Württemberg, Hermann 

Geburtsdatum/-ort: ..
Sterbedatum/-ort: vor 1236;  begr. möglicherweise im Kloster Irsee
Weitere Angaben zur Person: Eltern: Vater: vermutlich Hartmann (I.) von Württemberg
Kinder: vermutlich Eberhard, vermutlich Ulrich I. der Stifter (mit dem Daumen) (-25.2.1265), eventuell Adelheid (vermutlich vor 1246-nach 1291), eventuell Heinrich (-13.5.1259)
GND-ID: GND/1168488907

Biografie: Dieter Mertens (Autor)
Aus: Lexikon Haus Württemberg, S. 11

Hermann wird nur ein einziges Mal genannt (Eremannus, filius comitis de Wirtenperg), und zwar 1231 als Zeuge einer Konsenserteilung, durch welche die Ehefrau des Grafen Ulrich von Ulten auf der Burg Ulten in Südtirol ihre Zustimmung zu einem umfangreichen Güterverkauf gibt, den ihr Mann zugunsten des Bischofs von Trient tätigt. Der nicht namentlich benannte Vater Hermanns dürfte Hartmann (I.) sein. Decker-Hauff sieht in Hermann und einer Tochter Ulrichs von Ulten die Eltern Eberhards und Ulrichs I. Hermann ist vor 1236 gestorben und wurde möglicherweise im Kloster Irsee begraben. Der Name „Hermann“ ist in der württembergischen Linie später nicht weiter belegt, wohl aber in der grüningischen (1250 und 1251).
Quellen: Tiroler Urkundenbuch I,3. Innsbruck 1957, Nr. 950.
Nachweis: Das Haus Württemberg: ein biographisches Lexikon / hrsg. von Sönke Lorenz ... In Zusammenarbeit mit Christoph Eberlein ... und dem Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Stuttgart; Berlin; Köln 1997

Literatur: Hansmartin Decker-Hauff, Die Anfänge des Hauses Württemberg, in: 900 Jahre Haus Württemberg, hrsg. von Robert Uhland, Stuttgart 1984, S. 55–70.
Ders., in: Gerhard Raff, Hie gut Wirtemberg allewege, Stuttgart 1988, S. XLV–L.
Dieter Mertens, Zur frühen Geschichte der Herren von Württemberg. Traditionsbildung–Forschungsgeschichte–neue Ansätze, in: Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte 49 (1990), S. 38–42.
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