Gößlingen - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 0793

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Kleines, unregelmäßig gestaltetes Dorf in Hanglage mit mehreren ringförmigen Straßenzügen.
Historische Namensformen:
  • Cozninga 0793
Geschichte: 793 Cozninga; von Personenname. Siedlung der ältesten Schicht. Von Berthold hatte das Kloster St. Gallen in Gößlingen Besitz erhalten, den es ihm 793 wieder verlieh. Am Ende des 13. Jahrhundert war der Ort im Besitz der Grafen von Sulz. 1354 verkauften sie Gößlingen an das Kloster Alpirsbach. Im Zuge der Reformation kam der Besitz des Klosters an Württemberg. Bildung des Klosteramtes Alpirsbach um 1563, 1806/08 zum Oberamt Rosenfeld, 1810 vom Oberamt Sulz zum Oberamt Rottweil.

Ersterwähnung: 1275
Kirche und Schule: Kirche 1275 erstmals genannt. Der Kirchensatz, 1311 von den Grafen von Sulz verkauft, befand sich dann im Besitz der Herzöge von Teck und wurde von ihnen 1331 an das Kloster Alpirsbach übertragen. Die Kirche wurde der Abtei 1346 inkorporiert. In Gößlingen wurde die Reformation nicht durchgeführt. Die katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul geht auf die Zeit der Romanik zurück, Umbau 1518. Die Evangelischen zur Pfarrei Täbingen (vgl. Bd. VII, S.242) gehörig.
Patrozinium: St. Peter und Paul
Ersterwähnung: 1518

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