Kaufmann, Edmund 

Geburtsdatum/-ort: 13.02.1893;  Sandhausen bei Heidelberg
Sterbedatum/-ort: 12.11.1953;  Stuttgart
Beruf/Funktion:
  • Bürgermeister, Wirtschafts-, Finanz- und Kulturpolitiker MdL-Z, Verfolgter des NS-Regimes, MdL-CDU/FDP, Finanzminister von Württemberg-Baden
Kurzbiografie: 1912 Abitur am humanistischen Gymnasium Wertheim
1912-1914 Studium der Naturwissenschaften (Astronomie) in Heidelberg
1914-1918 Kriegsdienst (Flieger)
1918-1919 Studium der Volkswirtschaft, Handelshochschule Mannheim
1919 Heidelberg, Abschluß als Dr. rer. pol., anschließend Tätigkeit in der Wirtschaft
1923-1933 Bürgermeister der Stadt Singen-Hohentwiel
1929-1933 badischer Landtagsabgeordneter (Zentrum)
1935-1945 Tätigkeit als Buchhändler in Mainz
1945 Oberregierungsrat, Mitbegründer der CDU in Rheinland-Pfalz
1946 III Landesdirektor für Wirtschaft, Ernährung und Verkehr in Karlsruhe, ab Juni Ministerialdirektor im Württemberg-Badischen Wirtschaftsministerium Stuttgart
1947 VIII Hauptreferent für Wirtschaft im Exekutivrat des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, stellvertretender Generalsekretär des Exekutivrats
1948 IV Stellvertretender Direktor der Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets
1949 II-1951 I Finanzminister des Landes Württemberg-Baden, Präsident des Landesbezirks Baden bis 1952
1950-1952 Mitglied des Landtags von Württemberg-Baden
1951-1953 Präsident des Badischen Sparkassen- und Giroverbandes
1952 28.01. Übertritt zur DVP (FDP/DVP) (Mandat niedergelegt am 05.02.1952)
1952 III-1953 VI Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung Baden-Württemberg (Amtsniederlegung)
1952 IV-1953 Staatssekretär als Mitglied der Regierung Reinhold Maier
Weitere Angaben zur Person: Religion: römisch-katholisch
Verheiratet: 1. 1919 Heidelberg, Elisabeth, geb. Gsell (1895-1942)
2. 1942 Mannheim, Elisabeth, geb. Helffrich (1903-1993)
Eltern: Georg Adam Kaufmann (1858-1945), Postverwalter
Anna, geb. Vogler (1860-1943)
Geschwister: 3, eines im Kindsalter gestorben, Bruder im 1. Weltkrieg gefallen, eine Schwester
Kinder: aus 1. Ehe: Josefa (geb. 1921), Bibliothekarin; Arthur (geb. 1923), Prof. Dr. Dr. h. c. mult., emeritiert; Karl-Rudolf (geb. 1925, gefallen 1944 Rußland); Elisabeth, verh. Hirner (geb. 1929), Lehrerin; Fritz Joachim (1934-1985), Rechtsanwalt
aus 2. Ehe: Veronika (1944-1962), Schülerin; Christian (geb. 1946), Dipl.-Betriebswirt
GND-ID: GND/124431704

Biografie: Paul Feuchte (Autor)
Aus: Baden-Württembergische Biographien 2, 251-254

Eine schlanke Gestalt, sorgsam gekleidet, die dunkle Krawatte korrekt um den weißen Stehkragen gebunden, eine leichte Zigarre locker in der rechten Hand, ein kleines Lippenbärtchen in dem noch jugendlich wirkenden Gesicht, die Augen klar hinter dem runden Glas der schmal geränderten Brille, unaufdringlich, aber bestimmt die Haltung und der Blick: Ein frühes Bild von Kaufmann. Es findet sich in dem Buch, das dieser als Bürgermeister der Stadt Singen zur Fertigstellung des neuen Krankenhauses der Stadt 1928 herausgegeben hat. Der unter dem aufragenden Fels des württembergischen Hohentwiel errichtete Bau lag knapp noch auf dem Territorium des Freistaates Baden, was wegen der Nöte beim Geländeerwerb für die Standortwahl, durchaus seine Bedeutung gehabt hatte. Das Krankenhaus war während der 1923, im Geburtsjahr des Sohnes Arthur, des späteren Strafrechtslehrers, beginnenden Amtszeit Kaufmanns, unter sehr schwierigen finanziellen Verhältnissen geplant und erbaut worden, dies, ebenso wie der Ausbau der Wasser- und der Elektrizitätsversorgung, eine herausragende Leistung der Stadt zu jener Zeit.
Vor seiner Wahl zum Bürgermeister hatte Kaufmann ab 1919 Tätigkeiten als Syndikus des Verbandes der Metallindustriellen Badens, der Pfalz und der angrenzenden Gebiete und bei der Maggi-GmbH in Singen als Personalchef und Rechtsberater ausgeübt. Er war Vorsitzender des Verbandes der Badischen und Württembergischen Nahrungsmittelindustrie.
Die politischen Ämter, auch sein Mandat als Abgeordneter (Zentrum) im Badischen Landtag, wo er dem Geschäftsordnungsausschuß und stellvertretend dem Haushaltsausschuß angehörte, verlor Kaufmann 1933 mit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten, und er zog sich bis 1945 als Buchhändler nach Mainz zurück. Nach dem Kriege trat er als einer der wenigen überlebenden und unbelasteten Politiker aus der Weimarer Zeit sofort wieder auf den Plan und nahm in rascher Abfolge eine Reihe hervorgehobener Aufgaben an. Schon die Ämter im Lande führten ihn in Verhandlungen auch auf überregionaler Ebene, so im Länderrat der US-Zone, so daß er für die Arbeit in der Verwaltung des Vereinigten Wirtschaftsgebiets Profil gewann. Hier trat er mit Vorschlägen zur Verbesserung der unter dem Druck der Besatzung in größter Eile geschaffenen mangelhaften organisatorischen Strukturen hervor, die das Ziel hatten, die staatsähnlichen Funktionen entsprechend den wirtschaftlichen Zwängen und politischen Gegebenheiten zu stabilisieren und neu zu verteilen. Ein Hauptpunkt seiner Kritik war der „Konstruktionsfehler“, daß die Mitglieder des Wirtschaftsrates weder den Parlamenten, die sie gewählt haben, noch dem Volk gegenüber verantwortlich waren.
Die von ihm vorgelegten, am 10. Oktober 1947 vom Exekutivrat gebilligten „wirtschaftspolitischen Leitsätze“ widerrieten jeder Zwangswirtschaft, die dem natürlichen Lebens- und Bewirtschaftungsablauf widerspreche und daher, wenn auch mit einigen Vorbehalten zur Überwindung der gegenwärtigen Not, grundsätzlich unerwünscht seien. In jener Phase konnten CDU und FDP/DVP personell und sachlich ihre wirtschaftliche Konzeption gegenüber der SPD durchsetzen.
Als einer der führenden südwestdeutschen CDU-Politiker nahm Kaufmann – neben Gebhard Müller, Dichtel und Simpfendörfer – an den Konferenzen teil, in denen unter der Leitung Adenauers im Sommer 1949 der Weg der Unionsparteien für die kommende Koalitionspolitik und die Kanzlerwahl vorgezeichnet wurde (insbesondere Rhöndorfer Konferenz am 21. August 1949). Adenauer wollte Kaufmann Anfang 1950 als Staatssekretär des Bundeskanzleramtes berufen, vor allem mit der Aufgabe, die drei Bundesminister im Bereich der Gesamtwirtschaft zu koordinieren, jedoch zerschlugen sich schließlich die Verhandlungen. Adenauer, der in dieser wichtigen Personalfrage äußerst behutsam vorging, hatte zunächst Zweifel, ob Kaufmann angesichts der landespolitischen Entwicklung längere Zeit in Bonn bleiben könne, sodann aber gaben Einwände von amerikanischer Seite wegen Kontroversen zwischen Kaufmann und dem Landeskommissar General Gross offenbar den Ausschlag (Wengst S. 146). Berufen wurde später Walter Hallstein.
Das Amt des Finanzministers in Württemberg-Baden übernahm Kaufmann am 28. Februar 1949 in der Nachfolge des kurz zuvor verstorbenen einflußreichen CDU-Politikers Heinrich Köhler auf Grund einer eigenwilligen, vom Koalitionspartner, dem Kaufmann ja noch zugehörte, nicht vorgeschlagenen Entscheidung des Ministerpräsidenten. Für diesen mag neben der unbestrittenen fachlichen Qualifikation Kaufmanns und neben den gebotenen Proporzrücksichten (Katholik aus Baden) das Gespür mitgespielt haben, mit Kaufmann einen ihm, wie sich zeigen sollte, in den Anschauungen nahestehenden Mann zu gewinnen, der auf dem Weg war, sich seinen bisherigen politischen Freunden zu entfremden. Dieses Amt konnte Kaufmann nur bis zum Ende der Wahlperiode behalten. Damals scherte die CDU, aufgeschreckt durch die Wahlniederlage am 19. November 1950, aus der Koalition Reinhold Maiers aus, eine Entscheidung mit nachhaltigen Wirkungen auch für den Start des noch umkämpften Bundeslandes Baden-Württemberg. Der Versuch, in dem Verlust des Amtes ein Motiv für den im Januar 1952 erfolgten Parteiwechsel Kaufmanns zur FDP zu suchen, ging fehl. Kaufmann war kein Opportunist. Künftige Regierungsbildungen ließen sich zudem zu jenem Zeitpunkt nicht vorausberechnen.
Ein rein rationales Motiv für diesen Parteiwechsel zu finden, fällt nicht leicht. Wirtschaftspolitisch hielt die CDU im Bund und im Land einen Kurs, den Kaufmann billigen konnte. Eine „Schulfrage“ des Ranges, wie nachher im Südweststaat, gab es zu jener Zeit in Württemberg-Baden nicht. Allerdings gab es aus katholischen Kreisen den Vorwurf, die christliche Gemeinschaftsschule im Land entwickle sich immer mehr zu einer neutralen Schule liberalistischer Prägung, was eine Kampfansage sein konnte. Gewiß fanden die „Altbadener“ ihre politische Heimat meist in der CDU. In der Südweststaatsfrage war die CDU aber gespalten, in Nordbaden jedenfalls stand Kaufmann nicht allein. Doch die unsichere Haltung der Partei, die sich auch im Bundestag zeigte, enttäuschte ihn schwer, ebenso wie andere in die Öffentlichkeit getragene Spannungen und Dissonanzen, die damals die Unionsparteien bewegten. Für ihn lag es nahe, für den Zusammenschluß der südwestdeutschen Länder einzutreten, was der Stimmung der Bevölkerung gerade in seiner pfälzischen Heimat sehr gut entsprach. Er tat es in der Überzeugung, daß daraus in wirtschaftlicher, sozialer, politischer und kultureller Hinsicht für seine badische Heimat nur Segen erwachsen könne. Als Bürgermeister von Singen hatte er die Unzuträglichkeit der skurrilen Grenzen verspürt, als Wirtschaftspolitiker erkannte er die Vorteile des größeren leistungsfähigen Landes. So wurde er zu einem entschiedenen Verfechter des Südweststaats in Nordbaden. Da konnte R. Maier auf ihn bauen „wie auf einen Felsen“. Kaufmann nahm an den Verhandlungen wesentlichen Anteil und gehörte auch dem Ende 1951 gebildeten „Ministerrat“ der drei Länder an. Aber es kränkte ihn schwer, daß, wie er später schrieb, von kirchlicher Seite – und wohl auch innerparteilich – diejenigen, die sich für den Zusammenschluß einsetzten, bezichtigt wurden, Kirche und Glauben in Gefahr zu bringen oder gar als Verräter gebrandmarkt wurden.
Mit der von ihm erstrebten Gründung des Landes Baden-Württemberg erreichte Kaufmann den letzten Abschnitt seines beruflichen Wirkens. Reinhold Maier nahm ihn, als Kandidat der FDP/DVP in die Konstituante gewählt, als Staatssekretär für die Ausarbeitung und Vollziehung der Verfassung in seine am 25. April 1952 gebildete Regierung auf. Ebenso wie die – glücklose – Regierungsbildung im ganzen, die unter Ausschluß der CDU als der größten, vor allem in den südlichen Landesteilen starken Partei der Integration der Teile keinen guten Dienst erwies, führte das auch zu schweren Angriffen gegen Kaufmann persönlich. Im Verhältnis zur Arbeit der Verfassunggebenden Landesversammlung nahm die Regierung keinen durchgängig konsequenten Standpunkt ein. Sie schwankte zwischen dem Bekenntnis zum Standpunkt der sie tragenden Fraktionen und, je nach der taktischen Lage, der Ausflucht, die Verfassungsarbeit sei einzig und allein eine Sache der Konstituante. Diese Ausflucht suchte Maier vor allem gegenüber der Bundesregierung, die auf die Einhaltung des Reichskonkordats pochte. Mit der Bestellung eines Staatssekretärs sollte, so die Regierungserklärung Maiers vom 27. Mai 1952, eine sachkundige, politisch erfahrene Persönlichkeit von Regierungsseite aus die Verfassungsarbeit unterstützen und fördern. Kaufmann arbeitete im Staatsministerium einen Verfassungsentwurf aus, den er den Regierungsparteien als Diskussionsgrundlage intern zur Verfügung stellte. Er nannte ihn eine Privatarbeit, zu der das Grundgesetz und die Verfassungen der bisherigen Länder den Weg mehr oder minder vorgezeichnet hätten. Die Regierungsparteien griffen mit wenigen Modifikationen den Entwurf auf, dem die CDU einen eigenen Entwurf gegenüberstellte. Kaufmann verfolgte im Verfassungsausschuß nicht so sehr das Ziel, den Entwurf zu verfechten, sondern bemühte sich mit sachlichen Hinweisen und Vorschlägen, zur sachlichen Diskussion und zu einer überzeugenden und klaren Systematik beizutragen.
In der alles überragenden Schulfrage hatte R. Maier in der Regierungserklärung ein einheitliches Schulsystem empfohlen, das auch in Württemberg-Hohenzollern übernommen werden sollte. Damit konnte er an die in Baden seit 1876 bestehende Simultanschule anknüpfen, und damit wurde die Konfessionsschule auf der Basis eines konfessionellen Elternrechts, wie es in Südwürttemberg und Hohenzollern anerkannt war, abgelehnt. Das entsprach genau dem Standpunkt der Regierungsparteien, der erst in der letzten Phase der Beratungen in einem Schulkompromiß aller demokratischen Parteien verlassen wurde. Kaufmann erkrankte währenddessen schwer und konnte an den späteren Sitzungen, in denen besonders die kulturellen Fragen behandelt wurden, nicht mehr teilnehmen. Ihn bewegte aber ganz besonders die heiß umstrittene Schulfrage und das Elternrecht.
Mit einer aus der Feder Kaufmanns stammenden Broschüre zu den kulturellen Fragen der Verfassung, die, von der Pressestelle des Staatsministeriums ausgegeben, allerdings nicht seinen Namen trägt, verteidigte die Regierung den Entwurf der Regierungsparteien gegenüber allen, zum Teil sehr polemischen Angriffen. Das Gefühl, ungerecht behandelt und bewertet worden zu sein, bricht sich darin mehrfach Bahn, Enttäuschung und Bitterkeit klingen an. Ein „Anhang“, der „keine offizielle Meinungsäußerung“ darstelle, der also eher als ein persönliches Bekenntnis gelten darf, befaßt sich mit Schulform und Elternrecht. Er erkennt an, daß es unveräußerliche und unverzichtbare Rechte der Eltern gibt, daß darunter aber jedes einzelne Elternpaar zu verstehen ist und daß an seine Stelle weder das Kollektiv Staat noch das Kollektiv einer Mehrheit von Eltern treten darf. In einer die unterschiedlichen Verhältnisse in den Gemeinden berücksichtigenden Betrachtung fordert er: „Wenn der Staat die Eltern über die Schulformen abstimmen läßt, so darf er dem Mehrheitswillen nur stattgeben, wenn er gleichzeitig den Schutz der unverzichtbaren Rechte der Minderheit sicherstellt.“ Er sieht also vom Standpunkt des Elternrechts in der Frage der Schulform kein Mehrheits-, sondern ein Minderheitsproblem, das in Württemberg-Hohenzollern nicht befriedigend gelöst worden sei. Die Forderung aber, jedem Elternpaar zu jeder Zeit an jedem Ort jede Schulform zur Verfügung zu stellen, sei praktisch nicht erfüllbar. Aus diesen Zeilen, die der ihm aus der Jugend vertrauten christlichen Gemeinschaftsschule den Weg im ganzen Land öffnen sollen, spricht intensive persönliche Befassung mit dem Problem.
Kaufmann starb am Tage nach der Verabschiedung der Verfassung. Ein schweres Leiden hatte ihn Monate zuvor aufs Krankenlager gezwungen. Er nahm für sich in Anspruch, daß er Zeit seines Lebens sein politisches und soziales Denken aus dem christlichen Gedankengut abzuleiten gesucht habe. Nicht von allen verstanden, folgte Kaufmann seinem Gewissen. Dies, seine tiefchristliche Persönlichkeit und seine Pflichttreue würdigte unter den Persönlichkeiten, die an seinem Grabe im Stuttgarter Waldfriedhof sprachen, besonders auch Ministerpräsident Dr. Gebhard Müller. Bernhard Hanßler gedachte seiner tiefen religiösen Anlage, seines großen Mutes in der Zeit des Dritten Reiches, seiner Redlichkeit und seines, bei großen Leistungen und Erfolgen, sehr schweren Schicksals.
Quellen: Auskunft des Sohnes Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Arthur Kaufmann, München; Nachlaßpapiere bei dessen Stiefbruder Christian Kaufmann, Düsseldorf
Werke: Das neue Krankenhaus der Stadt Singen-Hohentwiel, mit einem Beitrag von Rudolf Andler, Singen-Hohentwiel, Oberländer Zeitung 1928 (Ausgabe 1929); Der Weg in die neue Zeit, 2. Aufl. 1946; Die Wirtschaftskrise. Ein Beitrag zur Arbeitslosenfrage, 1931; Das Volk zur Mitwirkung aufgerufen. Ministerpräsident Dr. Maier und Finanzminister Dr. Kaufmann zum Südweststaat, in: Staatsanzeiger für Württemberg-Baden Nr. 42 vom 31.05.1950; Pressestelle des Staatsministeriums Baden-Württemberg (Hg.), Die kulturellen Fragen in der Verfassung von Baden-Württemberg, Ein Wort zur Kritik am Entwurf der Regierungsparteien, mit Anhang: Elternrecht und Schulform, abgedruckt in: Staatsanzeiger für Baden-Württemberg Nr. 57 vom 29.11.1952, und in: Quellen zur Entstehung der Verfassung von Baden-Württemberg, Vierter Teil, Stuttgart 1990, 460-483
Nachweis: Bildnachweise: Das neue Krankenhaus (vgl. Werke); Köpfe der Politik, Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft, Hg. von Karl Ritter von Klimesch, A-K 1953, S. 542; Josef Weik, MdL und Landtagsgeschichte von Baden-Württemberg 1945-1984, Hg. vom Landtag von Baden-Württemberg, 3. Aufl. 1984, S. 35 f., 52, 54; Sauer, Die Entstehung, 123 (vgl. Literatur)

Literatur: Abschied von Dr. Edmund Kaufmann, in: Staatsanzeiger für Baden-Württemberg Nr. 90/91 vom 21.11.1953, S. 3; Reinhold Maier, Erinnerungen 1948-1953, 1966; Paul Sauer (Bearb.), Die Entstehung des Bundeslandes Baden-Württemberg. Eine Dokumentation, Ulm 1977; ders., Nordbaden, in: Badische Geschichte vom Großherzogtum bis zur Gegenwart (Hg. Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg) 1979, 232-257, bes. 247 f.; Bernd Steger, Konstruktionsfehler der Bizonalen „Verfassung“, Vorschläge Edmund Kaufmanns zur Überwindung struktureller Mängel des Vereinigten Wirtschaftsgebiets 1947/48, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 29. Jg. 1981, 286-304; Fritz Treffz-Eichhöfer, Graswurzeldemokratie, 1982, 131; Akten zur Vorgeschichte der Bundesrepublik Deutschland 1945-1949. Hg. von Bundesarchiv und Institut für Zeitgeschichte, Band 3, Juni-Dezember 1947, bearb. von Günter Plum, 1982, Verweisungen 1037; Band 4 bearb. von Christoph Weisz, Hans-Dieter Kreikamp und Bernd Steger, 1983, Verweisungen 1047; ders., Staatsaufbau und Regierungspraxis 1948-1953. Zur Geschichte der Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland, 1984, S. 146. Udo Wengst (Bearb.), Auftakt zur Ära Adenauer. Koalitionsverhandlungen und Regierungsbildung 1949, 1985, S. 33, 39, 90, 126, 240, 312 ff.; Adenauer-Briefe 1949-1951, bearb. von Hans Peter Mensing, 1985, 171, 484; Klaus-Jürgen Matz, Reinhold Maier (1889-1971). Eine politische Biographie, 1989, 259, 303, 399, 402, 417
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