Schloss Salem - Altgemeinde~Teilort
| Regionalauswahl: | |
|---|---|
| Typauswahl: | Ortsteil – Historisches Ortslexikon |
| Typ: | Teilort |
| Ersterwähnung: | 1140 |
Ortsgeschichte
| Ortslage und Siedlung (bis 1970): | Klosteranlage am Westrand des nach ihr benannten breiten Tals, von der Aach durchflossen. Seit dem 19. Jahrhundert entstand östlich davon der Ortsteil Stefansfeld. |
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| Historische Namensformen: |
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| Geschichte: | 1140 Salemanneswilare (von Personenname, vielleicht nach einem der Salomone des 9. Jahrhunderts), 1140 Salem (biblisch umgedeutet). Der Edelfreie Guntram von Adelsreute schenkte 1134/38 dem Zisterzienserorden Dorf und Kirche Salem zur Gründung eines Klosters. Diese erfolgte 1137/38 vom Kloster Lützel im Oberelsaß aus mit dem 1. Abt Frowin, 1142 erstes königliches Schutzprivileg durch Konrad III. Den Bestrebungen der Heiligenberger Grafen im 14. Jahrhundert, das Kloster und seinen Bereich ihrer Gerichtsvogtei zu unterwerfen, setzte das Exemtionsprivileg Karls IV. 1354 ein Ende. Rasches Wachstum des Konvents, der schon 1143/47 das erste Tochterkloster in Raitenhaslach (Bayern) gründete; ihm folgten 1227 Wettingen im Aargau (1341/54 nach Mehrerau bei Bregenz verlegt), 1303 Königsbronn bei Ulm. Die Zähringergründung Tennenbach wurde 1190 Salem unterstellt, ebenso die Frauenklöster Wald bei Pfullendorf 1212, Rottenmünster 1223, Heggbach bei Biberach 1234, Feldbach bei Steckborn 1234, Gutenzell bei Biberach 1237, Heiligkreuztal 1238, Baindt bei Ravensburg 1239, alle zur Zeit Abt Eberhards I. Trotz der mageren Grundausstattung war durch eine Vielzahl von Schenkungen bis um 1300 bereits ein geschlossenes Besitzgebiet um Salem erreicht, dazu ein ausgedehnter Streubesitz bis an den Schwarzwaldrand, die Alb und die Donau, im Оsten aber nur bis an die Schüssen, das heißt die Grenze des Linzgaus. Eigenwirtschaft in den Grangien Forst, Baufnang, Leutkirch, Schwandorf, Banzenreute, Mendlishausen, Maurach, Kirchberg und anderen. Rodungstätigkeit nur im Großen Ried nördlich des Klosters. Erste Blütezeit unter Abt Eberhard I. von Rohrdorf (1191 bis 1240), der Kloster Salem dem Erzbistum Salzburg unterstellte. Nach Schäden am Klosterbesitz im Interregnum um 1300 Klosterneubau und Beginn des heutigen Münsters unter Abt Ulrich II. von Seelfingen (1282 bis 1311), Schlussweihe 1414. Nicht die Bedrängnisse des 30jährigen Krieges, sondern ein Großbrand 1697 vernichtete fast das gesamte Kloster bis auf das Münster und den Langen Bau von 1588. 1697 bis 1706 entstand durch Franz Beer die neue, sich um drei Innenhöfe schließende Klosteranlage mit wertvollen barocken Räumen (Sakristei, Bibliothek, Refektorium, Kaisersaal und vor allem das Arbeitszimmer des Abtes) von F. J. Feuchtmayer und 1734/38, gleichzeitig mit dem Marstall, das von Bagnato geschaffene Untertor. Letzte Hochblüte unter Abt Anselm II. Schwab (1746 bis 1778); er errichtete die Wallfahrtskirche (Neu-)Birnau 1750 sowie den klassizistischen Ostflügel des Schlosses Kirchberg am Bodensee. In Salem selbst baute er den Chor des Münsters um und begann mit der völlig neu konzipierten klassizistischen Innenausstattung. Außerdem großer (1808 abgetragener) Glockenturm. Noch gegen Ende des 18. Jahrhunderts bedeutende Bauten: das obere Tor 1778/79 und das Studienhaus 1790, als Gymnasium für 100 Schüler gegründet. Aufhebung des Klosters 1803; das Klosterterritorium fiel an das Großherzogtum Baden, das Kloster selbst und seine Besitzungen an die Markgrafen von Baden, die hier ihren Wohnsitz errichteten. Salem war 1813 bis 1857 Sitz eines Bezirksamtes, dann Вezirksamt (1939 Landkreis) Überlingen. Zur Gemeinde Salem gehörten, da im Besitz der Markgrafen, bis 1922 Bärweiler und Geilhöfe (jetzt Frickingen-Altheim) und bis 1972 Schloss Kirchberg (jetzt Gemeinde Immenstaad). 1919 gründeten Prinz Max von Baden und Kurt Hahn die Internatschule Schloss Salem, heute mit Schulabteilungen in Spetzgart (Stadt Überlingen) und Hohenfels (bei Stockach). |
Kirche und Religion
| Ersterwähnung: | 1138 |
|---|---|
| Kirche und Schule: | 1138 gehörte zur Schenkung Guntrams eine Kirche der Heiligen Verena und Cyriak. Weihe der ersten romanischen Klosterkirche an das Heilige Kreuz und Unsere Liebe Frau 1179. Sie wurde im 14. Jahrhundert durch das heutige hochgotische Münster ersetzt. In einen rechteckigen Gesamtgrundriss sind Langhaus, Querhaus, Seitenschiffe und Chor mit doppeltem Umgang eingepasst. Bagnato beseitigte um 1750 das innere Chorpolygon und verlängerte den Chor bis zur Ostwand. Der strenge gotische Raumausdruck wird durch eine kostbare klassizistische Raumausstattung in Alabaster von J. A. Feuchtmayer, J. G. Dirr und J. G. Wielandt unterstrichen: Hochaltar, Schranken mit Kindergruppen und Vasen, Bilderwand und Chorgestühl, 26 Nebenaltäre (1766 bis 1793). Beichtstühle wie das aus Birnau stammende Langhausgestühl von Feuchtmayer. 1808 wurde das Münster katholische Pfarrkirche, die seit dem 14. Jahrhundert als solche dienende Sankt Leonhardskirche abgerissen. Das ehemalige Refektorium von 1728 (mit Wessobrunner Stuck) dient seit der Säkularisation dem evangelischen Gottesdienst. Salem wurde 1911 Sitz eines evangelischen Pfarramts, 1969 auch des neugebildeten Dekanats Überlingen-Stockach. |
| Patrozinium: | Heilige Verena und Cyriak |
| Ersterwähnung: | 1138 |

![Die Äbte von Salem und Oberzell, der Propst von Marchtal, der Lektor Bruder Hugo und Bruder Hermann von Schaffhausen, Predigermönche von Konstanz, beurkunden die Schlichtung des Streits zwischen Abt und Konvent von Weißenau und Graf Hugo von Montfort wegen der Kirche in [Ober-]Eschach.](/media/labw_wub/current/delivered/jpg/wub-4195.jpg)

![Bischof Diethelm von Konstanz beurkundet eine zwischen dem Kloster Salem und Vdalricus de Bodoma, welcher die Brüder des Klosters nach dem Abzug Kaiser Friederichs und seines Sohnes, des Herzogs von Schwaben [zum Kreuzzug im Jahre 1189] in ihrem Hof Madach schwer geschädigt hatte, vollzogene Sühne.](/media/labw_wub/current/delivered/jpg/wub-706.jpg)




![Schwigger von Deggenhausen, Landrichter in der Grafschaft Heiligenberg, beurkundet, dass Friedrich von Pflegelberg (Phlegelberch), der lange mit Kloster Salem wegen der Besitzungen in Wanzenwiler, die sein verstorbener Oheim (patruus) Friedrich von Pflegelberg und dessen Frau Salome dem Kloster geschenkt haben, im Streit lag, endlich anerkannt hat, dass er kein Recht an diese Güter habe. Siegler: Der Aussteller. Actum apud Schattebu{o}ch, anno domini MCC nonagesimo, XIII. kalendas Septembris, indictione III., testibus viris strenuis H[ainrico] pincerna seniore de Smalnegge, Fr[iderico] de Maenlishoven, H[ainrico] dicto Gramelich militibus, Hainrico cellerario maiore, H. de Ilmense fratribus monachis in Salem. Friedrich von Pflegelberg bekennt seine Übereinstimmung, verzichtet ausdrücklich auf alle Rechte und erklärt sich zufrieden mit dem Siegel des Richters, da er kein eigenes Siegel hat.](/media/labw_wub/current/delivered/jpg/wub-4957.jpg)







![Graf Ulrich von Helfenstein bestätigt mit Einwilligung seines Sohnes Ulrich den Verkauf eines Guts, nämlich dreier Höfe zu Frankenhofen, durch deren Eigentümer seinen Dienstmann (ministerialem suum) Otto von Ehestetten, dem auch dessen Brüder Dietrich und Heinrich, sowie seine Gattin, alle seine Kinder und alle sonstigen Beteiligten zustimmen, um 40 Mark Silber an Abt . . und Konvent von Salem. Actum apud villam Suzun, anno domini MCCLXXIII., in crastino beati Gregorii, testibus: Hainrico et U{o}lrico de Uberchingin, Ru{o}dolfo de Nallingin, Ludewico de Hofstetin, Hainrico dicto Sorge militibus, Eberhardo iuniore comite de Spizinberc, Ernfrido de Roden, Wernhero de Mahtolfshain et H[ainrico] notario aliisque quam pluribus probis viris. Siegler: Der Aussteller.](/media/labw_wub/current/delivered/jpg/wub-3142.jpg)
![Herzog Hermann von Teck verkauft (vendidimus tradidimus donavimus) um seiner Schulden willen (cum nos oppressi essemus oneribus debitorum nec ab illis nisi per distractionem rerum nostrarum possemus aliqualiter liberari) an Kloster Salem als Meistbietenden alle seine Besitzungen in Steinbach (possessiones – in Stainbach omnes et singulas nobis pertinentes cum iure patronatus ecclesie in Stainbach ipsis possessionibus annexo et curia dicta Vritaghove et hominibus subnotatis iure nobis proprietario pertinentibus, videlicet H. dicto Gerloch, Diemu{o}t et Judela sororibus ipsius Gerloch fratruele eorundem et Cu{o}nrado villico curie dicte Vritaghove supradicte ac hominibus universis iure nobis advocaticio et ecclesie in Kilchain iure proprietario pertinentibus et tempore dicto in Stainbach residentibus, ac aliis attinentiis universis agris videlicet cultis et incultis pratis pascuis silvis virgultis nemoribus uno dicto Snait altero dicto Birkach et aliis si qua nobis specialiter ibidem pertinebant ac aliis ibidem ville seu oppido in Stainbach attinentibus viis inviis aquis aqueductibus agris sitis prope Blochingen in ulteriori parte fluvii dicti Vilse et citra et pratis ibidem et in ulteriore parte dicti fluvii sitis cum paludibus dictis Altahe iam vel in posterum in eisdem pratis existentibus que navigio attingi non possunt et nobis pertinentibus que quidem prata et agros homines ville in Blochingen a nobis tenuerunt et coluerunt ac aliis iuribus universis bannis iurisdictionibus iure quod dicitur ehafti ac aliis intus et extra tacitis et expressis, eisdem possessionibus in Steinbach et curie prenotate pertinentibus) um 1800 Mark Silber, wovon er 1000 Mark bereits empfangen hat, 800 auf Johannis Baptiste fällig sind. Er leistet die üblichen Verzichte, verspricht Gewährschaft und behält sich die Fischenz in der Fils (piscinas in fluvio dicto Vilse) ausdrücklich vor. Siegler: Der Aussteller, dessen Siegel sein Sohn Ludwig, der kein eigenes hat, mitgebraucht. Actum in Kilchain, anno domini MCCXCIX., kalendas Maii, indictione XII., testibus nobili viro Cunrado comite de Lando{u}we, honorabili viro magistro U{o}l. notario canonico sancti Mauritii Augustensis, viris strennuis Marquardo de Lichtnegge, Wolframmo dicto Hohschlizze militibus, Marquardo capitaneo et H. Stainbiz, Ru{o}perto et Ru{e}dgero Ru{o}perto fratribus, Walthero de Rind[er]bach civibus in Ezzelingen ac nobili viro Cu{o}nrado duce iuniore de Tekke, Marquardo dicto Kæner, Eber. de Schambach, Diepoldo de Kilchain, fratre Dietrico de Bermatingen, C. medio cellerario, Dietrico de Niufron monachis in Salem, fratre Ber. provisore domus in Ezzelingen.](/media/labw_wub/current/delivered/jpg/wub-6293.jpg)


![Graf Ulrich von Helfenstein (Helfenstain) eignet mit Zustimmung seines Sohnes Ulrich auf Bitten der Brüder Dietrich, Heinrich und Otto von Ehestetten (Eschistetin), seiner Getreuen, deren Güter und Besitzungen zu Frankenhofen (Frankenhoven) mit Zugehörde, nachdem die Brüder ihnen dieselben aufgelassen haben, dem Kloster der heiligen Jungfrau Maria zu Salem. Siegler: Der Aussteller. Datum apud villam Suzun, anno domini MCC[LXXIH]., in crastino post diem beati Gregorii. Testes: Hainricus et U{o}lricus de U{e}berchingin, Ru{o}dolfus de Nallingin, Ludewicus de Hofsteten, Hainricus de Sorge milites, Ru{o}dolfus iuvenis comes de Spizinberc, Ernfridus de Roden, Wernherus de Mahtolshain, Hainricus senior notarius et alii quam plures clerici et laici.](/media/labw_wub/current/delivered/jpg/wub-3143.jpg)










![Die Äbte von Salem und Oberzell, der Propst von Marchtal, der Lektor Bruder Hugo und Bruder Hermann von Schaffhausen, Predigermönche von Konstanz, beurkunden die Schlichtung des Streits zwischen Abt und Konvent von Weißenau und Graf Hugo von Montfort wegen der Kirche in [Ober-]Eschach.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-4195.jpg.tm.png)

![Bischof Diethelm von Konstanz beurkundet eine zwischen dem Kloster Salem und Vdalricus de Bodoma, welcher die Brüder des Klosters nach dem Abzug Kaiser Friederichs und seines Sohnes, des Herzogs von Schwaben [zum Kreuzzug im Jahre 1189] in ihrem Hof Madach schwer geschädigt hatte, vollzogene Sühne.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-706.jpg.tm.png)




![Schwigger von Deggenhausen, Landrichter in der Grafschaft Heiligenberg, beurkundet, dass Friedrich von Pflegelberg (Phlegelberch), der lange mit Kloster Salem wegen der Besitzungen in Wanzenwiler, die sein verstorbener Oheim (patruus) Friedrich von Pflegelberg und dessen Frau Salome dem Kloster geschenkt haben, im Streit lag, endlich anerkannt hat, dass er kein Recht an diese Güter habe. Siegler: Der Aussteller. Actum apud Schattebu{o}ch, anno domini MCC nonagesimo, XIII. kalendas Septembris, indictione III., testibus viris strenuis H[ainrico] pincerna seniore de Smalnegge, Fr[iderico] de Maenlishoven, H[ainrico] dicto Gramelich militibus, Hainrico cellerario maiore, H. de Ilmense fratribus monachis in Salem. Friedrich von Pflegelberg bekennt seine Übereinstimmung, verzichtet ausdrücklich auf alle Rechte und erklärt sich zufrieden mit dem Siegel des Richters, da er kein eigenes Siegel hat.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-4957.jpg.tm.png)







![Graf Ulrich von Helfenstein bestätigt mit Einwilligung seines Sohnes Ulrich den Verkauf eines Guts, nämlich dreier Höfe zu Frankenhofen, durch deren Eigentümer seinen Dienstmann (ministerialem suum) Otto von Ehestetten, dem auch dessen Brüder Dietrich und Heinrich, sowie seine Gattin, alle seine Kinder und alle sonstigen Beteiligten zustimmen, um 40 Mark Silber an Abt . . und Konvent von Salem. Actum apud villam Suzun, anno domini MCCLXXIII., in crastino beati Gregorii, testibus: Hainrico et U{o}lrico de Uberchingin, Ru{o}dolfo de Nallingin, Ludewico de Hofstetin, Hainrico dicto Sorge militibus, Eberhardo iuniore comite de Spizinberc, Ernfrido de Roden, Wernhero de Mahtolfshain et H[ainrico] notario aliisque quam pluribus probis viris. Siegler: Der Aussteller.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-3142.jpg.tm.png)
![Herzog Hermann von Teck verkauft (vendidimus tradidimus donavimus) um seiner Schulden willen (cum nos oppressi essemus oneribus debitorum nec ab illis nisi per distractionem rerum nostrarum possemus aliqualiter liberari) an Kloster Salem als Meistbietenden alle seine Besitzungen in Steinbach (possessiones – in Stainbach omnes et singulas nobis pertinentes cum iure patronatus ecclesie in Stainbach ipsis possessionibus annexo et curia dicta Vritaghove et hominibus subnotatis iure nobis proprietario pertinentibus, videlicet H. dicto Gerloch, Diemu{o}t et Judela sororibus ipsius Gerloch fratruele eorundem et Cu{o}nrado villico curie dicte Vritaghove supradicte ac hominibus universis iure nobis advocaticio et ecclesie in Kilchain iure proprietario pertinentibus et tempore dicto in Stainbach residentibus, ac aliis attinentiis universis agris videlicet cultis et incultis pratis pascuis silvis virgultis nemoribus uno dicto Snait altero dicto Birkach et aliis si qua nobis specialiter ibidem pertinebant ac aliis ibidem ville seu oppido in Stainbach attinentibus viis inviis aquis aqueductibus agris sitis prope Blochingen in ulteriori parte fluvii dicti Vilse et citra et pratis ibidem et in ulteriore parte dicti fluvii sitis cum paludibus dictis Altahe iam vel in posterum in eisdem pratis existentibus que navigio attingi non possunt et nobis pertinentibus que quidem prata et agros homines ville in Blochingen a nobis tenuerunt et coluerunt ac aliis iuribus universis bannis iurisdictionibus iure quod dicitur ehafti ac aliis intus et extra tacitis et expressis, eisdem possessionibus in Steinbach et curie prenotate pertinentibus) um 1800 Mark Silber, wovon er 1000 Mark bereits empfangen hat, 800 auf Johannis Baptiste fällig sind. Er leistet die üblichen Verzichte, verspricht Gewährschaft und behält sich die Fischenz in der Fils (piscinas in fluvio dicto Vilse) ausdrücklich vor. Siegler: Der Aussteller, dessen Siegel sein Sohn Ludwig, der kein eigenes hat, mitgebraucht. Actum in Kilchain, anno domini MCCXCIX., kalendas Maii, indictione XII., testibus nobili viro Cunrado comite de Lando{u}we, honorabili viro magistro U{o}l. notario canonico sancti Mauritii Augustensis, viris strennuis Marquardo de Lichtnegge, Wolframmo dicto Hohschlizze militibus, Marquardo capitaneo et H. Stainbiz, Ru{o}perto et Ru{e}dgero Ru{o}perto fratribus, Walthero de Rind[er]bach civibus in Ezzelingen ac nobili viro Cu{o}nrado duce iuniore de Tekke, Marquardo dicto Kæner, Eber. de Schambach, Diepoldo de Kilchain, fratre Dietrico de Bermatingen, C. medio cellerario, Dietrico de Niufron monachis in Salem, fratre Ber. provisore domus in Ezzelingen.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-6293.jpg.tm.png)


![Graf Ulrich von Helfenstein (Helfenstain) eignet mit Zustimmung seines Sohnes Ulrich auf Bitten der Brüder Dietrich, Heinrich und Otto von Ehestetten (Eschistetin), seiner Getreuen, deren Güter und Besitzungen zu Frankenhofen (Frankenhoven) mit Zugehörde, nachdem die Brüder ihnen dieselben aufgelassen haben, dem Kloster der heiligen Jungfrau Maria zu Salem. Siegler: Der Aussteller. Datum apud villam Suzun, anno domini MCC[LXXIH]., in crastino post diem beati Gregorii. Testes: Hainricus et U{o}lricus de U{e}berchingin, Ru{o}dolfus de Nallingin, Ludewicus de Hofsteten, Hainricus de Sorge milites, Ru{o}dolfus iuvenis comes de Spizinberc, Ernfridus de Roden, Wernherus de Mahtolshain, Hainricus senior notarius et alii quam plures clerici et laici.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-3143.jpg.tm.png)

































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