Häg-Ehrsberg 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.hinterhag.de
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Einwohner: 887
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 35.0
Max. Höhe ü. NN (m): 1099.1
Min. Höhe ü. NN (m): 950.13
PLZ: 79685

Die Gemeinde liegt an der östlichen Peripherie des Landkreises Lörrach auf den kristallinen Hochflächen des südlichen Hochschwarzwalds. Ihr Gebiet deckt sich weitgehend mit dem Einzugsgebiet des Angenbachs, dessen tiefeingeschnittenes Tal die Gemeinde von Ost nach West zur Großen Wiese hin durchzieht. Das weithin sanftkuppige Relief bleibt durchschnittlich auf 700 bis 800 m über NN. Der höchste Geländepunkt wird am Rohrenkopf (rd. 1170 m über NN), der tiefste im Angenbachtal ganz im Westen mit ca. 510 m über NN erreicht. Das auf einem flachen Hang liegende Dorf Ehrsberg zeigt sich als der ausgedehntere Ort, während das kleinere Häg, das rd. zwei Kilometer südlich einen schmalen, steil über dem Angenbach aufsteigenden Spornrücken einnimmt, kaum Ausdehnungsmöglichkeiten hat. Dort stehen aber Schule und Rathaus sowie, am Spornende, die weithin sichtbare katholische Pfarrkirche. Die gesamte Gemeinde zeigt nur marginales Wachstum. Vieh- und Waldwirtschaft spielen noch eine beachtliche Rolle, nachdem Industrieansiedlungen scheiterten und sich der Fremdenverkehr noch nicht etablieren konnte. Die Auspendler überwiegen bei weitem. Als Hauptverkehrsachse folgt die L146 dem Angenbachtal. Von dort zweigt die K6302 nach Norden zu den namengebenden Teilorten ab. Auf dieser Route verkehrt eine Buslinie zum Eisenbahnanschluss nach Zell im Wiesental. Mit der Angliederung an Baden 1806 kamen die Teilorte 1811 zu den Bezirksämter Schönau (1813) und Schopfheim (1924), schließlich 1936 zum Bezirksamt bzw. (1939) Landkreis Lörrach.

Einen Ausschnitt des kuppigen, aus kristallinen Gesteinen aufgebauten, sich zwischen 600-1000 m erhebenden Wieseberglandes bildet das Gemeindegebiet von Häg-Ehrsberg. Auf den flacheren Hanglagen bedecken die Dauerweiden nahezu 100% der landwirtschaftlich genutzten Fläche, während der Wald die oberen Kuppen und steileren Hänge einnimmt. Ackerbau findet sich nur sporadisch in Ortsnähe.

Wappen von Häg-Ehrsberg

In gespaltenem und halbgeteiltem Schild vorn in Silber (Weiß) auf grünem Dreiberg ein roter Zinnenturm, hinten oben in Schwarz ein goldener (gelber), unten in Gold (Gelb) ein schwarzer Ring.

Beschreibung Wappen

Die Gemeinde wurde am 1. Januar 1975 durch Vereinigung von Häg und Ehrsberg geschaffen. Beide Orte gehörten zur Herrschaft Zell der Herren von Schönau (seit 1628 Schönau-Zell). Nach dem Anfall an Baden wurden sie 1811 selbstständige Gemeinden. In Altenstein, einem ehemaligen Nebenort von Häg, liegen die Ruinen der Burg gleichen Namens. Sie fiel 1350 an die Herren von Schönau. Das Wappen ist in Zusammenarbeit mit dem Generallandesarchiv entworfen und am 7. Juli 1978 mit der Flagge vom Landratsamt Lörrach verliehen worden. Der Zinnenturm - dem 1895 angenommenen Wappen der Gemeinde Häg entlehnt - erinnert an die Burg Altenstein. Das hintere Feld gibt in vereinfachter Form das Stammwappen der Herren von Schönau wieder, das in geteiltem Schild oben in Schwarz zwei goldene Ringe, unten in Gold einen schwarzen Ring zeigt und unter anderem auf historischen Grenzsteinen beider Ortsteile heute noch zu sehen ist.