Bergrechnungen. Fürstenbergische und württembergische Bergrechnungen vom 18. Jahrhundert bis Anfang des 19. Jahrhunderts
Von Uwe Heizmann
Definition der Quellengattung
In einer Bergrechnung, auch Anschnitt genannt, stellten der Schichtmeister und der Steiger für jedes Bergwerk bzw. Blaufarbenwerk (Farbmühle) die Einnahmen und Ausgaben zusammen und legten damit Rechenschaft gegenüber der Aufsichtsbehörde ab. Daneben sind Inventare über Arbeitsmaterial und Erzvorräte sowie Grubenberichte zu finden. Die Rechnungsstellung erfolgte meist quartalsweise (Namen der Bergquartale: Reminiscere, Trinitatis, Crucis, Luciae), teils aber auch monatsweise (Woche 1 bis 4, 5 bis 8 und 9 bis 13, jeweils pro Quartal), vereinzelt auch als Jahresrechnung. Als spezielle Bergrechnungen sind die Rechnungen der Knappschaften, Bruderbüxen und Bruderladen, also der Kranken- und Unterstützungskassen der damaligen Bergleute, zu nennen.
Geografische und zeitliche Eingrenzung
Dieser Beitrag ist ein Erfahrungsbericht im Zusammenhang montanhistorischer und genealogisch-biografischer Forschungen des Autors, was eine geografische Eingrenzung auf den Mittleren Schwarzwald bedingt. Der untersuchte Zeitraum sowie die Überlieferungslage grenzen den Betrachtungszeitraum zudem – mit ein paar Ausnahmen – auf das 18. bis Anfang des 19. Jahrhunderts ein. Eine allumfassende wissenschaftliche Studie ist dieser Beitrag deshalb nicht und kann es aufgrund des Umfanges der überlieferten Quellen (siehe unten) auch nicht sein. Es dürfte aber angenommen werden können, dass dieser Beitrag auch bei der Arbeit mit Bergrechnungen aus anderen Gegenden und Zeiträumen hilfreich ist.
Im Mittleren Schwarzwald wurde im 18. bis Anfang des 19. Jahrhunderts vor allem im oberen Kinzigtal, im Wolftal und in den Seitentälern, aber auch in einigen anderen Orten Bergbau auf Silber, Kobalt, Kupfer und andere Erze betrieben. Der größte Teil dieses „Reviers“ lag in der Herrschaft Kinzigtal unter den Grafen, ab 1716 Fürsten von Fürstenberg (Linie Fürstenberg-Stühlingen), ein kleiner Teil auf dem Gebiet des Herzogtums Württemberg. Sowohl auf fürstenbergischer als auch auf württembergischer Seite stand ein Blaufarbenwerk, in dem das Kobalterz zu Smalte, also Pigmentpulver für Kobaltblau, verhüttet wurde. Entsprechend der Landesherrschaft waren die Empfänger der Bergrechnungen die jeweiligen Aufsichtsbehörden, also das württembergische Bergamt Alpirsbach[1] bzw. das fürstenbergische (Unter-)Bergamt, das ab 1723 in der Farbmühle bei Wittichen und seit 1781 im Schloss in Wolfach residierte.[2]
Aufbau und Inhalt
Auf dem Titelblatt der Bergrechnungen werden der Name und der Ort des Bergwerks bzw. des Blaufarbenwerks, der Abrechnungszeitraum und der Name des Hauptverantwortlichen für die Rechnungsstellung, also meist des Schichtmeisters, angegeben.
Anschließend folgt mit dem Zubuß-Anschlag die Auflistung aller ausstehenden und neuen Zubußzahlungen mit Angabe des jeweiligen Kux-Inhabers. Ein Kux war ein Anteil an einem Bergwerk. Entsprechend der Anzahl der Kuxe wurde die Ausbeute (Gewinn) verteilt oder die Zubuße (Pflichtbeitrag zur Finanzierung des Bergbaubetriebs) eingezogen. Pro Bergwerk gab es im Regelfall in Fürstenberg 130, in Württemberg 128 Kuxe.[3] In Fällen, in denen die Kosten durch den Verkauf von Erzen und schon damals bei Mineraliensammlern begehrten Schaustufen bzw. Smalte gedeckt werden konnten bzw. in denen Ausbeute verteilt werden konnte, ist kein Zubuß-Anschlag vorhanden, dafür aber ggf. eine Abrechnung der Ausbeute-Zahlungen. Im letzteren Fall sind unter den Empfängern der Ausbeute auch die Inhaber der Freikuxe aufgeführt. Für Freikuxe musste keine Zubuße bezahlt werden. Sie standen dem Landesherrn und ggf. dem Grundherrn zu. Außerdem wurden die örtlichen Armen oder Schulen über Freikuxe unterstützt.
Als Nächstes folgt die Gegenüberstellung von den Summen der Einnahmen und Ausgaben, gegebenenfalls sind unter den Einnahmen noch die Erlöse aus dem Verkauf von Erz und Schaustufen beziehungsweise Smalte aufgeführt. Erst dann werden die Ausgaben im Einzelnen aufgeführt: verschiedene Gebühren, Schichtlöhne der Bergleute bzw. Farbmühlenarbeiter, Gedinglöhne (Geding, auch Verding = Akkordarbeit), Schmiedkosten, Bezahlung von Bergleuten für Sonderaufgaben, Bezahlung von Zuarbeitern (z. B. Holzfäller, Fuhrleute), Näherinnen (von Kobaltsäckchen), Lieferanten von verschiedenem Material (z. B. Eisen, Schwarzpulver, Nägel) und Handwerkern für die Ausführung verschiedener Baumaßnahmen (z. B. am und im Zechenhaus) sowie sonstige Ausgaben. Zu letzteren gehören auch Zahlungen an örtliche Chirurgen für Behandlungen von Bergleuten sowie Neujahrsverehrungen und Zahlung für die Abhaltung des Berggebets an die evangelischen Pfarrer von Alpirsbach und Reinerzau. Diese sind nicht nur in den Bergrechnungen der örtlichen, also württembergischen Bergwerke zu finden, sondern auch in den Bergrechnungen der Bergwerke im benachbarten, fürstenbergisch-katholischen Wittichen. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass für die Wiederaufnahme und Betrieb des Bergbaus nach 1700 sowohl im württembergischen als auch im fürstenbergischen Revier auswärtige Fachleute angeworben wurden, die zu einem großen Teil aus Sachsen kamen und damit evangelisch waren. Zahlungen an die örtlichen katholischen Pfarrer wurden nicht gefunden.
Nach den Ausgaben folgen meist Inventare über die Arbeitsgeräte sowie die Erzvorräte und das Grubenbaumaterial (inkl. Zu- und Abgang). Zuletzt wird in den Grubenberichten über die Arbeit in den Gruben und ggf. Erzfunde im vergangenen Zeitraum berichtet.
Der Aufbau der Knappschaftsrechnungen (dies gilt hier wie auch weiter unten auch für Rechnungen der Bruderlade und Bruderbüxe) ist dagegen recht einfach. Pro Jahr sind die Einnahmen (Beiträge der Bergleute und Zinseinahmen aus vergebenen Darlehen) und Ausgaben (Krankenunterstützung, Beiträge zu Beerdigungen, Unterstützung für Witwen und Waisen sowie für reisende Bergleute) aufgeführt. Zwischen württembergischen und fürstenbergischen Bergrechnungen ist kein Unterschied erkennbar. Von der üblichen Reihenfolge oder Gestaltung abweichende Bergrechnungen sind den Vorlieben der jeweiligen Schreiber geschuldet. – Da die verantwortlichen Schichtmeister und Steiger oft aus Sachsen stammten und laut verschiedenen Bergrechnungen bei der Erstellung derselben mit der in Sachßen gewohnliche[n] Anschnitts Zöhrung[4] verköstigt wurden, liegt die Vermutung nahe, dass die württembergischen und fürstenbergischen Bergrechnungen denen in Sachsen ähneln.[5]
Überlieferungslage
Aus dem württembergischen Revier sind im Hauptstaatsarchiv Stuttgart im Bestand A 302 (Weltliche Ämterrechnungen) aus den folgenden Orten Bergrechnungen aus dem 18. bis Anfang des 19. Jahrhunderts überliefert:[6]
- Alpirsbach (Lkr. Freudenstadt)
- Baiersbronn (Lkr. Freudenstadt)[7]
- Christophstal (Freudenstadt, Lkr. Freudenstadt)
- Hallwangen (Dornstetten, Lkr. Freudenstadt)
- Hornberg (Ortenaukreis)
- Lauterbad (Freudenstadt, Lkr. Freudenstadt)
- Reinerzau (Alpirsbach, Lkr. Freudenstadt)
- Rötenbach (Alpirsbach, Lkr. Freudenstadt)
- Schiltach (Lkr. Rottweil)
- Sulzbächle (Wolfach, Ortenaukreis)
Insgesamt sind aus Württemberg schätzungsweise mehr als 1.300 Bergrechnungen überliefert, in den meisten Fällen in Form von Quartalsrechnungen. Zugleich ist davon auszugehen, dass aufgrund von umfangreichen Kassationen sehr viele der ursprünglich erstellten Bergrechnungen nicht mehr vorhanden sind.[8]
Aus dem fürstenbergischen Revier sind im Fürstlich Fürstenbergischen Archiv Donaueschingen im Bestand Ta (Bergwerke) aus den folgenden Orten Bergrechnungen aus dem 18. bis Anfang des 19. Jahrhunderts, teils auch bis in die 1830er Jahre, überliefert:[9]
- Einbach (Hausach, Ortenaukreis)
- Haslach im Kinzigtal (Ortenaukreis)
- Hausach (Ortenaukreis)
- Hauserbach (Hausach, Ortenaukreis)
- Kaltbrunn (Schenkenzell, Lkr. Rottweil)
- Oberwolfach (Ortenaukreis)
- Rippoldsau (Bad Rippoldsau-Schapbach, Lkr. Freudenstadt)
- Schapbach (Bad Rippoldsau-Schapbach, Lkr. Freudenstadt)
- Schenkenzell (Lkr. Rottweil)
- Schnellingen (Haslach im Kinzigtal, Ortenaukreis)
- Welschbollenbach (Haslach im Kinzigtal, Ortenaukreis)
- Welschensteinach (Steinach, Ortenaukreis)
- Wittichen (Schenkenzell, Lkr. Rottweil)
- Wolfach (Ortenaukreis)
Die Überlieferung der fürstenbergischen Bergrechnungen ist deutlich umfangreicher, allein schon wegen der größeren Zahl an Bergbauorten und Gruben. Da hier verstärkt Monatsrechnungen anzutreffen sind, ist eine genau Zahl zu kalkulieren schwierig. Es kann aber sicher von über 8.000 Bergrechnungen ausgegangen werden. Abgesehen von einzelnen fehlenden Bergrechnungen dürfte eine nahezu durchgehende Überlieferung angenommen werden können.
Auswertungsmöglichkeiten
Die Bergrechnungen sind naheliegenderweise Quellen für die Montangeschichtsforschung. Die in ihnen enthaltenen Informationen können bei der Erforschung der (Bau-)Geschichte einzelner Bergwerke, aber auch bei Erforschung der Montangeschichte bestimmter Orte oder ganzer Reviere ausgewertet werden. Anhand der in den Bergrechnungen aufgeführten Baumaßnahmen in den Gruben und den Zechengebäuden übertage können ferner Rückschlüsse auf die technische Entwicklung vor Ort gezogen werden. Daneben können sie bei lagerstättenkundlichen oder allgemeineren geologischen Forschungen herangezogen werden.
Für die Sozial- und die Wirtschaftsgeschichte sind die Bergrechnungen ebenfalls eine wichtige und informationsreiche Quellengattung. Die Auflistung der Kux-Inhaber (Gewerke) liefert Informationen darüber, welche Gesellschaftsschichten sich finanziell im Bergbau engagierten und woher diese Gewerke stammten. Für die lokale Wirtschaftsgeschichte können den Bergrechnungen Angaben über die Lieferanten und dadurch das Wirtschaftsgeflecht der Bergwerke entnommen werden. Daneben liefern die Bergrechnungen Informationen über die Preise einzelner Waren, wie z. B. Stahl, Holz, Nägel, Schwefel oder Schwarzpulver, und deren Entwicklung. Ebenfalls abzulesen sind die Löhne bzw. die Lohnentwicklung für Bergleute[10] und Farbmühlenarbeiter, aber auch für Handwerkerleistungen. Da erfahrungsgemäß die Kirchenbücher im fürstenbergisch-katholischen Gebiet vor 1810 selten Angaben zu den Berufen liefern, sind die Bergrechnungen unter Umständen die einzigen Quellen über das damals vorhandene örtliche Gewerbe und die Namen der Gewerbetreibenden. Für die württembergisch-evangelischen Orte sind die Bergrechnungen diesbezüglich eine gute Ergänzung. Die in den Bergrechnungen aufgeführten gekauften und verbrauchten Baumstämme und anderes Bauholz könnten bei Forschungen zum örtlichen Wald hilfreich sein.
Die Knappschaftsrechnungen und die in den Bergrechnungen aufgeführten Zahlungen an örtliche Chirurgen liefern zum einen Informationen über die medizinische Versorgung der Bergleute, zum anderen aber auch zu vorhandenen örtlichen Ärzten überhaupt.
Die Bergrechnungen sind außerdem vermutlich eine der wenigen Quellengattungen, in denen – wenn auch selten – erwerbstätige Frauen erwähnt werden, z. B. als Näherinnen, aber auch als Hilfskräfte bei der Holzkohleherstellung oder beim Poch- und Waschwerk (wo die Erze zerkleinert und vom tauben Gestein getrennt wurden). Dies könnte für frauenspezifische Forschungen interessant sein. Diese Einträge zu finden käme jedoch – diese Analogie sei gestattet – einer sehr aufwändigen Suche nach einer der seltenen, reichen Silberadern im Berg gleich.
Schließlich sind in den Bergrechnungen die Bergleute bzw. Farbmühlenarbeiter namentlich aufgeführt. Im Abgleich mit den Kirchenbüchern und anderen Quellen können Aussagen über die Alterszusammensetzung und die Herkunft der Belegschaften gemacht werden.
Zuletzt sind die Bergrechnungen eine hervorragende Quelle für die genealogisch-biografische Forschung. Abhängig davon, ob bekannt ist, wo der zu erforschende Bergmann arbeitete und wie oft er seinen Arbeitsplatz wechselte, und abhängig davon, ob die in Frage kommenden Bergrechnungen vorhanden sind, kann mit einigem Aufwand die Berufsbiografie einzelner Bergleute bzw. Farbmühlenarbeiter nahezu komplett rekonstruiert werden. Wann hat er wo gearbeitet? Wie viele Schichten und für welchen Lohn? Welcher Tätigkeit (Haspelknecht, Hundläufer, Lehrhauer, Hauer, Kunstknecht, Bergschmied, Steiger, Schmelzer, Farbmeister u. a.) ging er nach? Mit welchen Sonderaufgaben wurde er betraut? Da in den Bergrechnungen auch schon Scheidjungen (die in Scheidstuben das Erz vom tauben Gestein schieden) im Alter von elf Jahren aufgeführt sind,[11] kann diese Berufsbiografie bereits in der späten Kindheit einsetzen. Aus den entsprechenden Einträgen in Bergrechnungen und v. a. aus den Knappschaftsrechnungen können außerdem Informationen über Unglücke und medizinische Behandlungen sowie anderweitige Unterstützung durch die Knappschaft entnommen werden. Ferner sind in den Knappschaftsrechnungen Zahlungen für die Versorgung der Bergmannswitwen und -waisen festgehalten, was die biografischen Daten zu den Bergleuten bzw. ihrer Familien ergänzen und ggf. die Frage des Zeitpunkts der Wiederverheiratung der Witwe eingrenzen kann.[12] Die Bergleute und Farbmühlenarbeiter zählen damit zu den wenigen sozialen Gruppen im 18. und 19. Jahrhundert, zu denen umfangreiche biografische Informationen vorliegen können.
Theoretisch könnte auch zu Handwerkern eine fragmentarische Tätigkeitsbiografie bzw. zu einzelnen Gewerken eine „Investitionsbiografie“ und davon ableitend Aussagen über ihre finanziellen Verhältnisse erstellt werden. Jedoch müsste dazu zum einen überhaupt bekannt sein (oder vermutet werden), dass der jeweilige Handwerker einen Auftrag in einem Bergwerk ausgeführt beziehungsweise eine Person sich finanziell im Bergbau engagiert hatte, zum anderen wäre diese Daten zu finden mit einem sehr hohen Aufwand verbunden.
Anmerkungen
[1] Vgl. Kaller, Einführung.
[2] Markl, Bergbau, S. 76, 102 und 109 f.
[3] Markl, Bergbau, S. 77; Schnürlen, Geschichte, S. 107.
[4] Z. B. Landesarchiv Baden-Württemberg, HStAS, A 302, Bd. 15024, Reminiscere, Bl. 4v.
[5] Darauf deutet auch ein kursorischer Vergleich mit dem online zur Verfügung stehenden „Schema für ein Gruben- und Zechenregister“ aus der Zeit um 1740 beim Sächsischen Staatsarchiv hin, siehe Schema. Die Bergrechnungen werden in Sachsen als „Zechenregister“ bezeichnet, vgl. Zechenregister.
[6] Die Bergrechnungen sind im Online-Findmittelsystem des Landesarchivs Baden-Württemberg unter HStAS A 302 Bd. 14770 ff. aufgeführt, s. Rechnungen der Bergmeister.
[7] Die in A 302 unter Christophstal geführte Grube Sophia liegt heute auf Baiersbronner Gemarkung, vgl. Grube Sophia.
[8] Vgl. Grube, Einleitung.
[9] Siehe hierzu Findbuch Bestandsgruppe Ta und Tb, ab S. 149.
[10] Eine Übersicht über die Löhne der Bergleute der Grube „Dreikönigstern“ in Reinerzau 1726–1767 ist bereits zu finden bei Heizmann, Protokollbuch, S. 9–13.
[11] Vgl. Fürstlich Fürstenbergisches Archiv Donaueschingen, Ta 21, Vol. VII, Fasz. 78 b, Crucis 1747, Woche 5–8, Bl. 2v (Hanß Jerg Mäußel) und Kirchenbücher Alpirsbach, Taufregister 1732–1804, S. 48 (Johann Georg Meusel).
[12] Weitere Informationen zu Bruder- und Krankenlade in Fürstenberg sind zu finden in Markl, Bergbau (wie Anm. 2), S. 114–117; vgl. für das baden-durlachische Revier bei Sulzburg und Badenweiler Steen, Soziale Aspekte, S. 197–203.
Literatur (mit Beispielen für genealogisch-biografische und montangeschichtliche Auswertungen)
- Berwinkel, Roxane (Hrsg.), Archivische Überlieferung zur frühmodernen Bergverwaltung – Entstehung, Erschließung und Auswertung. Beiträge eines Workshops des Niedersächsischen Landesarchivs zum DFG-Projekt „Die wissenschaftliche Tiefenerschließung der Oberharzer Bergamtsprotokolle (17.–19. Jahrhundert)“ im Bergarchiv Clausthal am 12. Juli 2022, (Kleine Schriften des Niedersächsischen Landesarchivs 5), Hannover 2024.
- Bliedtner, Michael / Martin, Manfred, Erz- und Minerallagerstätten des Mittleren Schwarzwaldes. Eine bergbaugeschichtliche und lagerstättenkundliche Darstellung, Freiburg im Breisgau 1986.
- Heizmann, Uwe, Eine andere Sicht auf die Geschichte des Bergbaus: Die Biografie des aus Schwaz stammenden und in Einbach (Hausach) und Oberwolfach tätigen Bergmanns Anton Töchterle (1740–1812) als Beispiel sozialhistorischer Auswertungsmöglichkeiten, in: Der Erzgräber 39 (2024), H. 1, S. 55–60.
- Heizmann, Uwe, Fürstenbergischer und württembergischer Bergbau im oberen Kinzigtal im 18. Jahrhundert. Eine vergleichende Übersicht. Mit Biografien des aus Sachsen stammenden Steigers Augustin Schlegel und dreier seiner ebenfalls im Bergbau tätigen Söhne als Beispiele sozialhistorischer Auswertungsmöglichkeiten, in: Der Anschnitt 75 (2023), H. 5, S. 190–206.
- Heizmann, Uwe, Protokollbuch für Polizei- und Gerichtssachen 1724–1817 des Bergamts Alpirsbach. Mit einem Überblick über die Löhne der Bergleute der Grube „Dreikönigstern“ in Reinerzau 1726–1767 (Südwestdeutsche Quellen zur Familien- und Wappenkunde 6), Stuttgart 2023.
- Markl, Gregor, Bergbau und Mineralienhandel im fürstenbergischen Kinzigtal. Wirtschafts- und Sammlungsgeschichte unter besonderer Berücksichtigung der Zeit zwischen 1700 und 1858 (Schriftenreihe des Mineralienmuseums Oberwolfach 2), Filderstadt 2005.
- Schnürlen, Mathilde, Geschichte des Württembergischen Kupfer- und Silbererzbergbaus, Stuttgart 1921.
- Steen, Helge, Soziale Aspekte des badischen Bergbaus im 18. Jahrhundert, in: Alemannisches Jahrbuch 71/72 (2023/2024), S. 151–213.
Online-Findbücher und Internetseiten
- Findbuch Bestandsgruppe Ta und Tb – Bergwerke und Hüttenbetriebe – 1371; 1455; 1488–1942, http://fuerstenberg-kultur.de/wp-content/uploads/2024/10/FFA_Donaueschingen_Findbuch_Bergverwaltung.pdf, (aufgerufen am: 26.08.2025).
- Grube Sophia, https://www.mineralienatlas.de/?l=51530 (aufgerufen am: 26.08.2025).
- Grube, Walter, Einleitung zum Bestand A 302 (Weltliche Ämterrechnungen) des HStAS, https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/einfueh.php?bestand=3273 (aufgerufen am: 26.08.2025).
- Kaller, G., Einführung zum Bestand A 58 a (Bergwerke) des Hauptstaatsarchivs Stuttgart (HStAS), https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/einfueh.php?bestand=3036 (aufgerufen am: 26.08.2025).
- Rechnungen der Bergmeister, https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/struktur.php?bestand=3273&sprungId=1261848 (aufgerufen am: 26.08.2025).
- Schema für ein Gruben- und Zechenregister, https://www.archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?guid=20d27975-81c1-4dce-8979-33f6f297a1d4 (aufgerufen am: 26.08.2025)
- Zechenregister sächsischer Bergreviere, https://www.archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=13.03&bestandid=40186 (aufgerufen am: 26.08.2025)
Zitierhinweis: Uwe Heizmann, Bergrechnungen. Fürstenbergische und württembergische Bergrechnungen vom 18. Jahrhundert bis Anfang des 19. Jahrhunderts, in: Südwestdeutsche Archivalienkunde, URL: […], Stand: 10.12.2025.
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