Unterkleid mit zugehöriger Chemise 

Datierung :
  • 1807 (wahrscheinlich)  [Hergestellt]
Beteiligte (Werk):
  • Modemuseum im Schloss Ludwigsburg [Wurde abgebildet]
Ortsbezüge (Werk):
  • Frankreich (wahrscheinlich) [Hergestellt]
Objekttyp: Damenkleid
Weitere Angaben zum Werk: Unterkleid: Seidenpongé; Chemise: Baumwollmusselin, Weißstickerei [Material/Technik]
L 126 cm [Maße]
Literatur:
  • Webseite Modemuseum Schloss Ludwigsburg
    Y, Rainer, 2009: Nackte Mode?, In: Schlösser Baden-Württemberg, Nr. 1/2009, S. 36-37
Kurzbeschreibung: Aus weißer Baumwolle gefertigte Kleider mit sehr hoher Taillierung bestimmten die an der Antike orientierte Mode der Empirezeit. Die Stoffe dieser sogenannten Chemisen waren nicht nur sehr dünn, sie waren auch durchsichtig. Scheint es daher nicht verständlich, dass Zeitgenossen von der "Nackten Mode" sprachen? Dass die Damen der Zeit um 1800 aber doch züchtig waren und dass sie nur scheinbar die guten Sitten verletzten, zeigt dieses Ensemble. Zu einer weißen Chemise hat sich nämlich das zugehörige Unterkleid erhalten, was als große Seltenheit gelten kann. Und dieses ist aus hautfarbener Seide gefertigt - wodurch sich erklärt, wie es zu der gern kolportierten Fehleinschätzung kommen konnte. Das Ensemble ist im Modemuseum im Schloss Ludwigsburg ausgestellt.
Webseite Modemuseum Schloss Ludwigsburg
Quelle/Sammlung: Kostüme, Textilien und moderne Textilkunst
Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlungen
Identifikatoren/​Sonstige Nummern: 1995-68 a,b
Weiter im Partnersystem: https://bawue.museum-digital.de/index.php?t=objekt&oges=531

Ortsbezüge:
  • Frankreich (wahrscheinlich)
Personenbezüge:
  • Modemuseum im Schloss Ludwigsburg
Schlagwörter: Textilie, Kleidung, Empire (Stilrichtung), Damenmode, Chemise, Damenkleidung
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