Dekan Berthold von Tübingen vermittelt auf Grund der ihm von dem Erzbischof von Mainz, bevollmächtigtem Richter des päpstlichen Stuhls, erteilten Untervollmacht in einem Streit zwischen dem Kloster Bebenhausen und der Witwe Luitgard des Fischers Albert und ihren Kindern von Lustnau (Lustenowe) wegen eines dem Kloster gehörigen Hofplatzes mit anstoßendem Obstgarten am Neckar in Lustnau einen Vergleich, nach welchem die Witwe und ihr Sohn Berthold auf Lebenszeit den Hofplatz gegen eine jährliche, an Martini fällige Abgabe von zehn Schillingen Haller Geldes und den Obstgarten gegen kostenlose jährliche Zustellung seines halben Ertrags an das Kloster behalten, das Kloster aber die Zufuhr des zur Instandhaltung des Obstgartenzauns erforderlichen Holzes mitübernimmt, das nach der Erlaubnis des Klosters Luitgard und ihr Sohn Berthold in den Klosterwaldungen hauen werden. Für die Entrichtung der Geldabgabe und des Obstertragsteils leisten Luitgards Brüder Berthold und Albert, filii . . dicti Kunig de Lustenowe, Bürgschaft. Siegler: Der Aussteller. Datum et actum in Tuwingen, anno domini MCCXCII., XV. kalendas Septembris, indictione quinta. 

Datierung (Anfang): 1292  [1292. August 18.]
Objekttyp: Urkunden
Quelle/Sammlung: Württembergisches Urkundenbuch (WUB) Band X., Nr. 4275, Seite 60-61
Identifikatoren/​Sonstige Nummern: 10 [Band]
1292-08-18 [Datum]
1291-1295 [Zeitraum]
Weiter im Partnersystem: http://www.wubonline.de/?wub=5238 [Permalink]

Sprache:
  • Lateinisch
Ortsbezüge:
Sonstiges: Ausstellungsort: Tübingen

Überlieferung/Ausgaben: Lagerort: HStA Stuttgart
Signatur oder Titel des Originals: A 474 U 1192 und U 1193
Editionen: ZGO, Bd. 14, S. 214.
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