bagnato (173 1-1810) zugeschrieben, er findet in den Quellen jedoch keine Erwähnung.
  • 54 Die Nordfassade scheint vor dem Brand mittig ausgegriffen zu haben, s. Bosch 1932, Abb. 1
Objekttyp: Konvent
Personenbezüge:
  • Johannes Waldschütz [Autor]
  • Kristina Hagen [Autor]
Suche
Durchschnitt (0 Stimmen)