Fink, Eugen 

Geburtsdatum/-ort: 11.12.1905;  Konstanz
Sterbedatum/-ort: 25.07.1975;  Freiburg
Beruf/Funktion:
  • Philosoph
Kurzbiografie: Schule in Konstanz und Hochemmingen (Baar)
1925 Abitur in Konstanz
1925-1929 Studium der Philosophie, Germanistik, Geschichte, Volkswirtschaft in Münster, Berlin und Freiburg
1929 Promotion bei Edmund Husserl, Freiburg
1928-1938 wissenschaftlicher Mitarbeiter Edmund Husserls bis zu dessen Tod
1939-1940 Mitbegründer des Husserl-Archivs in Louvain/Belgien, Chargé de Cours an der Universität Louvain
1940 Internierung in Belgien und Internierungslager in Frankreich
1940-1945 Soldat der deutschen Wehrmacht
1946 Habilitation an der Universität Freiburg, Dozent für Philosophie
1948 außerplanmäßiger Prof., dann ordentlicher Prof. daselbst
1949-1950 Aufbau des Husserl-Archivs in Freiburg
1971 Ehrendoktor der Universität Louvain, Ehrenmitglied des Institut International de Philosophie
1971 Emeritierung
Weitere Angaben zur Person: Religion: rk.
Verheiratet: 1. 1936 Martel, geb. Opitz (gest. 1964)
2. 1966 Susanne, geb. Risse
Eltern: Vater: Karl August Fink, militärischer Beamter
Mutter: Hermine, geb. Walz
Geschwister: 5
Kinder: 2 (aus 1. Ehe) 1 Sohn, 1 Tochter
GND-ID: GND/118533118

Biografie: In: Badische Biographien NF 1 (1982), 117-119
Werke: (Auswahl): Vergegenwärtigung und Bild 1930; Die phänomenologische Philosophie Edmund Husserls in der gegenwärtigen Kritik 1933; Oase des Glücks 1957; Nachdenkliches zur ontologischen Frühgeschichte von Raum – Zeit – Bewegung 1957; Sein, Wahrheit, Welt 1958; Alles und Nichts 1959; Nietzsches Philosophie 1960, 4. Aufl. 1979; Spiel als Weltsymbol 1960; Studien zur Phänomenologie 1930-1939, 1966; Metaphysik und Tod 1969; Heraklit (zusammen mit Martin Heidegger) 1970; Metaphysik der Erziehung im Weltverständnis von Platon und Aristoteles 1970; Traktat über die Gewalt des Menschen 1969/70; Erziehungswissenschaft und Lebenslehre 1970; Epiloge zur Dichtung 1971; Nähe und Distanz 1976; Sein und Mensch 1977; Hegel 1977; Grundfragen der systematischen Pädagogik 1978; Grundphänomene des menschlichen Daseins 1979.
Nachweis: Bildnachweise: Foto StAF, Bildnissammlung

Literatur: (Auswahl): Festschrift zum 60. Geburtstag 1965; F. W. von Herrmann: Bibliographie Eugen Fink 1970; Dorion Cairns: Conversations with Husserl and Fink 1976; H. L. van Breda: Laudatio für Ludwig Landgrebe und Eugen Fink, in: „Phänomenologie Heute“ 1972; Jan Patočka: Erinnerungen an Husserl, in „Die Welt des Menschen – Die Welt der Philosophie“ 1976; Gerhart Schmidt: Eugen Fink, in: Perspektiven der Philosophie 1976.
Suche
Durchschnitt (0 Stimmen)
Kommentare
Kommentare hinzufügen