Veringenstadt
Luftbild: Film 18 Bildnr. 44, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] /
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Graf Wolfrad von Veringen beurkundet, dass Berthold, der Priester und Kaplan der Frauen in Wald, und dessen Bruder, Ritter Burkhard von Pfullingen, ihre Besitzungen an diesem Orte dem genannten Kloster übertragen und Ritter Burkhard dieselben als Erbzinslehen zurückempfangen habe. /
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Luftbild: Film 50 Bildnr. 100, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] /
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Die Brüder Ulrich und Eberhard, Grafen von Württemberg, erneuern und bestätigen auf Bitte des Grafen Wolf von Veringen, Predigerordens, dem Kloster Mariaberg, da die ursprüngliche Urkunde durch Zufall abhanden gekommen ist, die Schenkung ihres Vaters betreffend die Vogtei und all ihr sonstiges Recht in dem Städtchen Bronnen. /
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Luftbild: Film 51 Bildnr. 269, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] /
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Luftbild: Film 50 Bildnr. 76, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] /
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Bischof Rudolph von Konstanz bestätigt die Schenkung des Ritters Eberhard von Jungingen, welcher dem Johanniterhaus zu Jungenthal alle seine Besitzungen, nämlich die Hälfte des Orts Jungingen und den Burgstall daselbst, geschenkt hatte. Zeugen sind der Abt von Rheinau, der Propst von St. Agnes in Schaffhausen, der Propst von Werden, Graf Heinrich von Veringen, Edler Lutoldus von Regensberg, Eberhard von Henkart und die Ritter von Ulingen und von Buchsee. Gesiegelt von Abt und Kapitel von Konstanz. Actum in castro Balbe XVII. XIII. kalendas Dezembres 1278. /
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Der erwählte Abt Burkhard von Reichenau belehnt die Äbtissin und den Konvent der Schwestern der Hl. Elisabeth S. Franziskusordens auf dem Gries bei Ulm (später Kloster Söflingen) gegen einen genannten jährlichen Wachszins mit Gütern in Böfingen und den dazu gehörigen Zehnten. /
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Die Grafen Ludwig, Kirchherr von Cannstatt, Konrad und Eberhard von Grüningen-Landau verzichten gegenüber dem Kloster Heiligkreuztal auf ihre Rechte an Besitz in Andelfingen. /
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Berthold von Fronhofen beurkundet und bestätigt die von seiner Schwester Adelheid, weiland Gemahlin des Edlen Burkhard von Jungingen, um ihres im Kloster Heiligkreuztal erwählten Begräbnisses willen dahin gemachte Schenkung ihres Hofes Tuzzenhof in Herbertingen. /
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Der Komtur Ulrich von Fruthweilen und die Brüder des Deutschen Hauses zu Altshausen verpflichten sich wegen eines Gutes zu Lichtenfeld. /
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Graf Wolfrad der Jüngere von Veringen beurkundet, dass der Dienstmann des Klosters Reichenau Ritter Siegfried Sattel sein Eigengut in Andelfingen mit Zustimmung seiner Gattin und Söhne sowie durch die Hand des Abts an das Kloster Heiligkreuztal verkauft habe. /
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Graf Wolfrad der Ältere von Veringen übergibt das Eigentum mit der Vogtei eines Hofes des Klosters Mariaberg samt Zugehörden, welche den Grafen Rudolf und Ulrich von Montfort erblich angefallen, von diesen aber gegen 5 Pfund jährlicher, von ihm selbst seither bezogener Einkünfte zu Gammertingen an ihn vertauscht worden waren, zur Hebung des Gottesdienstes an die Priorin und den Konvent daselbst. II. (Der sog. Stiftungsbrief des Klosters Mariaberg). /
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Abt Peter von Bebenhausen beurkundet, dass er unter Beirat seiner Klosterbrüder von Ritter Werner von Ihlingen den Hof in Geisnang nebst der Vogtei samt aller Zubehör gegen Güter gleichen Ertragswertes an verschiedenen genannten Orten eingetauscht, sowie dass insbesondere der Lehensverband, in welchem Geisnang gestanden, gelöst und dasselbe als freies Eigentum an Bebenhausen übertragen worden. /
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Bischof Otto von Konstanz bestätigt dem Kloster Weißenau alles, was seine Vorgänger demselben bewilligt, insbesondere ein Zehentrecht auf dessen eigenem Grunde, welches ursprünglich der Kirche in Gailenhofen gehörte und wofür diese nachträglich noch ein Gut in Menisreute erhält. /
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Luftbild: Film 50 Bildnr. 79, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] /
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Graf Wolfrad der Ältere von Veringen übergibt das Eigentum mit der Vogtei eines Hofes des Klosters Mariaberg samt Zugehörden, welche den Grafen Rudolf und Ulrich von Montfort erblich angefallen, von diesen aber gegen 5 Pfund jährlicher, von ihm selbst seither bezogener Einkünfte zu Gammertingen an ihn vertauscht worden waren, zur Hebung des Gottesdienstes an die Priorin und den Konvent daselbst. I. /
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Papst Innozenz IV. trägt auf Bitten des Grafen Wolfrad von Veringen dem Abt von Reichenau auf, der Tochter desselben, Hedwig, und dem Grafen (Hartmann) von Grüningen, den wegen zu naher Verwandtschaft nötigen Ehedispens zu erteilen, indem durch diese Verbindung die drohende Feindschaft der beiden Grafen am ehesten beigelegt wird. Datum Anagnie, IV. kalendas Augusti, anno XII. Exhibita nobis dilecti. /
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Graf Heinrich von Veringen eignet dem Kloster Zwiefalten ein Gut in Wilsingen. /
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Die Grafen Wolfrad der ältere und jüngere von Veringen übergeben Güter und Wiesen zu Billafingen und an anderen Orten samt einem Hause in Riedlingen dem Kloster Heiligkreuztal als Eigentum. /
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Der Edle Heinrich von Gundelfingen der Ältere schenkt mit Zustimmung seiner Söhne Heinrich und Schwigger verschiedene einzeln aufgeführte Güter an mehreren Orten an die Äbtissin Adelheid und den Konvent von Heiligkreuztal. /
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Luftbild: Film 18 Bildnr. 41, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] /
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Beurkundung der Tauschhandlung, wodurch das Kloster Rot von dem Dienstmann des Grafen Otto von Hohenberg, Ritter Berthold von Laupheim, die Kirche in Steinbach nebst Zubehör und dieser dagegen von ersterem das Gut Hart nebst einer genannten Ausgleichungssumme erhält. /
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Abt Hermann und Konvent von Weingarten überlassen dem Heinrich von Schwarzach und seiner Ehefrau Elisabet 2 Güter in Fulgenstadt als Erblehen für sie und ihre Kinder gegen einen jährlichen Zins von 2 Schilling. /
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Luftbild: Film 18 Bildnr. 50, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] /
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Graf Wolfrad der ältere von Veringen überlässt dem Kloster Kreuzlingen sein Eigentumsrecht an den Besitzungen zu Bitzenhofen, welche sein Eigenmann, Ritter Heinrich von Kappel, um 21 Mark Silber dahin verkauft hat. /
Zur Detailseite Previous Next Die Stadt Veringenstadt liegt im Nordwesten des Landkreises Sigmaringen und grenzt hier an den Zollernalbkreis. Das Stadtgebiet erstreckt sich auf der Mittleren Flächenalb, in die sich etwa 100 m teils steilhängig das Laucherttal eingeschnitten hat. Hinzu kommen einige meist enge und steilwandige Trockentäler auf beiden Seiten des Flusstals. Naturräumlich gehört das Gebiet vollständig zur übergreifenden Einheit der Mittleren Flächenalb. Der höchste Punkt liegt im Osten des Ortes auf 817,37 m, der tiefste Punkt auf 609,17 m im Laucherttal. Die österreichische Lehenshoheit über Stadt und Grafschaft erlosch erst 1805. 1807 kam Veringenstadt zum hohenzollerischen Amt Sigmaringen, 1827 dann zum hohenzollerischen Oberamt Gammertingen, das 1850 preußisches Oberamt wurde. Seit 1925 gehört die Stadt zum Landkreis Sigmaringen. Die 1883 aberkannte Bezeichnung Stadt wurde 1952 neu verliehen. Veringenstadt ist mit wenig mehr als 2200 Einwohnern die zweitkleinste Stadt im Landkreis Sigmaringen. Die im Kartenbild gut erkennbare kleine mittelalterliche Stadtanlage im Laucherttal wird auf drei Seiten vom Fluß, auf der vierten vom Berghang umschlossen. Seit 1945 hat sie sich positiv entwickelt. Neue Wohngebiete sind abseits des historischen Kerns überwiegend im Norden entstanden. Nach Kriegsende wurde zunächst die Nebenerwerbssiedlung Deustetten gegründet, bald darauf aber auch ein großes neues Wohngebiet am Hang bis hinauf auf die Hochfläche des Deutstetter Berges erschlossen. Später wurde auch auf dem östlichen Talhang und auf dem Bergsporn links der Lauchert im Süden der Stadt neu gesiedelt. Ein ausgedehntes Gewerbegebiet entstand seit den 1970er Jahren auf der nördlichen Talsohle. Der ÖPNV wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau gesichert. Die Stadt liegt an der B32, die seit 1980 durch den Veringer Tunnel geführt wird.
Teilort
Wohnplatz
Wüstung
Das Stadtgebiet gehört zur mittleren Flächenalb, in die hier etwa 100 Meter tief mehr oder weniger steilhängig das Laucherttal mit einer Reihe von engen, ebenfalls steilwandigen Trockentälchen auf beiden Seiten eingeschnitten ist. Auf der gewundenen Talsohle Kleinmäander des Flüsschens, an den unteren Hängen Reste alter Talböden (Ackergelände). Am Westrand und in der Nähe des Ostrandes des Gebiets ziehen etwa nördlich/südlich die Randverwerfungen des sogenannten Lauchertgrabens durch, zwischen denen der obere Weißjura abgesenkt wurde. Beide Landstufen sind im Gegensatz zur sonst überwiegend offenen, reliefarmen Flächenalb fast geschlossen bewaldet.
Wanderungsbewegung Veringenstadt
Natürliche Bevölkerungsbewegung Veringenstadt
Bevölkerungsdichte Veringenstadt
Altersstruktur Veringenstadt
Bundestagswahlen (ab 1972) Veringenstadt
Europawahlen Veringenstadt
Landtagswahlen (ab 1972) Veringenstadt
Schüler nach Schularten Veringenstadt
Übergänge an weiterführende Schulen Veringenstadt
Beschäftigte nach Wirtschaftsbereichen (aktuell) Veringenstadt
Aus- und Einpendler Veringenstadt
Bestand an Kfz Veringenstadt
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In Gold (Gelb) unter einer liegenden roten Hirschstange ein roter Löwe.
Beschreibung Wappen
Das in Abdrücken seit 1357 belegte erste bekannte Stadtsiegel zeigt den Löwen vor einer aufgerichteten Hirschstange. Bei dem Löwen dürfte es sich um die Wappenfigur des Hauses Habsburg handeln, das den Ort 1280 erworben und fünf Jahre später mit dem Marktrecht ausgestattet hat. Die rote Hirschstange ist die Wappenfigur des Ortsadels der Grafen von Veringen, die den Ort zuvor besessen und im 14. Jahrhundert nochmals als Pfand innegehabt haben. In der Folge wechselten Stellung und Gestaltung der beiden Wappenfiguren mehrfach, wobei der Löwe auch auf einem Dreiberg oder „schreitend", die Hirschstange unter anderem auch sechsendig, rechtshin liegend, oder in einem Schildhaupt dargestellt wurden. Die heutige Fassung setzte sich 1947 endgültig durch.