Teck - Wohnplatz
Die Brüder Herzöge Simon, Konrad, Ludwig und Friedrich, Söhne Herzog Konrads von Teck, eignen dem Kloster Kirchheim Güter daselbst. / Zur Detailseite
Die Laienschwester Hedwig Shiurarin von Kirchheim schenkt und ergibt um ihres Seelenheils willen und zu letztwilliger Verfügung sich selbst und alle ihre Habe (videlicet redditus duarum librarum Hallensium apud Kirchain ex molendino Alwarii mihi pertinentes, item dimidietatem quinque equorum apud Huningen, quos possidet . . relicta quondam Ottonis ibidem, item dimidietatem trium equorum ibidem, quos Eberhardus minister habere dinoscitur, item apud Holzhain dimidietatem equorum meorum, quos Walterus filius dicte Sengin ibidem habet, quatuor videliceb, cum pullis fructu et rintmieta de eisdem equis provenientibus aliaque pecora mea omnia atque res meas universas) dem Kloster Kirchheim, dem ihre Habe nach ihrem Tod als Eigentum zufallen soll. Dafür gewähren ihr die Klosterfrauen eine Wohnung im Kloster (de domicilio et mansione mihi competenti providere debent mihi pro tempore vite mee infra septa dicti claustri). Zugleich erwählt sie sich ihr Begräbnis im Kloster. Siegler: Propst Marquard (M.) von Boll, Kloster Kirchheim und Dekan Albert (Al.) von Faurndau. Testes: frater Albertus dictus Sariant, frater Albertus dictus de Tecke, frater Baldemarus, frater Bertoldus dictus de Sperwersegge, . . cappellanus claustri, Johannes notarius ibidem, frater Hainricus conversus dictus Hovemaister. Actum et datum aput Kirchain, anno domini MCCLXXXVIII., VII. idus Februarii. / Zur Detailseite
Hermann von Gottes Gnaden Herzog von Teck beurkundet, dass Heinrich der frühere Amman von Bissingen und seine Söhne Heinrich und Heinrich mit seiner Einwilligung und mit Zustimmung Liuggards, der Frau des Ammans, Adelheids ihrer Tochter, Willibirgs, der Frau des einen Sohnes, und ihrer Kinder alle ihre Güter in Heiningen (Huningen) und Ohmden (Ameden) an Kloster Adelberg um 108 Pfund Heller verkauft haben und verzichtet seinerseits auf alle seine Rechte daran (omni iuri advocatie, servitio et exactioni) zu Gunsten des Klosters; für Leistung der Gewährschaft haben sich die Verkäufer verpflichtet und haben Hartnied und Konrad, genannt Griulich, dafür zu Bürgen gesetzt, dass etwaige Ansprüche auf die Güter abgelöst werden. Siegler: Der Aussteller. Datum et actum apud Kirchain in capella sancti Nicholai, anno domini MCCLXXXVIIII., nonas Martii, testibus: domino Cu{o}none preposito in U{o}singen ordinis sancti Benedicti, Hainrico rectore ecclesie in Kirchain, Conrado milite dicto Rusze, U{o}lrico notario nostro, Hartniedo, Grerungo ministro de Kirchain, Conrado dicto Norre, Eberhardo dicto Hoppherebe, Conrado dicto Gringer, Conrado dicto Roier, Hessone, Hainrico dicto Manzinc, Conrado dicto Griulich, fratre Hainrico converso procuratore sanctimonialium in Kirchain, Johanne scriptore, Conrado dicto Sezzer. / Zur Detailseite
Luftbild: Film 23 Bildnr. 453, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] / Zur Detailseite
Der Kleriker Heinrich, sein Bruder Wolfram dicti Phawen, und ihre Schwestern Hedwig, Adelheid und Kunegund geben nach erlangter Volljährigkeit (consensum – – nunc facti annis maiores merito adhibemus et ipsam venditionem inter contractus bone fidei computamus) ihre Zustimmung zu dem Verkauf von Gütern in Baltmannsweiler und Pfauhausen (silvam iuxta Balteramswiler in nemore dicto Slihtun silve que vocatur Staingebo{e}ze assitam nec non agrum intra villam Husen et villam dictam Tizensowe situm qui vulgo dicitur Phawengeru{i}te cum omnibus eiusdem silve ac etiam agri fundis plantis usibus iuribus et pertinentiis universis), den weiland ihr Vater Heinrich ob urgentem necessitatem mit dem Spital in Esslingen abgeschlossen und dessen Kaufpreis von 10 Pfund Heller er zu ihrer Erziehung verwendet hat (quia idem noster pater nos cum adhuc essemus annis minores per venditi pretium educavit et in necessitatis articulo enutrivit). Sie verzichten für sich und ihre Erben auf alle Ansprüche an die verkauften Güter. Siegler: Propst und Kapitel von Beutelsbach (Butelspach). Eorundem prepositi et capituli nec non magistri Ulrici dicti de Tecke, magistri Eberhardi canonici ecclesie de Bolle dicti de Tetingen, magistri Cunradi rectoris scolarum in Ezzelingen et Cunradi dicti de Ogolteshusen testimoniis. Datum Butelspach anno domini MCCXCIX., IIII. nonas Octobris, indictione XII. / Zur Detailseite
Graf Egeno von Urach erlaubt allen seinen Dienstleuten und Angehörigen, sich selbst oder was ihnen von ihrem beweglichen und unbeweglichen Gute beliebt, an das Kloster Bebenhausen hinzugeben. / Zur Detailseite
Albert und Egilolf, Vater und Sohn, von Steußlingen verkaufen an Propst Berthold und Konvent von Marchtal Wiesen an der Donau bei der Burg [Nieder-]Marchtal (pratum nostrum dictum in dem gerütte et alia prata eidem adiacentia, que supercilium montis vicini comprehendit, ad nostram iurisdictionem hucusque spectantia iuxta Danubium sita prope castrum nostrum Marthel, a parte occidentali attingentia campum sive pratum monasterii de Marthello) um 73 Pfund Heller und übertragen das Eigentumsrecht derselben dem Kloster mit Bewilligung der Herzoge Konrads des Älteren und Hermanns des Jüngern von Teck, von denen sie damit belehnt waren. Sie behalten sich jedoch das Nutzungsrecht der Altwasser der Donau in den Wiesen vor (cum fluvius Danubii ab antiquo reliquerit vestigia sui transitus, quod vulgariter dicitur altacha, et prata sepefata hanc aquam contineant, illud solum ius nobis reservavimus, ut tantum navicule ministerio eandem aquam intremus ad pisces solummodo capiendos. Quodsi processu temporum hec piscina fuerit exsiccata, ita ut sit inhabilis ad piscandum, fundus nihilominus cedet monasterio prelibato). Zugleich geben sie ihre Zustimmung dazu, dass das Kloster seine Besitzungen mit Mauern, Zännen, Hecken oder Gräben oder anderen Sicherungen umgebe gegen Beeinträchtigungen durch sie und die ihrigen, sowie damit ihr Vieh von den Klosterweiden abgehalten werde. Siegler: Die Aussteller (sigilli nostri), Bischof Rudolf und das Domkapitel von Konstanz, der Graf von Schelklingen und die Stadt Munderkingen. Testes: nobilis Heinricus de Gunde[l]fingen et filius suus nominis eiusdem, Hermannus et Waltherus milites de Hornstain et Stadegun, Conradus advocatus de Meringen dictus de Tamiath, Heinricus minister de Mundrichingen et plures incole civitatis eiusdem, frater Conradus prior et conventus monasterii antedicti, feliciter in domino. Amen. Actum et datum apud Marthellum, anno millesimo ducentesimo octogesimo sexto, indictione XIIII. / Zur Detailseite
Kartenblatt NO VII 27 Stand 1828 (Owen, Teck), Bild 1 [Quelle: Staatsarchiv Ludwigsburg] / Zur Detailseite
Graf Hermann von Sulz, Hofrichter König Albrechts, beurkundet die Abmachung wegen schiedsgerichtlicher Schlichtung des Streits zwischen Herzog Hermann von Teck und seinen Neffen, sowie wegen vorläufig ungetrennter Venwaltung des Besitzes der letzteren. / Zur Detailseite
Der Edle Hugo von Wehrstein und seine Brüder Hiltibold, Richard, Hugo und Richard verkaufen an ihren Verwandten, den Edeln Rudolf, Strassburger Kanoniker und Pfarrrektor zu Waldmössingen, alle ihre Rechte an das dortige Pfarrwidum um 24 Mark. / Zur Detailseite
Ber. dictus Vbelrither de Owen verkauft ein Wäldchen im Betrag von 5 Jauchert bei Kvnigen um 3 Pfund Heller an Kloster Salem. Acta . . . M<sup>o</sup>. CC<sup>o</sup>. LXI<sup>o</sup>., in die Nicolai. Data apud Tecke. / Zur Detailseite
Konrad und Hermann von Gottes Gnaden Herzoge von Teck beurkunden, dass in ihrer Gegenwart und mit ihrer Zustimmung ihre Ministerialen, die Brüder Wernher, Heinrich, Konrad und Ludwig Küfer (Kiver) von Tiefenbach (Tiufenbach) und ihre Schwester Agnes den Predigernonnen in Kirchheim ihren Hof in Steinbach, den Kapphenharter baut, mit aller Zugehörde um 107 Pfund Heller verkauft und zu eigen gegeben haben mit dem Versprechen, Gewährschaft zu leisten. Siegler: Die Aussteller. Testes: Hainricus dictarum sanctimonialium cappellanus, magister U{o}lricus et magister Hainricus nostri notarii, Bertoldus de Wielandistain dictus Swelher, Cu{o}nradus dictus Bruggener, Bertoldus de Mannisperc, Fridericus de Sperwersegge, Hainricus dictus Alwer, Crafto de Kirchain milites, Wolframus dictus de Altenstaige, Gerungus et Cu{o}nradus dictus Hoppherebe ministri nostri, Diepoldus dictus Valsheli, Diepoldus filius quondam Morlini, Albertus dictus Morli, Hainricus dictus Manzinc cives in Kirchain. Actum et datum apud Kirchain, anno domini MCCLXXXVII., nonas Junii. / Zur Detailseite
Die Brüder Eberhard, Domherr zu Konstanz, und Ludwig von Staufeneck bekennen, in ihrem Streit mit Kloster Adelberg wegen der Güter in Oberwälden (in superiori villa Wældi{u}) und Wangen sowie wegen des Zehnten in Altbach (decima oppidi Alpach sita in parrochia ecclesie in Celle) durch Vorlegung der Urkunden belehrt worden zu sein, dass ihr Vater Friedrich allen seinen Besitz in Oberwälden und Wangen mit Ausnahme des Patronatrechts der Kirche in Oberwälden dem Kloster um 122 Pfund 10 Schilling Heller verkauft, den Zehnten in Altbach aber (que ad ipsum ab antiquo pertinebat eo iure, quo decime antique possesse a laicis consueverunt ipsis laicis pertinere) als Schadensersatz geschenkt habe, und bestätigen diese Handlungen ihres Vaters. Siegler: Das Domkapitel zu Konstanz und die Aussteller. Actum Geppingen, anno domini MCCLXXXIIII., quinto kalendas Augusti, indictione XII., presentibus dilectis in Christo Alberto decano in Huningen, magistro Cunrado dicto Pfefferhart canonico ecclesie sancti Johannis Constantiensis, Cunrado sacerdote ac custode ecclesie in Furndowe, Hainrico de Memmingen canonico ibidem, magistro Ulrico notario nobilis viri Hermanni ducis de Tegge, Cunrado dicto Russen milite, Eberhardo ministro de Lottemberc, Sibotone cive in Geppingen. / Zur Detailseite
Der Offizial des Konstanzer Hofs vidimiert die Urkunde des Edlen Heinrich von Neuffen und seiner Söhne Berthold und Albert für Kloster Lorch von 1270 Februar 2, betreffend das Patronatrecht der Kirche in Buoch. / Zur Detailseite
Herzog Adelbert von Teck genehmigt als Vogt die Schenkung und den Verkauf von Gütern durch in Horrheim wohnende Leute der Kirchheimer Kirche an das Kloster Maulbronn. / Zur Detailseite
Heinrich genannt von Dürnau (Durnen) verkauft (pure vendidi et iusto venditionis titulo tradidi) an Kloster Adelberg (Madelberc) alle seine Güter in Sparwiesen (bona mea universa sita apud Sparrewisen in agris pratis nemoribus domibus ortis areis et pascuis consistentia culta et inculta mihi specialiter pertinentia, que . . dictus Ru{o}ber et Mahthildis uxor eius possident et excolunt, item seldam ibidem, quam dictus Shugenner inhabitat et si alia ibidem habeo) um 25 Pfund Heller und verspricht Gewährschaft für ein Jahr und Erlangung der Genehmigung durch den Herzog von Teck bis zum kommenden Sonntag Invocavit (20. Februar 1295). Er stellt als Bürgen seinen Oheim (patruum) Otto von Dürnau und seine Vettern (avunculos) Hartnied und Konrad dictum Celler, die gemeinsam mit ihm selbst fide data nomine iuramenti versprechen, dass, falls jene Bedingungen nicht erfüllt werden, der bezahlte Kaufpreis zurückerstattet werden und der Vertrag nichtig sein solle, widrigenfalls auf Mahnung des Klosters die Bürgen sich zum Einlager in Kirchheim (in obstagium apud Kirchain more obsidum consueto) einzufinden haben, bis alles richtig erfüllt ist. Stirbt einer der Bürgen, so soll innerhalb acht Tagen von seinem Tode ab ein anderer gleich tüchtiger für ihn gestellt werden. Die Geschwister des Verkäufers, Johann und Elisabeth sollen die Güter gleichfalls dem Kloster auflassen. Siegler: Die Stadt Kirchheim (civitatis in Kirchain). Actum et datum apud Kirchain, anno domini MCCLXXXXIIII., III. nonas Maii. / Zur Detailseite
Herzog Hermann von Teck bestätigt einen vor ihm abgeschlossenen Vertrag, durch welchen Ritter Diethoh von Kirchheim mit Zustimmung seiner Kinder die Einkünfte aus seiner Mühle bei Kirchheim, die Bruckmühle (Bruggemuli) genannt, im Betrag von jährlich am Thomastag fälligen fünf Pfund Heller der Priorin und dem Konvent des Klosters Kirchheim als Entgelt für Gewährung des Unterhalts an seine Tochter Heilike (dicte Hailicke), die bei ihnen nach der Klosterregel lebt (in monasterio dictarum sororum domino sub regula et religionis habitu famulanti), mit dem Vorbehalt überlässt, dass er, seine Kinder oder seine Erben diese Einkünfte um fünfzig Pfund Heller jederzeit wieder einzulösen berechtigt seien. Testes: Bertoldus de Mannisperc, Cu{o}nradus dictus Monachus de Tetingen, Albertus dictus Alwer milites, Cu{o}nradus et Eberhardus fratres dicti de Shambach, Hainricus dictus Stainbizse de Ezzelingen. Siegler: Der Aussteller. Datum et actum apud Kirchain, anno domini MCCLXXXX secundo, XV. kalendas Maii. / Zur Detailseite
Übereinkunft zwischen König Friedrich (I.) und Herzog Berthold (IV. von Zähringen) wegen des Herzogtums Burgund unter gegenseitiger Sicherheitsleistung und Verpfändung der Burg Teck mit genanntem Zubehör durch den Herzog. / Zur Detailseite
Konrad von Gottes Gnaden Herzog von Teck (Tecke) beurkundet, dass Zutelmann der Sohn des Albert Zutelmann von Nürtingen (Niurntingen, Nurntingen) um des Seelenheils seiner verstorbenen Gattin Hadwig (Haidewigis) willen der Priorin . . und dem Konvent der Nonnen zu Kirchheim (Kirchain, Kirchein) eine Wiese am Neckar bei Pfauhausen (pratum situm apud Pawenhusen coniunctum Neckaro) mit der Bedingung geschenkt hat, dass dieselben von den Einkünften der Wiese alljährlich am achten Tag nach Peter und Paul den Jahrtag seiner verstorbenen Ehefrau begehen sollen, indem eine halbe Urne Weins Esslinger Maß und für 10 Schilling Heller Fische unter dem Konvent ausgeteilt werden, und dass die Wiese ohne seine, spezielle Erlaubnis nicht verwässert werden soll. Siegler: Der Aussteller, der Konvent von Kirchheim und für Zutelmann, der ein eigenes Siegel nicht hat, der Propst Marquard von Boll (Bolle). Testes: Albertus Zutelmannus, pater ipsius, . . dictus Alwere de Dummenowe, Henricus de Sparwersecke milites, Bertoldus de Sparwersecke pastor ecclesie in Lothenberc, Henzelinus filius Alweri militis supradicti, Bertoldus filius domine dicte Selicmannin et Ludewicus frater Zutelmanni donatoris predicti. Acta sunt hec apud Kirchain, anno domini MCCLXXIIII., in crastino Jacobi apostoli. / Zur Detailseite
Herzog Hermann von Teck verkauft (vendidimus tradidimus donavimus) um seiner Schulden willen (cum nos oppressi essemus oneribus debitorum nec ab illis nisi per distractionem rerum nostrarum possemus aliqualiter liberari) an Kloster Salem als Meistbietenden alle seine Besitzungen in Steinbach (possessiones – in Stainbach omnes et singulas nobis pertinentes cum iure patronatus ecclesie in Stainbach ipsis possessionibus annexo et curia dicta Vritaghove et hominibus subnotatis iure nobis proprietario pertinentibus, videlicet H. dicto Gerloch, Diemu{o}t et Judela sororibus ipsius Gerloch fratruele eorundem et Cu{o}nrado villico curie dicte Vritaghove supradicte ac hominibus universis iure nobis advocaticio et ecclesie in Kilchain iure proprietario pertinentibus et tempore dicto in Stainbach residentibus, ac aliis attinentiis universis agris videlicet cultis et incultis pratis pascuis silvis virgultis nemoribus uno dicto Snait altero dicto Birkach et aliis si qua nobis specialiter ibidem pertinebant ac aliis ibidem ville seu oppido in Stainbach attinentibus viis inviis aquis aqueductibus agris sitis prope Blochingen in ulteriori parte fluvii dicti Vilse et citra et pratis ibidem et in ulteriore parte dicti fluvii sitis cum paludibus dictis Altahe iam vel in posterum in eisdem pratis existentibus que navigio attingi non possunt et nobis pertinentibus que quidem prata et agros homines ville in Blochingen a nobis tenuerunt et coluerunt ac aliis iuribus universis bannis iurisdictionibus iure quod dicitur ehafti ac aliis intus et extra tacitis et expressis, eisdem possessionibus in Steinbach et curie prenotate pertinentibus) um 1800 Mark Silber, wovon er 1000 Mark bereits empfangen hat, 800 auf Johannis Baptiste fällig sind. Er leistet die üblichen Verzichte, verspricht Gewährschaft und behält sich die Fischenz in der Fils (piscinas in fluvio dicto Vilse) ausdrücklich vor. Siegler: Der Aussteller, dessen Siegel sein Sohn Ludwig, der kein eigenes hat, mitgebraucht. Actum in Kilchain, anno domini MCCXCIX., kalendas Maii, indictione XII., testibus nobili viro Cunrado comite de Lando{u}we, honorabili viro magistro U{o}l. notario canonico sancti Mauritii Augustensis, viris strennuis Marquardo de Lichtnegge, Wolframmo dicto Hohschlizze militibus, Marquardo capitaneo et H. Stainbiz, Ru{o}perto et Ru{e}dgero Ru{o}perto fratribus, Walthero de Rind[er]bach civibus in Ezzelingen ac nobili viro Cu{o}nrado duce iuniore de Tekke, Marquardo dicto Kæner, Eber. de Schambach, Diepoldo de Kilchain, fratre Dietrico de Bermatingen, C. medio cellerario, Dietrico de Niufron monachis in Salem, fratre Ber. provisore domus in Ezzelingen. / Zur Detailseite
Ritter Kraft von Kirchheim, genannt von Tachenhausen, Bürger in Esslingen, verkauft mit Zustimmung seiner Frau Sophia und durch die Hand Herzog Hermanns von Teck dem Kloster Bebenhausen alle seine Güter auf den Fildern und in Plieningen und Hedelfingen (omnes possessiones suas in territorio Vildern et omnes possessiones apud Blieningen atque Hædelfingen excepta tantummodo vinea et hominibus ad eum iure servitutis pertinentibus) um 280 Pfund Heller. MCCXCV., idibus Decembris. / Zur Detailseite
Der Edle Heinrich von Neuffen (Niffen) und seine Söhne Berthold und Albert verzichten zum Heil ihrer Seelen und aus Verehrung für die glorreiche Jungfrau Maria, sowie auf die Bitten des Abtes Ulrich (U{o}l.) und des Konvents von Lorch (Lorche) in die Hände des genannten Abts auf ihren Rechtsstreit und auf all ihr Recht an das Patronat der Kirche in Buoch (ville Bu{o}che). Datum et actum in castro Niffen, anno domini MCCLXX., indictione XIII., in purificatione beate virginis Marie. Testes: venerabilis dominus Ber. prepositus in Madelberg, Randoldus decanus de O{u}we, plebanus de Sulze dictus Kizzin, Ludewicus dux de Tegge, Eberhardus comes iuvenis de Spizenberg, Rumpoldus et Cu{o}no nobiles dicti de Griffenstein, H. nobilis de Grezzingen, F. de Sto{u}phenegge, Hartmannus dictus Scherpfe, F. dictus Ko{e}seler, Ber. dictus de Gundershoven, H. dictus Schilhing, U{o}l. dictus Spæte, et Zutelmannus de Niwertingen, Otto dictus Ho{u}bet, . . . . milites de Liebeno{u}we et alii quam plures. Siegler: der Aussteller, Bischof Eberhard von Konstanz, Abt Ulrich von Lorch, Herzog Ludwig von Teck. / Zur Detailseite
Herzog Hermann von Teck schenkt (donavimus et tradidimus nec non donamus ac tradimus) das Eigentumsrecht der Güter in [Roß-]Wälden, die der verstorbenen Frau seines verstorbenen Bruders Ludwig als Morgengabe eingeräumt waren (proprietatem sive ius proprietatis omnium bonorum nostrorum apud Wældiu cum omnibus iuribus et pertinentiis eorundem bonorum que pie memorie quondam Ludewicus frater noster dux de Tecke Liuggardi bone memorie filie marchionis de Burgowe coniugi sue pro centum marcis argenti titulo pignoris nomine donationis propter nuptias obligavit), um seines und seiner Eltern Seelenheils willen dem Kloster Kirchheim. Siegler: Der Aussteller. Actum et datum apud Kirchain, anno domini MCCLXXXXV., III. idus Maii, presentibus viris providis et discretis, videlicet Hainrico decano ecclesie in Kirchain Johanne plebano in Bodelshoven, Andrea plebano in Tetingen et magistro U{o}lrico notario nostro, item Ulrico de Nidelingen, Marquardo de Li{e}htenegge fratre suo, Bertoldo de Mannesperc, Hainrico de Tummenowe et Alberto fratre suo militibus, item Craftone dicto Ka{e}ner, U{o}lrico de Westerhain, Gerungo ministro in Kirchain et Diepoldo dicto Haiginger. / Zur Detailseite
Konrad von Gottes Gnaden Herzog von Teck (Tekke) beurkundet denselben Verkauf wie sein Bruder Ludwig in der vorhergehenden Urkunde Nr. 2422 (WUB, Bd. VII, S. 309 f.), mit welcher die vorliegende wörtlich übereinstimmt. Es heißt lediglich statt Kiver bzw. Sperwersecke: Kivarii, bzw. Sperwarsegge , es fehlt sancte Katherine , und es lautet am Schluss die Verzichtsformel der Verkäuferin etwas kürzer. Siegler: Der Aussteller. Acta sunt hec anno domini MCCLXXIIII., dominica proxima post ascensionem domini, presentibus: Eberhardo et U{o}lrico fratribus de Nidelingen et militibus, Heinrico dicto Stainbisse, Ru{o}perto dicto de Niwertingen et Ru{o}dolfo dicto Hasenzagel civibus in Ezzelingen et aliis quam pluribus fide dignis. / Zur Detailseite
Ludwig von Gottes Gnaden Herzog von Teck (Teckhe) erlaubt seinen Lehensleuten, Dienstmannen und allen seiner Gerichtsbarkeit Unterworfenen (feodalibus nostris et ministerialibus atque hominibus universis nostre iurisdictioni attinentibus) Güter zu Ichenhusen (Ichenhusen) und Horgenloch (Horgenloch) an das Kloster Bebenhausen zu verkaufen. Siegler: Der Aussteller. Datum anno domini MCCLXXV., indictione III. / Zur Detailseite
Luftbild: Film 27 Bildnr. 17, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] / Zur Detailseite
Burg Teck bei Owen, Luftbild 1973 [Copyright: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg; 12.07.1973] / Zur Detailseite
Hermann von Gottes Gnaden Herzog von Teck überträgt (per cessionem legitimam pro salutis eterne premio per dei gratiam affuturo transtulimus) dem Kloster Bebenhausen all sein Recht an Ichenhusen bei Aglishardt (proprietatem sive omne dominium omne ius omnem iurisdictionem et homagii seu cuiusvis alterius honoris subiectionem nobis apud Ichenhusen iuxta Adelungshart in quibuscunque fundis vel rebus corporalibus et incorporalibus quomodolibet pertinentes) und bestätigt demgemäß alle Erwerbungen, die das Kloster dort von anderen Personen gemacht hat. Siegler: Der Aussteller. Actum et datum in Hannenkamp, pridie idus Januarii, anno domini MCCC., indictione XIII. / Zur Detailseite
Wolfgang von Altensteig schenkt um seines und seiner Vorfahren Seelenheils willen mit Zustimmung des Herzogs Hermann von Teck, dessen Ministeriale er ist, dem Kloster Kirchheim einen Weinberg. Siegler: Herzog Hermann von Teck. Testes: herr Conrad der Münch von Tettingen, herr Conrat der Rüsz von Kirchen, herr Marquart von Liechteneck, herr Hainrich von Thomnau, herr Heinrich von Randeck ritter, magister Ulrich von Neidlingen ducis Hermanni scriba, Heinrich Ratz und Rudolf der amman von Biszingen. Factum zu Diepolsburg MCCLXXXXVII. / Zur Detailseite
Owen: Burg Teck 1961 [Copyright: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg; 1961] / Zur Detailseite
| Regionalauswahl: | |
|---|---|
| Typauswahl: | Ortsteil – Historisches Ortslexikon |
| Typ: | Wohnplatz |
| Ersterwähnung: | 1152 |
Ortsgeschichte
| Ortslage und Siedlung (bis 1970): | Ruine und Haus. Auf dem schmalen Grat des Teckbergs ostnordöstlich von Owen 774 m, seit 1833 zur Gemarkung Owen gehörig. |
|---|---|
| Historische Namensformen: |
|
| Geschichte: | 1152 Thecche (Name wohl vordeutsch). Erbaut wohl von den Herzögen von Zähringen um 1135-1150. Von 1152 bis 1156 an Kaiser Friedrich I. verpfändet, danach Sitz einer zähringischen Linie, die sich seit 1187 Herzöge von Teck nannten, und etwa ein einhalb Jahrhunderte lang Mittelpunkt der Herrschaft Teck. Bedeutende Glieder des Geschlechts waren Berthold, 1223-1244 Bischof von Straßburg, und Ludwig, Patriarch von Aquileia (gestorben 1439). Ein Konrad von Teck war 1292 Kandidat für den deutschen Königsthron. Seit 1299 die Burg unter zwei Linien aufgeteilt. Das Haus Teck verarmte frühzeitig. Bereits 1303 wurden Burg und Herrenhof je hälftig an Österreich verkauft. Diese österreichische Hälfte ging 1315 pfandweise, 1326 als Eigentum an Württemberg über. Die teckisch gebliebene Hälfte kam 1359 als Pfand, 1381 durch Kauf ebenfalls an Württemberg, das die Burg erweitern und verstärken ließ. Die Herzöge von Teck starben 1439 aus. Titel und Wappen wurden 1495 bei der Erhebung zum Herzogtum dem Haus Württemberg verliehen. Die Benennung »Fürst von Teck« ging im 19. Jahrhundert durch die britische Heirat eines württembergischen Prinzen auch in die Titulatur des englischen Königshauses ein. Ende 15. Jahrhundert wurde die Burg Sitz des Forstmeisters des neugebildeten Kirchheimer Forsts. 1519 nahmen die Truppen des Schwäbischen Bundes die Burg durch List ein. Im Bauernkrieg 1525 mit Ausnahme der Burgkapelle St. Nikolaus (1482) ausgebrannt. Der Plan des Ausbaus der Ruine als Festung unter Herzog Carl Alexander 1736/37 kam über Anfänge nicht hinaus. Bis Ende 18. Jahrhundert war die Teck Wohnsitz von Invaliden. 1881/82 Aussichtsturm. 1933 Mörikehalle. Seither weiterer Ausbau. Von der mittelalterlichen Burg, bei der 3 Bauzeiten zu unterscheiden sind (die des 12. Jahrhunderts, der württembergischen Erweiterungsbau des 14. Jahrhunderts, die Wallanlagen des 18. Jahrhunderts), sind Teile von Umfassungsmauern und Rundtürmen sowie im Vorgelände die Wallanlagen des 18. Jahrhunderts erhalten. Bei der Burg Teck bestand im Mittelalter ein herrschaftliches Gestüt (1415 aufgehoben), seit dem 16. Jahrhundert ein Viehzuchtbetrieb, der 1748 an die Gemeinde Bissingen verkauft wurde. |
Burgen und Schlösser
| Name: | Burg Teck. |
|---|---|
| Datum der Ersterwähnung: | 1152 [1152-1156] |
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![Albert und Egilolf, Vater und Sohn, von Steußlingen verkaufen an Propst Berthold und Konvent von Marchtal Wiesen an der Donau bei der Burg [Nieder-]Marchtal (pratum nostrum dictum in dem gerütte et alia prata eidem adiacentia, que supercilium montis vicini comprehendit, ad nostram iurisdictionem hucusque spectantia iuxta Danubium sita prope castrum nostrum Marthel, a parte occidentali attingentia campum sive pratum monasterii de Marthello) um 73 Pfund Heller und übertragen das Eigentumsrecht derselben dem Kloster mit Bewilligung der Herzoge Konrads des Älteren und Hermanns des Jüngern von Teck, von denen sie damit belehnt waren. Sie behalten sich jedoch das Nutzungsrecht der Altwasser der Donau in den Wiesen vor (cum fluvius Danubii ab antiquo reliquerit vestigia sui transitus, quod vulgariter dicitur altacha, et prata sepefata hanc aquam contineant, illud solum ius nobis reservavimus, ut tantum navicule ministerio eandem aquam intremus ad pisces solummodo capiendos. Quodsi processu temporum hec piscina fuerit exsiccata, ita ut sit inhabilis ad piscandum, fundus nihilominus cedet monasterio prelibato). Zugleich geben sie ihre Zustimmung dazu, dass das Kloster seine Besitzungen mit Mauern, Zännen, Hecken oder Gräben oder anderen Sicherungen umgebe gegen Beeinträchtigungen durch sie und die ihrigen, sowie damit ihr Vieh von den Klosterweiden abgehalten werde. Siegler: Die Aussteller (sigilli nostri), Bischof Rudolf und das Domkapitel von Konstanz, der Graf von Schelklingen und die Stadt Munderkingen. Testes: nobilis Heinricus de Gunde[l]fingen et filius suus nominis eiusdem, Hermannus et Waltherus milites de Hornstain et Stadegun, Conradus advocatus de Meringen dictus de Tamiath, Heinricus minister de Mundrichingen et plures incole civitatis eiusdem, frater Conradus prior et conventus monasterii antedicti, feliciter in domino. Amen. Actum et datum apud Marthellum, anno millesimo ducentesimo octogesimo sexto, indictione XIIII.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-4389.jpg.tm.png)












![Herzog Hermann von Teck verkauft (vendidimus tradidimus donavimus) um seiner Schulden willen (cum nos oppressi essemus oneribus debitorum nec ab illis nisi per distractionem rerum nostrarum possemus aliqualiter liberari) an Kloster Salem als Meistbietenden alle seine Besitzungen in Steinbach (possessiones – in Stainbach omnes et singulas nobis pertinentes cum iure patronatus ecclesie in Stainbach ipsis possessionibus annexo et curia dicta Vritaghove et hominibus subnotatis iure nobis proprietario pertinentibus, videlicet H. dicto Gerloch, Diemu{o}t et Judela sororibus ipsius Gerloch fratruele eorundem et Cu{o}nrado villico curie dicte Vritaghove supradicte ac hominibus universis iure nobis advocaticio et ecclesie in Kilchain iure proprietario pertinentibus et tempore dicto in Stainbach residentibus, ac aliis attinentiis universis agris videlicet cultis et incultis pratis pascuis silvis virgultis nemoribus uno dicto Snait altero dicto Birkach et aliis si qua nobis specialiter ibidem pertinebant ac aliis ibidem ville seu oppido in Stainbach attinentibus viis inviis aquis aqueductibus agris sitis prope Blochingen in ulteriori parte fluvii dicti Vilse et citra et pratis ibidem et in ulteriore parte dicti fluvii sitis cum paludibus dictis Altahe iam vel in posterum in eisdem pratis existentibus que navigio attingi non possunt et nobis pertinentibus que quidem prata et agros homines ville in Blochingen a nobis tenuerunt et coluerunt ac aliis iuribus universis bannis iurisdictionibus iure quod dicitur ehafti ac aliis intus et extra tacitis et expressis, eisdem possessionibus in Steinbach et curie prenotate pertinentibus) um 1800 Mark Silber, wovon er 1000 Mark bereits empfangen hat, 800 auf Johannis Baptiste fällig sind. Er leistet die üblichen Verzichte, verspricht Gewährschaft und behält sich die Fischenz in der Fils (piscinas in fluvio dicto Vilse) ausdrücklich vor. Siegler: Der Aussteller, dessen Siegel sein Sohn Ludwig, der kein eigenes hat, mitgebraucht. Actum in Kilchain, anno domini MCCXCIX., kalendas Maii, indictione XII., testibus nobili viro Cunrado comite de Lando{u}we, honorabili viro magistro U{o}l. notario canonico sancti Mauritii Augustensis, viris strennuis Marquardo de Lichtnegge, Wolframmo dicto Hohschlizze militibus, Marquardo capitaneo et H. Stainbiz, Ru{o}perto et Ru{e}dgero Ru{o}perto fratribus, Walthero de Rind[er]bach civibus in Ezzelingen ac nobili viro Cu{o}nrado duce iuniore de Tekke, Marquardo dicto Kæner, Eber. de Schambach, Diepoldo de Kilchain, fratre Dietrico de Bermatingen, C. medio cellerario, Dietrico de Niufron monachis in Salem, fratre Ber. provisore domus in Ezzelingen.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-6293.jpg.tm.png)


![Herzog Hermann von Teck schenkt (donavimus et tradidimus nec non donamus ac tradimus) das Eigentumsrecht der Güter in [Roß-]Wälden, die der verstorbenen Frau seines verstorbenen Bruders Ludwig als Morgengabe eingeräumt waren (proprietatem sive ius proprietatis omnium bonorum nostrorum apud Wældiu cum omnibus iuribus et pertinentiis eorundem bonorum que pie memorie quondam Ludewicus frater noster dux de Tecke Liuggardi bone memorie filie marchionis de Burgowe coniugi sue pro centum marcis argenti titulo pignoris nomine donationis propter nuptias obligavit), um seines und seiner Eltern Seelenheils willen dem Kloster Kirchheim. Siegler: Der Aussteller. Actum et datum apud Kirchain, anno domini MCCLXXXXV., III. idus Maii, presentibus viris providis et discretis, videlicet Hainrico decano ecclesie in Kirchain Johanne plebano in Bodelshoven, Andrea plebano in Tetingen et magistro U{o}lrico notario nostro, item Ulrico de Nidelingen, Marquardo de Li{e}htenegge fratre suo, Bertoldo de Mannesperc, Hainrico de Tummenowe et Alberto fratre suo militibus, item Craftone dicto Ka{e}ner, U{o}lrico de Westerhain, Gerungo ministro in Kirchain et Diepoldo dicto Haiginger.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-5664.jpg.tm.png)






