Isny im Allgäu 

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Status: Stadt
Homepage: http://www.isny.de
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Einwohner: 13186
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 154.0
Max. Höhe ü. NN (m): 1118.09
Min. Höhe ü. NN (m): 660.92
PLZ: 88316

Die Stadt Isny im Allgäu liegt an der südöstlichen Grenze des Landkreises Ravensburg zu Bayern. Im Osten des Stadtgebietes liegt der bewaldete, schluchtenreiche Mittelgebirgszug der Adelegg, dessen Gipfel, der Schwarze Grat (1119 m) zugleich der höchste Punkt im Regierungsbezirk Tübingen ist. Naturräumlich gehört das Gebiet zu den übergeordneten Einheiten des Westallgäuer Hügellandes im Westen sowie der Adelegg im Osten. Der höchste Punkt liegt auf 1118,09 m am Schwarzen Grat, der tiefste Punkt im Argental auf 660,92 m. Das Stadtgebiet hat Anteil an den Naturschutzgebieten Badsee, Bodenmöser, Hengelesweiher, Moos im Zeller Wald, Rengersmoos, Rimpacher Moos-Weites Ried, Schächele und Taufach- und Fetzachmoos mit Urseen. Stadt und Kloster Isny kamen im Zuge der Mediatisierung 1802 zunächst an die Reichsgrafen von Quadt zu Wykradt. 1806 kam das Gebiet unter württembergische Landeshoheit. Zunächst Sitz eines Oberamtes wurde Isny bereits 1810 dem Oberamt Wangen zugewiesen, wobei die Stadt bis 1819 noch den Status eines Unteramts hatte. Mit der Auflösung des 1938 entstandenen Landkreises Wangen kam die Stadt 1973 zum Landkreis Ravensburg. 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Beuren, Großholzleute, Neutrauchburg und Rohrdorf eingemeindet. 1965 erhielten Isny und Neutrauchburg das Prädikat „Heilklimatischer Kurort“ verliehen, Großholzleute wurde „Luftkurort“, Beuren und Rohrdorf wurden „Erholungsorte“. Seit 1973 führt die Stadt den Namensbestandteil „im Allgäu“. Isny hat sich nach 1945 recht lebhaft entwickelt. Bis zur Mitte der 1960er Jahre wurde ein erstes Neubaugebiet im Südwesten bebaut, in der folgenden Dekade gleich mehrere Flächen im Norden, Südosten, Süden und Westen sowie abgesetzt von der Stadt auch im Osten ausgewiesen. Eine letzte größere Siedlungsphase folgte in den 1980er Jahren mit der Bebauung weiterer Areale im Norden. Vor allem im Norden und Nordosten der Stadt konnten dadurch großflächige Industrie- und Gewerbegebiete geschaffen werden. Isny ist über die B12 und Landesstraßen an den Fernverkehr angeschlossen. 2009 erhielt die Stadt aufgrund des starken Durchgangsverkehrs eine Ortsumgehung. Der ÖPNV wird durch Buslinien des Verkehrsverbundes Bodensee-Oberschwaben gesichert. Die 1874 eröffnete Bahnstrecke Isny-Leutkirch wurde 1976 stillgelegt. Die seit 1909 bestehende Bahnstrecke Isny-Kempten, das sogenannte Isny-Bähnle, wurde noch bis 1984 betrieben.

Teilort

Wohnplatz

aufgegangener Ort

Das Stadtgebiet nimmt die Südostecke des Landes ein, wo sich mit relativ scharfer Grenze das Jungmoränenland und das Mittelgebirge der Allgäuer Vorberge berühren. Ziemlich genau durch die Mitte verläuft etwa von Norden nach Süden die Endmoräne der letzten Eiszeit. Im Westen hügeliges bis bergiges Grundmoränenland mit vermoorten Nie­derungen ehemalige Eisschmelzwasserseen (besonders das große Isnyer Moor unmittel­bar westlich der Stadt). Stellenweise ragt der tertiäre Untergrund heraus (Sommersbacher Einöden, Menelzhofer Berg und andere). An der Ostseite des Endmoränenrückens bildet die ehemalige Abflussrinne des Schmelzwassers eine Geländemulde, die im Süden von der Unteren Argen benützt wird und im Norden über eine Talwasserscheide hinweg in die Eschachniederung übergeht. Darüber erhebt sich jäh der fast geschlossen bewaldete, schluchtenreiche Bergstock der Adelegg mit seinem im Zuge der Alpenbildung hoch­gehobenen und steil gestellten Tertiärgestein (vor allem alpine Nagelfluh). Sein Gip­fel, der Schwarze Grat (1119 Meter), ist zugleich der höchste Punkt des Regierungsbezirks Tübingen. Der Hauptfluss des Gebiets, die Untere Argen, durchbricht nördlich von Isny den Morä­nenriegel und durchquert dann das Grundmoränenland nach Westen.

Wappen von Isny im Allgäu

In Schwarz ein golden (gelb) gekrönter goldener (gelber) Adler (Reichsadler) mit silbernem (weißem) Brustschild, darin ein mit den Stollen abwärts gekehrtes schwarzes Hufeisen.

Beschreibung Wappen

Das in einem Abdruck des Jahres 1288 überlieferte älteste bekannte Stadtsiegel zeigt die „redende" Wappenfigur des Hufeisens (Isen), das in späteren Siegeln seit der Mitte des 14. Jahrhunderts zum Teil neben dem Patron der Isnyer Klosterkirche St. Georg und dessen Attributen Rad, Ross und Drache dargestellt wurde. Kaiser Friedrich III. besserte dieses Wappen der 1365 reichsunmittelbar gewordenen Stadt am 1. August 1488, indem er es als Brustschild dem in ausgetauschten Farben wiedergegebenen Reichsadler auflegte. Damit wurde die tatkräftige Mitwirkung der Stadt im kaiserlichen Feldzug nach Flandern anerkannt. Die Herkunft der von der Stadt seit langem geführten Flaggenfarben, die im Wappen nicht enthalten sind, konnte nicht ermittelt werden.

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