Württemberg-Mömpelgard, Sibylla, Herzogin, Gräfin 

Andere Namensformen:
  • Gräfin von Mömpelgard
Geburtsdatum/-ort: 04.12.1620;  Stuttgart
Sterbedatum/-ort: 21.05.1707;  Stuttgart, begr. in der Stiftskirche Stuttgart
Beruf/Funktion:
  • Herzogin, Gräfin
Weitere Angaben zur Person: Verheiratet: 22.11.1647, Herzog Leopold Friedrich(30.5.1624-15.6.1662)
Eltern: Vater: Herzog Johann Friedrich von Württemberg
Mutter: Barbara Sophie, geb. Markgräfin von Brandenburg
Kinder: keine
GND-ID: GND/128742127

Biografie: Jean-Marc Debard (Autor)
Aus: Lexikon Haus Württemberg, S. 183.

Nachweis: Das Haus Württemberg: ein biographisches Lexikon / hrsg. von Sönke Lorenz ... In Zusammenarbeit mit Christoph Eberlein ... und dem Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Stuttgart; Berlin; Köln 1997

Literatur: Am 22. November 1647 heiratete Sibylla ihren leiblichen Cousin, Herzog Leopold Friedrich von Württemberg-Mömpelgard und siedelte in die linksrheinische Grafschaft über. Die nicht glückliche Ehe blieb kinderlos. Nach dem Tode ihres Mannes 1662 zog sich Sibylla 1663 auf Schloß Héricourt zurück, das sie allerdings 1677 (endgültig 1683), bedrängt von den Truppen Ludwigs XIV., verlassen mußte. Die letzten Jahrzehnte ihres Lebens verbrachte sie am Hof in Stuttgart, wo sie auch starb. Sibylla war eine leidenschaftliche Kunstliebhaberin, besonders Musik hatte es ihr angetan. Ihr Lehrmeister war seit 1664 der bedeutende Komponist und Musiker Johann Jakob Froberger, den sie in Héricourt aufnahm. Nach dem Tode Frobergers 1667 in Héricourt kam sein Nachlaß an die Herzogin, die ihn, gegen den Rat des niederländischen Dichters und Komponisten Constantijn Huygens, mit dem sie in dieser Angelegenheit korrespondierte, eifersüchtig hütete.
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