Konstanz, Schwesternsammlung »an der Brücke«
| Kurzbeschreibung: | vor 1233 Benediktsregel – 1253/54 Umwandlung in ein Zisterzienserinnenkloster und Umzug nach Feldbach Kirchliche Zugehörigkeit: Bistum Konstanz, kein Landkapitel |
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| Beschreibung: | Name: monasterium in ponte Constanciensi (1252)1 GeschichteDie Schwesternsammlung an der Brücke lag unterhalb der namengebenden Konstanzer Rheinbrücke im Vorfeld der Stadtmauer am Flussufer (im Bereich der heutigen Klostergasse). Sie war ein Vorläufer zweier bedeutenderer Frauenklöster, nämlich des Zisterzienserinnenklosters Feldbach (in Steckborn, Kt. Thurgau) und des Klosters →St. Peter an der Fahr in Konstanz. Die Anfänge der Sammlung sind unbekannt. Zu einem nicht näher bestimmten Zeitpunkt verlieh ihr Bischof Konrad von Tegerfelden (1209–1233) die Benediktsregel. Diese für eine städtische Gemeinschaft eher untypische Wahl mag am ehesten auf einer Verbindung zur Benediktinerabtei →Petershausen beruhen, die am gegenüberliegenden Rheinufer lag und der einige benachbarte Liegenschaften lehenbar waren. Papst Innozenz IV. (1243–1254) bestätigte der Magistra und dem Konvent des Klosters an der Brücke am 30. September 1252 die Benediktsregel.2 Bereits ein Vierteljahr zuvor hatten die Schwestern die Burg Feldbach bei Steckborn mit Zubehör gekauft, um dort ein Zisterzienserinnenkloster zu errichten, was ihnen Bischof Eberhard II. (1248–1274) 1253 gestattete und wohin sie bis zum Frühjahr 1254 umgezogen waren. Der Chronik des Gregor Mangolt (um 1550) zufolge übernahm eine Schwesterngemeinschaft, die bis dahin beim Tulenbrunnen (Konradigasse 2) gewohnt hatte, das nun leerstehende Haus an der Brücke und richtete dort im folgenden Jahrzehnt das Dominikanerinnenkloster St. Peter an der Fahr ein.3 BibliographieHandbücher und Lexika: HelvSac IX,2, S. 404–407 (Andreas Wilts); kloester-bw, Schwesternsammlung an der Brücke Konstanz (Elmar L. Kuhn). Literatur: Wilts 1994, S. 359. Anmerkungen |
| Objekttyp: | Konvent |
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Literatur + Links
| Weiterführende Links: |
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