Löwenköpfchen 

Datierung :
  • um 38.000 Jahre vor heute  [Hergestellt]
Ortsbezüge (Werk):
  • Stetten ob Lontal [Gefunden]
Objekttyp: Figur
Weitere Angaben zum Werk: Mammutelfenbein [Material/Technik]
Länge: 3 cm, Breite: 2,5 cm, Durchmesser: 0,6 cm [Maße]
Literatur: Württembergisches Landesmuseum, Keefer, Erwin, 1993: Steinzeit, Stuttgart, S. 54
Württembergisches Landesmuseum, Schröder, Heike (Red.), 1998: Kunst im Alten Schloß, Stuttgart, S. 21
Wagner, E., 1981: Eine Löwenkopfplastik aus Elfenbein von der Vogelherdhöhle, In: Fundberichte Baden-Württemberg, 6, S. 29-58.
Kurzbeschreibung: Obwohl von dem ehemals vollplastischen Löwenfigürchen nur die linke Hälfte des Kopfes erhalten ist, gehört es aufgrund der Ausführung und Detailfülle zu den überragenden Objekten der Eiszeitkunst. Die Genauigkeit in der Darstellung der Gesichtspartie und das fein ausgeführte Kreuzmuster unterhalb des Ohres unterstreichen den Stellenwert, den der Löwe in der altsteinzeitlichen Vorstellungswelt gehabt haben muss. Dies wird auch an den wenigen Mischwesen deutlich, die, wie der „Adorant“ aus dem Geißenklösterle, immer eine Mischung aus Mensch und Löwe sind.
Die Figur, die im Abraum der Grabung von G. Riek gefunden wurde, ist in der Schausammlung "LegendäreMeisterWerke" im Alten Schloss ausgestellt.
[Fabian Haack]
Württembergisches Landesmuseum, Keefer, Erwin, 1993: Steinzeit, Stuttgart, S. 54
Quelle/Sammlung: Steinzeit
LegendäreMeisterWerke. Kulturgeschichte(n) aus Württemberg
Archäologische Sammlungen
Identifikatoren/Sonstige Nummern: V 72,38
Weiter im Partnersystem: http://www.museum-digital.de/bawue/index.php?t=objekt&oges=145

Ortsbezüge:
  • Stetten ob Lontal
Schlagwörter: Kleinplastik, Tierdarstellung, Löwe, Figur (Skulptur), Elfenbein, Grabung G. Riek, im Auftrag des Landesamtes für Denkmalpflege, Steinzeit
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